Lebensfaden

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Die drei Schickssalsgöttinen; in der Mitte Lachesis (Gemälde von Paul Thumann, 19. Jahrhundert)

Der Lebensfaden oder Schicksalsfaden wird nach der griechischen und römischen Mythologie von den drei Moiren bzw. Parzen gesponnen und ist ein Symbol für die Länge und das Schicksal des menschliche Leben, das durch das in früheren Erdenleben gebildete Karma bestimmt ist. Die Moiren werden in der Ilias des Homer daher auch Kataklothes (griech. Κατακλῶθες „Zuspinnerinnen“) genannt. In der nordischen Mythologie erfüllen die drei Nornen eine ähnliche Aufgabe.

Atropos, die bereits von dem zukünftigen Karma singt, zetrennt den Lebensfaden, der von Klotho gesponnen und von Lachesis bemessen wird. Mit dem Tod wird auch die sogenannte Silberschnur, das aus dem Kundalinifeuer gebildete dünne Band, das während des ganzen irdischen Lebens des Menschen den Astralleib mit dem physischen Leib verbindet, getrennt.

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