Gabriele Münter

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Porträt von Gabriele Münter, 1905 gemalt von Wassily Kandinsky
Wassily Kandinsky: Bildnis Gabriele Münter, 1905, Lenbachhaus, München

Gabriele Helene Henriette Münter[1] (* 19. Februar 1877 in Berlin; † 19. Mai 1962 in Murnau am Staffelsee) war eine Malerin des Expressionismus. Daneben zeichnete sie und war auf dem Gebiet der Druckgrafik tätig. Als Mitglied der Neuen Künstlervereinigung München (N.K.V.M.) stand sie später in enger Verbindung mit der Malergemeinschaft Blauer Reiter. Münter war eng mit Wassily Kandinsky verbunden und seine Lebensgefährtin. Sie rettete einen bedeutenden Teil seiner Werke durch die Kriegs- und Nachkriegszeit. 1957 schenkte sie der Stadt München ihre eigenen Bilder, die Werke Kandinskys und Gemälde ihrer Künstlerfreunde vom Blauen Reiter.

Leben

Kindheit und Jugend

Gabriele Münter, 1900
ca. 1903 aufgenommenes Foto, auf dem Gabriele Münter mit ernstem Blick in einem Wohnzimmer steht
Gabriele Münter ca. 1903

Gabriele Münter wurde am 19. Februar 1877 als jüngstes von vier Kindern des Zahnarztes Carl Münter und seiner Frau Wilhelmine geb. Scheuber in der elterlichen Wohnung Unter den Linden 58 (heute Hausnummer 40) in Berlin geboren[1]. Ein Jahr später zog die Familie ins westfälische Herford, dann nach Koblenz. 1886 starb ihr Vater. Gemeinsam mit zwei Geschwistern wuchs Münter nun ohne viel Erziehung bei der zurückgezogen lebenden Mutter auf; ein Umstand, auf den sie selbst später ihre Unbeholfenheit im Umgang mit anderen Menschen zurückführte.[2] Schon in der Schulzeit hatte sich ihre künstlerische Begabung gezeigt. Daraufhin begann sie im Frühjahr 1897 Privatunterricht bei dem Genre- und Porträtmaler Ernst Bosch zu nehmen und besuchte für kurze Zeit die Damenkunstschule von Willy Spatz in Düsseldorf. Die staatlichen Akademien waren Frauen in der Kunst damals noch verschlossen.[3] Als im November auch die Mutter starb, gab sie die Ausbildung jedoch wieder auf. Durch das elterliche Erbe finanziell unabhängig, besuchte sie im folgenden Jahr gemeinsam mit ihrer Schwester Verwandte mütterlicherseits in den USA. Zwei Jahre lang reisten die Schwestern durch Missouri, Arkansas und Texas.

Im Jahr 1899 bekam Münter von ihren Verwandten in den USA eine „Kodak Bull’s Eye No. 2“ geschenkt. Mit dieser Boxkamera begann sie, regelmäßig zu fotografieren. Die Amerikareise wurde von Münter mit rund 400 Fotos dokumentiert. Die künstlerische Qualität der Bilder ist bemerkenswert, da Münter bis zu diesem Zeitpunkt noch nie fotografiert hatte.[4]

Ausbildung, Beziehung zu Kandinsky

Wassily Kandinsky: Porträt Gabriele Münter, 1903, Lenbachhaus, München
Wassily Kandinsky, porträtiert um 1913
Wassily Kandinsky, um 1913

1901 zog Gabriele Münter nach München. Zu dieser Zeit wurden Frauen noch nicht an der dortigen Kunstakademie aufgenommen. Münter setzte daher ihr Studium an der Damenakademie des Künstlerinnen-Vereins fort, wo sie zunächst in der Anfängerklasse von Maximilian Dasio und der Aktklasse von Angelo Jank studierte. Weil sie mit dem Unterricht an der Damenakademie nicht zufrieden war, wechselte sie an das Schulatelier der Grafiker Heinrich Wolff und Ernst Neumann und widmete sich dort der Drucktechnik des Holzschnitts.

