Richard Wahle

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Richard Wahle (* 14. Februar 1857 in Wien; † 21. Oktober 1935 ebenda) war ein österreichischer Philosoph, Psychologe und Pädagoge jüdischer Herkunft.

Leben und Werk

Wahle studierte an der Universität Wien Medizin, Rechtswissenschaften und Philosophie und wurde 1884 zum Doktor der Philosophie promoviert. Als Privatdozent lehrte er anschließend von 1885 bis 1895 Philosophie an der Universität Wien. 1887 konvertierte er zum römisch-katholischen Glauben. Von 1895 bis 1917 war Richard Wahle ordentlicher Professor für Philosophie, Pädagogik und Psychologie an der Universität Czernowitz. Nach seiner Emeritierung kehrte er 1917 nach Wien zurück, wo er weiterhin als Privatgelehrter und als Dozent an der Universität Wien tätig war. Am 21. Oktober 1935 starb Richard Wahle an den Folgen eines schweren Unfalls.

Als Schüler von Ernst Mach (1838-1916) war Wahle ein bedeutender Vertreter des Positivismus und propagierte einen streng naturwissenschaftlich begründeten Materialismus als „definitive Philosophie“. Der traditionellen, metaphysisch orientierten Philosophie erteilte er namentlich in seinen Schriften „Das Ganze der Philosophie und ihr Ende“ und „Die Tragikomödie der Weisheit“ eine entschiedene Absage. Ausgenommen waren nur Baruch de Spinoza (1632-1677), Johann Georg Hamann (1730-1788) und Johann Friedrich Herbart (1776-1841), denen er ein gewisse Nützlichkeit zubilligte. Im Vorwort der „Tragikomödie“ heißt es:

„Die Philosophie hat ausgerungen. Wie kann das sein, wenn es doch Philosophen gibt? Nun man kann ja Altes in kleinen Varianten wiederholen, Vergangenes erzaehlen, private Geistreichelei treiben – es ist doch nur ein Scheinleben, ein Gespenst geht um.“

Richard Wahle: Die Tragikomödie der Weisheit, V

Gestützt auf die neurowissenschaftlichen Erkenntnisse seiner Zeit entwickelte Wahle in seinen Schriften „Gehirn und Bewusstsein“ (1884) und - in Anlehnung an Spinoza - „Über den Mechanismus des geistigen Lebens“ (1906) eine rein eine physiologische Beschreibung des menschlichen Denkens, wonach alle „Vorkommnisse“ des menschlichen Lebens[1] nur bei „gleichzeitiger Aktion der Nervenapparate vorhanden“[2] seien. Am Ende von Gehirn und Bewusstsein resümiert Wahle:

„So haben wir also keinerlei spontane Kraft, keine Actualität, keine Einheit des Bewusstseins, kein Centrum, kein Substrat entdecken können. Nichts, als collective Vorkommnisse, regionäres Nebeneinander! Wir haben nichts gefunden, was ein eigentliches Wirken wäre; nichts innerhalb des Wirklichen, was wir als wahrhaftes Wirkendes bezeichnen dürfen. „Subject“ und „Object“ können auch nicht als wahrhaft sich Gegenüberstehendes bezeichnet werden. Das Subject haben wir nicht als „Vorstellendes“ erkannt, noch sonst als „Thätiges“.“

Richard Wahle: Gehirn und Bewusstsein, S. 96f

Rudolf Steiner rezensierte Wahles Schrift „Gehirn und Bewusstsein. Physiologisch-psychologische Studie.“ (1884) kurz nach deren Erscheinen.

