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Lachesis

Aus AnthroWiki
Basis-Relief der Lachesis vor dem Supreme Court of the United States in Washington

Lachesis (griech. Λάχεσις „Zuteilerin“) ist nach der griechischen Mythologie eine der drei Moiren, die das Schicksal des Menschen bestimmen[1]. In der römischen Mythologie entspricht ihr Decima, die „Zehnte“. Nach der Theogonie des Hesiod war Lachesis eine Tochter der Nyx („Nacht“)[2] oder - nach einer anderen Stelle - die Tochter des Zeus und der Themis[3].

Nach Platon sind die weiß gekleideten Moiren Töchter der Ananke und singen in Harmonie mit den Sirenen[4]. Die «Spindel der Notwendigkeit» treibt nach Platon das Himmelsgewölbe an und verfügt über acht ineinandergeschachtelte Spinnwirtel (Schwungmassen), die der Fixsternsphäre und den sieben Planetensphären entsprechen.

Lachesis bestimmt nach dem in der Vergangenheit in früheren Erdenleben angesammelten Karma die Länge und Qualität des Lebensfadens, der von ihrer Schwester Klotho gesponnen und von ihrer anderen Schwester Atropos durchschnitten wird. In der nordischen Mythologie enspricht ihr die Norne Urd, die das Gewordene repräsentiert.

Siehe auch

Einzelnachweise

  1. Bibliotheke des Apollodor 1,13
  2. Hesiod Theogonie 217f
  3. Hesiod, Theogonie 901−906
  4. Platon Politeia 617c

Weblinks

Commons: Lachesis – Weitere Bilder oder Audiodateien zum Thema