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Die Erbauung des Neuen Jerusalem in uns
Vortragsreihe rund um die «Apokalypse des Johannes» von Wolfgang Peter
Siebentes apokalyptisches Siegel
Das Neue Jerusalem

Jeden Dienstag live ab 19h. Die Vorträge sind frei zugänglich und können wenig später auch als Video, Audio und als transkripierter Text abgerufen werden.

Neuer Link: https://sichere-videokonferenz.de/Ahuameo6JnF5h (läuft ohne Zeitlimit auf einem deutschen Server mit der gewohnten Jitsi-Software). Wenn du "neu" bist, bitte kontaktiere Wolfgang oder François im Voraus über die dir bekannten Kontaktmöglichkeiten oder übers Kontaktformular. Um Störungen zu vermeiden: Bitte schalte das Mikrofon vor Eintreten stumm. Unser Miteinander ist persönlich- bitte mit Kamera und Vornamen einloggen.

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Kosmologisches Prinzip

Aus AnthroWiki

Das kosmologische Prinzip, das 1933 von dem englischer Mathematiker und Astrophysiker Edward Arthur Milne (1896-1950) formuliert wurde, besagt, dass der Kosmos, sofern man ihn auf genügend großen räumlichen Skalen betrachtet, an jedem Ort und in jeder Richtung gleichförmig, d.h. homogen und isotrop aufgebaut erscheint.

In enger Beziehung zum kosmologischen Prinzip steht das 1960 von Hermann Bondi (1919-2005) formulierte kopernikanische Prinzip, wonach dem Menschen, der Erde und unserem Sonnensystem keine besonders ausgezeichnete, zentrale Stellung im Kosmos zukomme.[1]

Eine strengere Version des kosmologischen Prinzips, das perfekte kosmologische Prinzip, verlangt neben der räumlichen auch eine zeitliche Homogenität.[1] Diese Version, ursprünglich von Vertretern von Steady-State-Kosmologien[1] wie Hermann Bondi und Fred Hoyle unterstützt, spielt heute nur noch eine untergeordnete Rolle.

Da die Materie im Weltall auf „kurzen Distanzen“ nicht gleichmäßig verteilt ist, gelten diese Annahmen nur unter der Voraussetzung, dass man Bereiche von solcher Ausdehnung betrachtet, in denen die Materie als im Mittel gleich verteilt anzusehen ist.

Das kosmologische Prinzip führt unter Annahme einiger Kosmologien zum Olbersschen Paradoxon, so dass es nur mit bestimmten Kosmologien, wie etwa der Urknalltheorie, konsistent ist.

Literatur

Einzelnachweise

  1. ↑ 1,0 1,1 1,2  Gerthsen, Kneser, Vogel: Physik. 16 Auflage. Springer-Lehrbuch, Berlin etc. 1989, S. 809.
Dieser Artikel basiert ganz oder teilweise auf einer für AnthroWiki adaptierten Fassung des Artikels Kosmologisches Prinzip aus der freien Enzyklopädie de.wikipedia.org und steht unter der Lizenz Creative Commons Attribution/Share Alike. In Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.