Im Winter 1901 war Münter beim Besuch einer Ausstellung der Künstlergruppe „Phalanx“ von den Werken des Bildhauers Wilhelm Hüsgens so begeistert, dass sie beschloss, auch die Bildhauerei zu erlernen. Sie wechselte an Hüsgens und Waldemar Heckers kleine, fortschrittliche Kunstschule „Phalanx“, die zu der von Wassily Kandinsky gegründeten Künstlervereinigung gleichen Namens gehörte. Münter schrieb sich in die Bildhauerklasse ein, begann, Frauenakte anzufertigen und Aktzeichenunterricht bei Kandinsky zu nehmen. Er gab auch den Malkurs, bei dem sie sich erstmals mit der Technik der Malerei und mit dem Einsatz von Farbe beschäftigte. Im Sommer 1902 fand der Malkurs in Kochel am See statt, wo Kandinsky Freilichtmalerei unterrichtete. Dort entstand Münters erstes Gemälde, Bayerische Landschaft, das entfernt an ihre Fotografie Blick über einen Zaun in die Landschaft, Moorefield, Arkansas erinnert.[5]

Im Sommer 1903 hielt sich die Malklasse im oberpfälzischen Kallmünz auf. Münter malte in dieser Zeit wie auch in den kommenden Jahren meist kleinformatige Landschaftsbilder im spätimpressionistischen Stil, bei denen sie die Farbe pastos auftrug. Zwischen ihr und Kandinsky entstand ein Liebesverhältnis, das die beiden geheim hielten, da Kandinsky mit seiner Kusine Anja Schemjakina verheiratet war. Um dieser Situation zu entkommen, unternahmen Münter und Kandinsky ab 1904 ausgedehnte Reisen u. a. nach Tunesien, in die Niederlande, nach Italien und nach Frankreich.

Die in den Niederlanden entstandenen Skizzen führte Münter erst nach ihrer Rückkehr nach München als Gemälde aus. Auch in Tunesien malte sie wenig, skizzierte viel und nahm 180 Fotografien auf, hauptsächlich von Landschaften und von den Gassen und Torbögen der tunesischen Städte.

Von 1906 bis 1907 lebten Münter und Kandinsky ein Jahr lang in Paris. Während Kandinsky im Vorort Sévres wohnte, mietete sie ein Zimmer im Künstlerviertel Montparnasse, wo sie einen Zeichenkurs an der Académie de la Grande Chaumière besuchte. Sie schuf zahlreiche Holz- und Linolschnitte, es entstand über ein Viertel ihres grafischen Werkes. Die ca. 70 Gemälde aus dieser Zeit zeigen häufig den Park von Saint-Cloud im Wechsel der Jahreszeiten. Daneben malte sie einige Ansichten von Sèvres und dem Nachbarort Bellevue.[6]

Nach ihrer Rückkehr 1908 nach München brachen Münter und Kandinsky nach Lana in Südtirol auf, wo beide immer noch spätimpressionistische Freilichtstudien eher kleinen Formates malten.

Murnau und die „Neue Künstlervereinigung München“

Aus Lana nach München zurückgekehrt, fand das Paar ein Schreiben von Marianne von Werefkin vor, die sich mit Alexej Jawlensky in Murnau aufhielt. Sie wurden von Werefkin aufgefordert, zu ihnen aufs Land an den Staffelsee zu kommen.[7] Damit kam es zu einer bedeutungsvollen Zusammenarbeit zwischen den beiden Künstlerpaaren. „Unter dem stilistischen und maltechnischen Einfluss von Werefkin und Jawlensky“[8] wurden Münter und Kandinsky zu jenem „großen Sprung vom Naturabmalen mehr oder weniger impressionistisch zum Fühlen eines Inhalts, zum Abstrahieren, zum Geben eines Extraktes“[9] „inspiriert“[10] von dem Münter sprach. In kurzer Zeit entwickelte sich Münter durch die weit fortschrittlicher malenden Kollegen zu einer der bedeutendsten deutschen expressionistischen Malerinnen neben Paula Modersohn-Becker.

