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Pleione (Mythologie)

Aus AnthroWiki

Pleione (altgriech. Πληιόνη Plēiónē, latinisiert Plione) ist in der griechischen Mythologie eine Tochter des Okeanos und der Tethys, also eine Okeanide.[1]

Pleione war Gattin des Titanen Atlas und hatte mit ihm sieben Kinder, die Plejaden.[2] Diese erhielten laut einer verbreiteten Sagenfassung ihren Namen nach demjenigen ihrer Mutter.[3] Außerdem gelten Hyas und dessen Schwestern, die Hyaden, als Kinder der Pleione.[4] Eine Sagenversion berichtet, dass der Riese und Jäger Orion Pleione[5] oder deren Töchter, die Plejaden,[6] aus Lüsternheit verfolgte. Deshalb flohen die Plejaden vor Orion, wurden zu ihrer Rettung von Zeus in Sterne verwandelt und sind als „Siebengestirn“ am Himmel zu beobachten. Unklar ist, ob auch Pleione selbst mit ihren Töchtern an den Himmel versetzt wurde. In anderen mythologischen Quellen wird Pleione als Aithra bezeichnet.[7]

Siehe auch den gleichnamigen Stern Pleione.

Literatur

Anmerkungen

  1. ↑ Ovid, Fasti 5,83f.
  2. ↑ Bibliotheke des Apollodor 3,110; Scholien zu Homer, Odyssee 5,272
  3. ↑ Scholien zu Homer, Ilias 18,486 (ed. Bekker); Scholien zu Apollonios von Rhodos 3,225–227a
  4. ↑ Scholien zu Hesiod, Erga 383a; Hyginus, De astronomia 2,21, auf Musaios beruhend; Hyginus, Fabulae 192 und 248
  5. ↑ Athenaios 11,490d und f; Scholien zu Apollonios von Rhodos 3,225–227a
  6. ↑ Scholien zu Homer, Ilias 18,486 (ed. Bekker)
  7. ↑ Scholien zu Hesiod, Erga 383a; Hyginus, De astronomia 2,21
Dieser Artikel basiert ganz oder teilweise auf einer für AnthroWiki adaptierten Fassung des Artikels Pleione (Mythologie) aus der freien Enzyklopädie de.wikipedia.org und steht unter der Lizenz Creative Commons Attribution/Share Alike. In Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.