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Michael Schumacher

Aus AnthroWiki
Michael Schumacher 2005

Michael Schumacher (* 3. Januar 1969 in Hürth) ist ein ehemaliger deutscher Automobilrennfahrer.

Schumacher startete von 1991 bis 2006 sowie von 2010 bis 2012 bei insgesamt 307 Großen Preisen der Formel-1-Weltmeisterschaft. Er hält die Rekorde von sieben Weltmeistertiteln, zusammen mit Lewis Hamilton (seit 2020), fünf Weltmeisterschaften in Folge und 77 schnellsten Rennrunden. Seine Rekorde von 91 Siegen, 68 Pole-Positions und 155 Podestplatzierungen wurden allesamt von Lewis Hamilton überboten.

Nachdem Schumacher 1990 und 1991 in der Sportwagen-Weltmeisterschaft aktiv gewesen war, debütierte er 1991 beim Großen Preis von Belgien für Jordan in der Formel 1. Zum nächsten Rennen wechselte er zu Benetton, wo er bis 1995 blieb. In seiner Zeit bei Benetton gewann Schumacher 1992 in Belgien seinen ersten Grand Prix und wurde 1994 und 1995 Formel-1-Weltmeister. 1996 wechselte er zu Ferrari, wo er bis 2006 aktiv war. Schumacher gewann von 2000 bis 2004 fünfmal in Folge die Weltmeisterschaft. Nach einer mehrjährigen Pause kehrte er 2010 für drei Jahre zu Mercedes in die Formel 1 zurück. Er erzielte noch einmal einen Podestplatz, seine beste Gesamtplatzierung in diesen drei Jahren war der achte Rang 2011.

Im Dezember 2013 zog sich Schumacher bei einem Skiunfall schwere Kopfverletzungen zu. Seitdem befindet er sich in medizinischer Rehabilitation. Öffentliche Informationen über seinen derzeitigen Gesundheitszustand gibt es nicht.

Herkunft und Privatleben

Schumacher wurde am 3. Januar 1969 als erster Sohn des damaligen Kaminmaurers und späteren Pächters einer Kartbahn in Kerpen, Rolf Schumacher, und dessen Ehefrau Elisabeth (1948–2003) im Ortsteil Hermülheim der Stadt Hürth geboren. Sein Bruder ist Ralf Schumacher, der von 1997 bis 2006 gleichzeitig mit ihm in der Formel 1 fuhr.

Schumacher besuchte die Otto-Hahn-Realschule in Kerpen.[1] Nach der mittleren Reife begann er im Jahr 1986 in Otzberg bei Darmstadt eine Ausbildung als Kfz-Mechaniker, wechselte 1987 zum ehemaligen Rennfahrer Willi Bergmeister in das gleichnamige VW-Autohaus in Langenfeld und legte 1989 erfolgreich die Gesellenprüfung ab.[2][3]

Schumacher ist seit 1991 mit Corinna Betsch (* 2. März 1969) liiert. Die beiden heirateten am 1. August 1995 standesamtlich in Kerpen. Die kirchliche Trauung fand vier Tage später in der Kapelle auf dem Petersberg statt. Für die Vermarktung der Trauung schloss das Paar einen Exklusiv-Vertrag mit einer Illustrierten und einem Fernsehsender ab.[4]

Michael und Corinna Schumacher haben zwei Kinder, Gina Maria (* 1997) und Mick (* 1999). Mick ist ebenfalls Automobilrennfahrer[5] und fuhr 2021 sowie 2022 in der Formel 1.[6] Corinna und Gina Maria Schumacher gewannen Medaillen im Reining-Westernreiten.[7][8] Auch Michael Schumachers Neffe David Schumacher ist Automobilrennfahrer.[9]

Die Familie wohnt seit 1996 in der Schweiz im Kanton Waadt, bis 2008 in Vufflens-le-Château und seitdem in Gland.[10]

Schumacher bezeichnet sich selber als gläubigen Katholiken.[11]