„Der Verfasser stellt sich die Aufgabe, die Bedeutung der physiologischen Erforschung des Gehirnmechanismus für die Erkenntnis der Bewußtseinserscheinungen darzulegen. Zunächst widerlegt er die in naturwissenschaftlichen Kreisen heute allgemein geltende Ansicht, daß die uns unmittelbar durch die Sinne gegebene Welt, dieser Komplex von Farben, Tönen, Gestalten, Wärmedifferenzen und so weiter nichts weiter sei als die Wirkung objektiver materieller Vorgänge auf unsere subjektive Organisation. Die Erscheinungswelt sei also im Grunde ein subjektiver Schein, der nur so lange Bestand habe, als wir unsere Sinne den Eindrücken der materiellen Prozesse offenhalten, wogegen diese Prozesse selbst aus einer von uns ganz unabhängigen eigenen Wirklichkeit gesättigt und so die wahre Ursache aller Naturerscheinungen seien. Wahle zeigt nun, daß den Vorgängen in der Materie gar kein höherer Grad von Wirklichkeit zukommt als jener angeblich von ihnen bewirkten subjektiven Welt. Wir müssen beide als uns vorliegende Vorkommnisse betrachten, die uns als zusammengehörig (koordiniert) gegenübertreten, ohne daß wir berechtigt wären anzunehmen, das eine sei die wahre Ursache des anderen. Es ist so, wie wir etwa Tag und Nacht als einander koordiniert ansehen müssen, ohne daß das eine von beiden als Wirkung des anderen betrachtet werden könnte. So wie hier die notwendige Aufeinanderfolge in dem Bau und den Vorgängen unseres Sonnensystems begründet liegt, so wird auch die Koordination eines materiellen Prozesses und einer Empfindungsqualität, zum Beispiel Ton, Farbe und so weiter, von irgendeinem wahrhaften Tatbestand bedingt sein; jedenfalls aber nicht davon, daß der erstere die letztere bewirkt. Nun ergibt sich die Zusammengehörigkeit von Gehirnmechanismus und Bewußtsein nur als ein spezieller Fall einer solchen Koordination. Wir sind, nach Wahle, nur in der Lage wahrzunehmen, daß beide parallel verlaufende Vorkommnisse sind; wir sind aber nicht berechtigt, das Bewußtsein als reale Folge des Gehirnmechanismus anzusehen. Die Physiologie behält recht, wenn sie die materiellen Korrelate zu den geistigen Phänomenen sucht; aber die materialistische Phantastik, die den Geist zum wahrhaften Produkte des Gehirns machen will, erhält den Abschiedsbrief. Ja, jener arbeitet Wahle sogar entgegen, indem er zeigt, daß die bisher in der Psychologie als selbständige Akte des Bewußtseins geltenden Phänomene, wie Anerkennen, Verwerfen, Lieben, Wünschen, Wollen und so weiter, nichts anderes sind als miteinander oder mit anderen koordinierte Vorkommnisse, die gar nicht die Annahme einer besonderen subjektiven Tätigkeit, welche der Physiologie ungünstig wäre, nötig machen. Die Bewußtseinsphänomene führt der Verfasser auf ein allgemeines Gesetz zurück, wodurch eine Vorstellung durch eine ihr nicht ganz, sondern teilweise gleiche in das Bewußtsein zurückgerufen werden kann. So wäre es bloß Aufgabe der Physiologie, für diesen psychologischen Befund den korrespondierenden mechanischen Tatbestand im Gehirne zu finden, was gewiß leichter ist, als wenn das für jeden der obenangeführten angeblichen Bewußtseinsakte geschehen müßte.

Die Hauptbedeutung dieses Werkchens liegt darin, einmal in scharfen Konturen gezeigt zu haben, was uns eigentlich die Erfahrung gibt und was oft zu ihr nur hinzugedacht wird. Alles, was die einzelnen Wissenschaften finden können, besteht nur in dem Konstatieren zusammengehöriger Vorkommnisse, wobei wir voraussetzen müssen, daß die Hinzugehörigkeit selbst in irgendeinem wahrhaften Tatbestande gegründet liege. Wir halten das von dem Verfasser Vorgebrachte für durchaus überzeugend, glauben jedoch, daß er die letzte Konsequenz seiner Ansichten nicht gezogen hat. Sonst hätte er wohl gefunden, daß uns jene wahrhaften Tatbestände selbst als erfahrungsmäßige Vorkommnisse — nämlich die ideellen — gegeben sind und daß die Negation des Materialismus folgerichtig zum wissenschaftlichen Idealismus führt.“ (Lit.:GA 30, S. 475f)

