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Nucleus (ZNS)
Als Nucleus, Nukleus, Kern oder auch Kerngebiet (lat. nucleus „Kern“; Plural nuclei) wird in der Neuroanatomie eine Ansammlung von Nervenzellkörpern (Somata oder auch Perikaryen) bezeichnet, die innerhalb des zentralen Nervensystems liegt. Die Nuclei sind hier von weißer Substanz umgeben und bilden zusammen mit der Großhirn- und Kleinhirnrinde die Graue Substanz (Substantia grisea).
Während im Gehirn die einzelnen Kerne meist gut voneinander abgrenzbar sind, scheinen diese aus funktionell zusammengehörenden Zellkörpern gebildeten Gruppen im Rückenmark miteinander zu verschmelzen. Gemeinsam bilden sie die typische Schmetterlingsform des Rückenmarkquerschnittes. Da Kerne sich über längere Rückenmarksabschnitte erstrecken können, bezeichnet man sie auch als Kernsäulen.
Ansammlungen von Nervenzellkörpern außerhalb des ZNS bezeichnet man als Ganglion.
Abweichend von der Regel, Ansammlungen von Nervenzellkörpern im peripheren Nervensystem als Ganglien, im zentralen Nervensystem aber als Kerne zu bezeichnen, wird traditionell für bestimmte subkortikale Kerne im Telencephalon die Bezeichnung Basalganglien (Stammganglien) verwendet.
Siehe auch
- Nucleus (ZNS) - Artikel in der deutschen Wikipedia
Dieser Artikel basiert auf einer für AnthroWiki adaptierten Fassung des Artikels Nucleus (ZNS) aus der freien Enzyklopädie de.wikipedia.org und steht unter der Lizenz Creative Commons Attribution/Share Alike. In Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar. |