2005 aufgenommenes Foto von Münters Haus in Murnau
Münters Haus in Murnau

Möglicherweise hatte sich nach dem ersten gemeinsamen Murnauer Aufenthalt das Verhältnis zwischen den beiden Malerpaaren kurzfristig getrübt. Vieles weist darauf hin, denn Weihnachten 1908 konzipierten Werefkin, Jawlensky, Adolf Erbslöh und Oscar Wittenstein im „rosafarbenen Salon“[11] der Werefkin allein die Idee, die Neue Künstlervereinigung München[12] (NKVM) ins Leben zu rufen. Münter und Kandinsky waren jedenfalls an dem Projekt zunächst nicht beteiligt. Darüber ärgerte sich Kandinsky noch Jahre später.[13]

1909 erwarb Münter in Murnau in der Kottmüllerallee ein Haus,[14] das im Volksmund noch heute das Münter-Haus bzw. „Russenhaus“ genannt wird. Dort lebten und arbeiteten Münter und Kandinsky in den Sommermonaten bis 1914, sofern sie sich nicht in München aufhielten oder auf Reisen waren. In dieser Zeit empfingen sie dort viele Besucher, Sammler, Kritiker und Malerfreunde, Werefkin und Jawlensky, Franz Marc, August Macke und den Komponisten Arnold Schönberg.[15]

Der Blaue Reiter

Als es in der N.K.V.M. immer häufiger zu Unstimmigkeiten gekommen war, die sich an Kandinskys zusehends abstrakter werdenden Malerei – man forderte von ihm „möglichst verständliche Werke“ – entzündete, legte Kandinsky im Januar 1911 den Vorsitz der N.K.V.M. nieder, blieb aber Mitglied des Vereins.[16] Im Juni entwickelte er Pläne zu eigenen Aktivitäten außerhalb der N.K.V.M. Eine „Art Almanach“ gedachte er herauszubringen. Marc gewann er zum Mitmachen, indem er ihm die gemeinschaftliche Redaktion des Buches Der Blaue Reiter anbot. Im Sommer beschlossen Kandinsky und Marc eine Abspaltung von der N.K.V.M. Insgeheim bereiteten sie für den kommenden Winter eine eigene Ausstellung als Gegenausstellung zu der der N.K.V.M. vor. Macke war Mitwisser.[17] Kandinsky malte das legendäre abstrakte Gemälde mit dem bedeutungsvollen Titel „Das Jüngste Gericht/Komposition V“, das aufgrund seiner Größe von über fünf Quadratmetern laut Satzung der N.K.V.M. nicht unjuriert ausgestellt werden durfte. Münter war von Anfang an in die Intrige eingeweiht, wie aus einem Brief Kandinskys vom 6. August 1911 hervorgeht. Damals berichtete er an Münter über den Stand der Vorarbeiten nämlich: Ich male und male jetzt. Lauter Skizzen zum Jüngsten Gericht. Bin aber mit allem unzufrieden. Ich muß aber finden, wie ich es anpacken soll! Nur Geduld.[18] Am 2. Dezember wurde das Bild der Jury präsentiert und fiel durch, wie von Kandinsky beabsichtigt und erwartet. „Protest“[19] vortäuschend, verließen Kandinsky, Münter und Marc die N.K.V.M.

Am 18. Dezember 1911[20] wurde dann die erste Ausstellung der Redaktion Der Blaue Reiter in der Modernen Galerie Thannhauser in München eröffnet,[21] in der gleichzeitig auch die auf acht Teilnehmer zusammengeschrumpfte N.K.V.M. ihre dritte und letzte Ausstellung zeigte.

Trennung von Kandinsky

Nach Beginn des Ersten Weltkriegs 1914 floh Gabriele Münter mit Kandinsky in die Schweiz. Dieser wurde als „feindlicher Ausländer“ bezeichnet und kehrte nach Russland zurück. In den Jahren 1915 bis 1920 lebte Münter in Skandinavien. Im Jahr 1916 gab es ein letztes Treffen mit Kandinsky in Stockholm. Aber seit 1917 verweigerte Kandinsky jeglichen Kontakt mit Münter. Erst Jahre später erfuhr sie, dass er in diesem Jahr Nina Andreevskaja geheiratet hatte.

Spätere Jahre

2013 aufgenommenes Foto der Grabstelle von Münter und Eichner in Murnau
Münters und Eichners Grabstelle in Murnau

Nach der Trennung von Kandinsky[22] lebte sie ab 1920 abwechselnd in Köln, München und Murnau. Schwere Alpträume und Depressionen hielten sie vorübergehend vom Malen ab. Nach ihrem Umzug 1925 nach Berlin entstanden auf Umrisse reduzierte weibliche Porträts in Bleistift. 1927 lernte sie den Philosophen und Kunsthistoriker Johannes Eichner (1886–1958) kennen.

