gemeinsam neue Wege der Erkenntnis gehen
Eine freie Initiative von Menschen bei anthrowiki.at anthrowiki.at, anthro.world anthro.world, biodyn.wiki biodyn.wiki und steiner.wiki steiner.wiki
mit online Lesekreisen, Übungsgruppen, Vorträgen ...
Wie Sie die Entwicklung von AnthroWiki durch Ihre Spende unterstützen können, erfahren Sie hier.

Use Google Translate for a raw translation of our pages into more than 100 languages.
Please note that some mistranslations can occur due to machine translation.
Alle Banner auf einen Klick
Grundkurs zur Ausbildung in Biographie-Arbeit
11 Wochenenden in Mannheim
5. April 2025 bis 8. Feb. 2026
Leitung Joop Grün und Walter Seyffer
+49 (0) 6203 84 390 60
www.akademie-biographiearbeit.org
Der neue Glomer Katalog 2024/25 ist da!

Aktuelle Neuerscheinungen und alle lieferbaren Bücher anthroposophischer Verlage
Anthroposophie, Waldorf, Jugend & Kinderbücher, Gesundheit, Lebensphasen, Wissenschaften mit mehr als 7.500 Titeln aus über 80 Verlagen.

Rudolf Steiner: Die Prüfung der Seele
Sonntag, 16. März 2025, 20h
Bild 4 & 5, mit Einführung und anschließendem Publikumsgespräch

Livestream: Anmeldung auf https://holiversitaet.de/kultur/

Freidenker

Aus AnthroWiki

Freidenker (eng. freethinker; franz. libre-pensée) ist ein Begriff, der auf die französische und englische Aufklärung zurückgeht und für eine selbstständige und selbstverantwortliche Lebensgestaltung steht, die jeglichen religiösen Glauben und namentlich alle kirchlichen Dogmen vehement ablehnt. Ihrem Selbstverständnis nach sind sie säkulare Humanisten, radikale Skeptiker, Agnostiker oder Atheisten.

Das Wort wurde von dem englischen Philosophen und Naturwissenschaftler William Molyneux geprägt, der in einem Brief vom 6. April 1697 an den Begründer der englischen Aufklärung John Locke diesen als „candid freethinker“ bezeichnete[1]. 1715 übernahm Gottfried Wilhelm Leibniz diese Bezeichnung als „Freidenker“ in die deutsche Sprache, wo er mit mit dem damals schon geläufigen Begriff Freigeist verschmolz. 1749 schrieb Gotthold Ephraim Lessing das 1755 veröffentlichte Lustspiel „Der Freigeist“.

Siehe auch

Einzelnachweise

  1. Johannes Hoffmeister (Hrsg.): Wörterbuch der philosophischen Begriffe. 2. Auflage. Felix Meiner Verlag, Hamburg 1955, S. 236.