Taylorreihe

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Eine Taylorreihe, benannt nach dem britischen Mathematiker Brook Taylor (1685-1731), ist eine Potenzreihe, die verwendet wird, um eine glatte Funktion f(x), die nicht durch elementare mathematische Operationen (→ Grundrechenarten) berechnet werden kann (z.B. Exponentialfunktionen, Logarithmen, Trigonometrische Funktionen), als unendliche Summe von Potenzen darzustellen. Die Reihenentwicklung an der Entwicklungsstelle a bezeichnet man als Taylor-Entwicklung der Funktion. Für den Spezialfall a=0 wird die Taylorreihe auch Maclaurinsche Reihe oder Maclaurin-Reihe genannt.

Definition

Innerhalb eines offenen Intervalls I⊂ℝ sei eine Funktion f:I→ℝ und eine Entwicklungsstelle a gegeben. Die Funktion kann dann an der Entwicklungsstelle wie folgt in eine Taylorreihe entwickelt werden:

Tf(x;a)=∑n=0∞f(n)(a)n!(x−a)n=f(a)+f′(a)(x−a)+f″(a)2(x−a)2+…

Fehler beim Parsen (Syntaxfehler): {\displaystyle f^{(n)} bedeutet dabei die n-te Ableitung der Funktion und n!=1⋅2⋅3⋅…⋅n=∏k=1nk die Fakultät von n.