1929/1930 gab ein erneuter längerer Aufenthalt in Paris ihrem Schaffen neue Impulse. Sie zog 1931 mit Johannes Eichner als ihrem zweiten Lebensgefährten nach Murnau; dort malte sie im Wesentlichen Blumenstillleben, aber auch zahlreiche abstrakte Studien. Ein Ausstellungsverbot durch die Nationalsozialisten, die ihre Kunst als „entartet“ ansahen, zwang sie 1937 zum Rückzug ins Privatleben.

Nach dem Zweiten Weltkrieg war Münter 1949 mit neun Arbeiten in einer Retrospektive des Blauen Reiters im Münchner Haus der Kunst vertreten. Ab 1950 wurde eine Gesamtausstellung ihres Werkes in zahlreichen deutschen Museen gezeigt. Im Jahr 1955 war sie Teilnehmerin der documenta 1 in Kassel. Gabriele Münter war auch Mitglied im Deutschen Künstlerbund, an dessen Jahresausstellungen sie 1952 und 1960 teilnahm.[23]

Der Stadt München schenkte sie zu ihrem 80. Geburtstag im Jahr 1957 ihre Sammlung, zahlreiche eigene Werke, über 80 Bilder Kandinskys sowie Arbeiten anderer Mitglieder des Blauen Reiters, wodurch die Städtische Galerie im Lenbachhaus auf einen Schlag weltberühmt wurde. Gabriele Münter starb 1962, ihr Lebensgefährte Johannes Eichner war bereits 1958 verstorben. Ihr gemeinsames Grab befindet sich auf dem Friedhof in Murnau.

Siehe auch

Literatur

– alphabetisch –

  • Boris von Brauchitsch: Gabriele Münter. Eine Biographie. Insel Verlag, Berlin 2017, ISBN 978-3-458-36290-6.
  • Karoline Hille: Gabriele Münter. Die Künstlerin mit der Zauberhand. DuMont, Köln 2012, ISBN 978-3-8321-9454-3, Biographie.
  • Annegret Hoberg: Wassily Kandinsky und Gabriele Münter in Murnau und Kochel 1902–1914, Briefe und Erinnerungen. Prestel, München 1994, ISBN 3-7913-1348-7.
  • Annegret Hoberg: Münter, Gabriele. In: Neue Deutsche Biographie (NDB). Band 18, Duncker & Humblot, Berlin 1997, S. 546 f. (Digitalisat).
  • Annegret Hoberg: Gabriele Münter. Prestel, München 2003, ISBN 3-7913-2953-7; Wienand, Köln 2017, ISBN 978-3-86832-372-6, Inhaltsverzeichnis.
  • Gisela Kleine: Gabriele Münter und die Kinderwelt. Insel, Frankfurt a. M. 1997, ISBN 3-458-33624-9.
  • Gisela Kleine: Gabriele Münter und Wassily Kandinsky. Biographie eines Paares. 8. Auflage. Insel, Frankfurt am Main 2008, ISBN 978-3-458-33311-1.
  • Brigitte Salmen: Wassily Kandinsky – Gabriele Münter. Künstler des „Blauen Reiter“ in Murnau. Ein Kulturführer des Schlossmuseums Murnau. Hrsg. vom Schloßmuseum des Marktes Murnau 2003, ISBN 978-3-932276-13-2.
  • Gudrun Schury: Ich Weltkind: Gabriele Münter; die Biographie. Aufbau, Berlin 2012, ISBN 978-3-351-03394-1.
  • Sabine Windecker: Gabriele Münter. Eine Künstlerin aus dem Kreis des ‚Blauen Reiter‘. Reimer, Berlin 1991, ISBN 3-496-01080-0.
Belletristik

– alphabetisch –

  • Mary Basson: Die Malerin. (Originaltitel: Saving Kandinsky.) Roman. Aufbau Taschenbuch Verlag, Berlin 2017, ISBN 978-3-7466-3338-1.
  • Judith Gruber-Rizy: Schwimmfüchslein. Roman. Limbus-Verlag, Innsbruck 2013, ISBN 978-3-902534-83-5.
  • Stefanie Schröder: Gabriele Münter. Ein Leben zwischen Kandinsky und der Kunst. Überarbeitete Neuausgabe. Herder, Freiburg im Breisgau 2018, ISBN 978-3-451-38314-4. (Romanbiografie mit Quellen- und Literaturverzeichnis sowie Schwarz-Weiß-Abbildungen)
Ausstellungskataloge