Zu vielen weiteren Themen siehe auch

Siehe auch

Literatur

  • Markus Alexander: Michael Schumacher – Eine Biografie. Baltic Sea Press, Rostock 2010, ISBN 978-3-942129-07-7.
  • Claus-Peter Andorka: Michael Schumacher. Copress, München 1995, ISBN 3-7679-0476-4.
  • Christopher Hilton: Michael Schumacher. (= Grand-Prix-Stars, Band 1). Aus dem Englischen von Walther Wuttke. Heel, Königswinter 1996, ISBN 3-89365-528-X.
  • Sabine Kehm (Hrsg.): MSC – Die Karriere von Michael Schumacher, erzählt anhand seiner Rennwagen. (= Offizielles Buch zur Michael Schumacher Private Collection). Offizin Scheufele, Stuttgart 2018.
  • Willy Knupp (Hrsg.): Danke, Schumi! Die Michael Schumacher-Story. Zeitgeist Media, Düsseldorf 2006, ISBN 3-926224-59-2.
  • Willy Knupp (Hrsg.): Michael Schumacher – Leben für die 1. Zeitgeist-Verlag, Düsseldorf 1995, ISBN 978-3-926224-90-3.
  • Willy Knupp (Hrsg.): Michael Schumacher – Triumph in Rot. Motorbuch-Verlag, Stuttgart 2000, ISBN 978-3-613-30443-7.
  • Willy Knupp (Hrsg.): Red Magic – Michael Schumacher und Ferrari. Hart am Limit. Motorbuch, Stuttgart 2002, ISBN 3-613-30377-9.
  • Ferdi Kräling, Elmar Brümmer: Mensch Schumi – Michael Schumacher. Das Comeback. Delius Klasing, Bielefeld 2007, ISBN 978-3-7688-1899-5.
  • Ferdi Kräling, Bodo Kräling, Elmar Brümmer: Mensch Schumi – Michael Schumacher – Siege, Mythen, Rekorde. Delius Klasing, Bielefeld 2006, ISBN 3-7688-1899-3.
  • Ferdi Kräling, Helmut Zwickl: Schumi – Michael Schumacher; Faszination einer Karriere. Heel, Königswinter 2001, ISBN 3-89880-015-6.
  • Claus Mühlberger, Michael Schmidt: 50 Jahre Michael Schumacher: Der Mensch – Die Karriere – Die Siege. (= auto motor und sport Edition – 50 Jahre Michael Schumacher). Motor Presse, Stuttgart 2018, ISBN 978-3-613-30890-9.
  • Heinz Prüller: Michael Schumacher – Wunderkind und Weltmeister. Orac, Wien/München/Zürich 1994, ISBN 3-7015-0341-9.
  • Achim Schlang: Michael Schumacher – Alle Siege des Rekordchampions. Motorbuch, Stuttgart 2006, ISBN 3-613-02762-3.
  • Rainer W. Schlegelmilch: Michael Schumacher – Eine Weltkarriere. Heel, Königswinter 2006, ISBN 3-89880-701-0.
  • Michael Schumacher, Sabine Kehm, Michel Comte: Michael Schumacher – Die offizielle und autorisierte Inside Story zum Karriere-Ende. Süddeutsche Zeitung, München 2006, ISBN 3-86615-403-8.
  • Michael Schumacher, Sabine Kehm, Michel Comte: Michael Schumacher – Driving Force. Steidl, Göttingen 2003, ISBN 978-3-88243-889-5.
  • Karin Sturm: Michael Schumacher – Der erste deutsche Formel-1-Weltmeister. Ullstein, Berlin 1994, ISBN 3-548-27649-0.
  • Karin Sturm: Michael Schumacher – Die Biografie. Herbig, München 2014, ISBN 978-3-7766-2741-1.
  • Karin Sturm: Michael Schumacher – Ein Leben für die Formel 1. 6., aktualisierte und erweiterte Neuauflage. Herbig, München 2010, ISBN 978-3-7766-2649-0.
  • Karin Sturm: Michael Schumacher – Eine Ära geht zu Ende. Die Geschichte einer Weltkarriere. Herbig, München 2006, ISBN 3-7766-2502-3.
  • Karin Sturm: Michael Schumacher – Mensch und Mythos. Herbig, München 2001, ISBN 3-7766-2326-8.
  • Karin Sturm: Michael Schumacher – Superstar. Ullstein, Frankfurt am Main/Berlin 1994, ISBN 3-548-27629-6.
  • Mary Thürmer, Markus Götting: Michael Schumacher – Die Erfolgsstory des 1. deutschen Formel-1-Weltmeisters. Heyne, München 1994, ISBN 3-453-08951-0.
  • Leonildo Turrini (Hrsg.): Ferrari. Best of: Die Modelle – Die Fahrer – Die Siege. Panini Verlags GmbH, Stuttgart 2017, ISBN 978-3-8332-3496-5, S. 108–113.
  • Helmut Uhl: König Schumi. Sein Leben – Seine Siege – Seine Tränen. Weltbild, Augsburg 2006, ISBN 3-89897-598-3.

Weblinks

Commons: Michael Schumacher – Weitere Bilder oder Audiodateien zum Thema

Einzelnachweise

  1. Ehemalige Schüler. In: rs-kerpen.de. Abgerufen am 25. November 2022.
  2. Als „Schumi“ noch Autos tunte und tiefer legte… In: Motorsport-Total.com. 30. Oktober 2006, abgerufen am 6. März 2016.
  3. Mechaniker-Ausbildung ist Schumacher keine Hilfe mehr. In: Motorsport-Total.com. 20. Juli 2012, abgerufen am 29. Mai 2021.
  4. Beim Jawort schirmte sich Schumacher ab. In: Die Welt. 7. August 1995, abgerufen am 6. März 2016.
  5. Schumacher-Sohn Mick: Großer Name, große Erwartungen. In: Spiegel Online. 23. September 2014, abgerufen am 6. März 2016.
  6. Mick Schumacher - F1 Driver for Haas. Abgerufen am 23. Januar 2022 (english).
  7. Corinna Schumacher gewinnt EM-Titel. In: Berliner Morgenpost. 5. Juli 2010, abgerufen am 27. Dezember 2017.
  8. Tochter Gina Maria holt WM-Gold im Westernreiten. In: Focus Online. 13. August 2017, abgerufen am 27. Dezember 2017.
  9. Formel 3 News: David Schumacher wechselt in die DTM. Abgerufen am 11. März 2022.
  10. Fotos des Schumacher-Anwesens
  11. Das Ende der Stille, in: gala.de, vom 15. Februar 2016
Dieser Artikel basiert auf einer für AnthroWiki adaptierten Fassung des Artikels Michael Schumacher aus der freien Enzyklopädie de.wikipedia.org und steht unter der Lizenz Creative Commons Attribution/Share Alike. In Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.