– chronologisch –

  • Rosel Gollek: Gabriele Münter 1877–1962. Gemälde Zeichnungen, Hinterglasbilder und Volkskunst aus ihrem Besitz. Ausstellungs-Katalog. Städtische Galerie im Lenbachhaus, München 1977.
  • Erich Pfeiffer-Belli: Gabriele Münter, Zeichnungen und Aquarelle. Berlin 1979.
  • Karl-Egon Vester (Hrsg.): Gabriele Münter. Ausstellungs-Katalog. Kunstverein Hamburg, Hamburg 1988.
  • Brigitte Salmen: Gabriele Münter malt Murnau, Gemälde 1908–1960 der Künstlerin des „Blauen Reiters“. Ausstellungs-Katalog. Schloßmuseum Murnau, Murnau 1996.
  • Rosel Gollek (Einführung): Gabriele Münter, Hinterglasbilder. Piper, München / Zürich 1981, ISBN 3-492-02658-3.
  • Marion Agthe: Gabriele Münter und ihre Zeit. Malerei der Klassischen Moderne in Deutschland. Ausstellungskatalog der Galerie Neher, Essen; mit Werken von Gabriele Münter, Erich Heckel, Carl Hofer, Alexej von Jawlensky, Wassily Kandinsky, Ernst Ludwig Kirchner, Paul Klee, August Macke, Franz Marc, Otto Mueller, Emil Nolde, Hermann Max Pechstein, Christian Rohlfs, Karl Schmidt-Rottluff sowie Marianne von Werefkin. Essen 1990, ISBN 3-923806-14-0, Inhaltsverzeichnis.
  • Annegret Hoberg (Hrsg.): Gabriele Münter 1877–1962. Retrospektive. Städtische Galerie im Lenbachhaus, München 1992, ISBN 3-7913-1216-2, Inhaltsverzeichnis.
  • Helmut Friedel (Hrsg.): Gabriele Münter. Das druckgraphische Werk. Prestel, München 2000, ISBN 3-7913-2514-0. (Katalog der Ausstellungen in der Städtischen Galerie im Lenbachhaus, München, 16. Dezember 2000 bis 16. April 2001; August-Macke-Haus Bonn, 29. April bis 8. Juli 2001; Schloßmuseum Murnau, 20. Juli bis 4. November 2001).
  • Helmut Friedel (Hrsg.): Gabriele Münter – Die Jahre mit Kandinsky, Photographien 1902–1914. Städtische Galerie im Lenbachhaus, München 2007, ISBN 978-3-8296-0288-4.
  • Brigitte Salmen (Hrsg.): 1908–2008. Vor 100 Jahren. Kandinsky, Münter, Jawlensky, Werefkin in Murnau. Schlossmuseum Murnau, Murnau 2008, ISBN 978-3-932276-29-3, (Ausstellungskatalog).
  • Ingrid Mössinger und Thomas Friedrich (Hrsg.): Gabriele Münter. Gemälde, Hinterglasmalerei, Arbeiten auf Papier – Werke im Museum Gunzenhauser. Kunstsammlungen Chemnitz mit Stiftung Carlfriedrich-Claus-Archiv, 2008–2009, ISBN 978-3-86678-216-7, (Bestandskatalog).
  • Brigitte Salmen (Hrsg.): „... diese zärtlichen, geistvollen Phantasien ...“, Die Maler des „Blauen Reiter“ und Japan. Ausstellungs-Katalog. Schloßmuseum, Murnau 2011, ISBN 978-3-932276-39-2.
  • Bernd Fäthke: Marianne Werefkin – „des blauen Reiterreiterin“. In: Marianne Werefkin. Vom Blauen Reiter zum Großen Bären. Städtische Galerie Bietigheim-Bissingen 2014, DNB 1050813510, Inhaltsverzeichnis, Ausst.-Kat., S. 24 ff.

Weblinks

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Biografien

Verschiedenes

Einzelnachweise

  1. 1,0 1,1 StA Berlin I, Geburtsurkunde Nr. 373/1877.
  2. Annegret Hoberg: Gabriele Münter. Wienand, Köln 2017, ISBN 978-3-86832-372-6, Inhaltsverzeichnis, S. 7.
  3. Hildegard Möller: Malerinnen und Musen des „Blauen Reiters“. Piper Verlag, München 2009, ISBN 978-3-492-95619-2, eingeschränkte Vorschau in der Google Buchsuche.
  4.  Gabriele Münter 1877–1962. Malen ohne Umschweife. Prestel, München 2017, ISBN 978-3-7913-5704-1, S. 16.
  5.  Gabriele Münter 1877–1962. Malen ohne Umschweife. Prestel, München 2017, ISBN 978-3-7913-5704-1, S. 17–19.
  6.  Gabriele Münter 1877–1962. Malen ohne Umschweife. Prestel, München 2017, ISBN 978-3-7913-5704-1, S. 52 f..
  7. Gisela Kleine: Gabriele Münter und Wassily Kandinsky – Biographie eines Paares. Frankfurt/M. 1990, S. 316.
  8. Bernd Fäthke: Werefkin und Jawlensky mit Sohn Andreas in der „Murnauer Zeit“. In: Ausst.-Kat.: 1908–2008. Vor 100 Jahren. Kandinsky, Münter, Jawlensky, Werefkin in Murnau. Murnau 2008, S. 54.
  9. Johannes Eichner, Kandinsky und Gabriele Münter, Von Ursprüngen moderner Kunst, München 1957, DNB 451067029, S. 89.
  10. Brigitte Salmen und Annegret Hoberg: Um 1908 – Kandinsky, Münter, Jawlensky und Werefkin in Murnau. In: 1908–2008. Vor 100 Jahren. Kandinsky, Münter, Jawlensky, Werefkin in Murnau. Ausst.-Kat., Murnau 2008, S. 16.
  11. Valentine Macardé: Le renouveau de l’art picturale russe 1863-1914. Lausanne 1971, S. 135 f.
  12. Annegret Hoberg, Titia Hoffmeister, Karl-Heinz Meißner: Anthologie, in: Annegret Hoberg und Helmut Friedel (Hrsg.): Der Blaue Reiter und das Neue Bild, Von der „Neuen Künstlervereinigung München“ zum „Blauen Reiter“. Ausst.-Kat., Städtische Galerie im Lenbachhaus, München 1999, ISBN 3-7913-2065-3, S. 29.
  13. Wassily Kandinsky / Franz Marc: Briefwechsel. [Mit Briefen von und an Gabriele Münter und Maria Marc.] Herausgegeben, eingeleitet, kommentiert von Klaus Lankheit. Piper, München 1983, ISBN 3-492-02847-0, S. 29.
  14. Rosel Gollek: Das Münter-Haus in Murnau. München 1983, DNB 94376534X.
  15. Helmut Friedel und Annegret Hoberg: Das Münterhaus in Murnau. München 2000, S. 7.
  16. Klaus Lankheit: Der Blaue Reiter – Präzisierungen. In Ausst.-Kat.: Kunstmuseum Bern 1986, S. 225.
  17. Bernd Fäthke, Der Blaue Reiter, Ausstellung der Kunsthalle Bremen. In: Weltkunst, 70. Jg., Nr. 5, Mai 2000, S. 905.
  18. Annegret Hoberg: Wassily Kandinsky und Gabriele Münter in Murnau und Kochel 1902–1914, Briefe und Erinnerungen. München 1994, S. 123.
  19. Annegret Hoberg, Franz und Maria Marc, München 2004, ISBN 978-3-7913-3184-3, S. 72.
  20. Rosel Gollek, Der Blaue Reiter im Lenbachhaus München, München 1974, ISBN 3-7913-0056-3, S. 11 f.
  21. Mario-Andreas von Lüttichau: Die Moderne Galerie Heinrich Thannhauser in München. In: Henrike Junge (Hrsg.), Avantgarde und Publikum: zur Rezeption avantgardistischer Kunst in Deutschland 1905–1933. Böhlau, Köln / Weimar / Wien 1992, ISBN 978-3-412-02792-6, S. 299–306.
  22. Christoph Wiedemann: Aufblühen im Schatten – Ausstellung zum 50. Todestag von Gabriele Münter. In: Süddeutsche Zeitung, 2. August 2012.
  23. Ausstellungen seit 1951. (Memento vom 4. März 2016 im Internet Archive). In: Deutscher Künstlerbund.
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