Auch in Rudolf Steiners Grundlinien einer Erkenntnistheorie der Goetheschen Weltanschauung wird Richard Wahle erwähnt:

„Das Verdienst, in scharfen Konturen gezeigt zu haben, was uns eigentlich die von allem Gedanklichen entblößte Erfahrung gibt, müssen wir auch dem Schriftchen: «Gehirn und Bewußtsein» von Dr. Richard Wahle (Wien 1884) zuerkennen; nur mit der Einschränkung, daß, was Wahle als unbedingt gültige Eigenschaften der Erscheinungen der Außen- und Innenwelt hinstellt, nur von der ersten Stufe der Weltbetrachtung gilt, die wir charakterisiert haben. Wir wissen nach Wahle nur von einem Nebeneinander im Räume und einem Nacheinander in der Zeit. Von einem Verhältnisse der neben- oder nacheinander bestehenden Dinge kann nach ihm gar keine Rede sein. Es mag z. B. immerhin irgendwo ein innerer Zusammenhang zwischen dem warmen Sonnenstrahl und dem Erwärmen des Steines bestehen; wir wissen nichts von einem ursächlichen Zusammenhange; uns wird allein klar, daß auf die erste Tatsache die zweite folgt. Es mag auch irgendwo, in einer uns unzugänglichen Welt, ein innerer Zusammenhang zwischen unserem Gehirnmechanismus und unserer geistigen Tätigkeit bestehen; wir wissen nur, daß beides parallel verlaufende Vorkommnisse sind; wir sind durchaus nicht berechtigt, z. B. einen Kausalzusammenhang beider Erscheinungen anzunehmen.

Wenn freilich Wahle diese Behauptung zugleich als letzte Wahrheit der Wissenschaft hinstellt, so bestreiten wir diese Ausdehnung derselben; sie gilt aber vollkommen für die erste Form, in der wir die Wirklichkeit gewahr werden.

Nicht nur die Dinge der Außen- und die Vorgänge der Innenwelt stehen auf dieser Stufe unseres Wissens zusammenhanglos da, sondern auch unsere eigene Persönlichkeit ist eine isolierte Einzelheit gegenüber der übrigen Welt. Wir finden uns als eine der unzähligen Wahrnehmungen ohne Beziehung zu den Gegenständen, die uns umgeben.“ (Lit.:GA 2, S. 35f)

Zu Richard Wahles „Das Ganze der Philosophie und ihr Ende“ bemerkte Steiner:

„Wozu diese moderne Wissenschaft zuletzt gelangt, wenn sie sich alles Zurechtlegens der Welterscheinungen enthält, das hat ein Anhänger dieser Wissenschaft (Richard Wahle) in einem soeben erschienenen Buche («Das Ganze der Philosophie und ihr Ende») ausgesprochen: «Was könnte der Geist, der, ins Weltgehäuse spähend und in sich die Fragen nach dem Wesen und dem Ziele des Geschehens herumwälzte, endlich als Antwort finden? Es ist ihm widerfahren, daß er, wie er so scheinbar im Gegensatze zur umgebenden Welt dastand, sich auflöste und in einer Flucht von Vorkommnissen mit allen Vorkommnissen zusammenfloß. Er < wußte > nicht mehr die Welt; er sagte, ich bin nicht sicher, daß Wissende da sind, sondern Vorkommnisse sind da schlechthin. Sie kommen freilich in solcher Weise, daß der Begriff eines Wissens vorschnell, ungerechtfertigt, entstehen konnte ... Und < Begriffe > huschten empor, um Licht in die Vorkommnisse zu bringen, aber es waren Irrlichter, Seelen der Wünsche nach Wissen, erbärmliche, in ihrer Evidenz nichtssagende Postulate einer unausgefüllten Wissensform. Unbekannte Faktoren müssen im Wechsel walten[3] Über ihre Natur war Dunkel gebreitet. Vorkommnisse sind der Schleier des Wahrhaften.»“ (Lit.:GA 5, S. 60f)

„Am radikalsten ist Richard Wahle in seinem Buche «Das Ganze der Philosophie und ihr Ende» vorgegangen (1894). Er sondert in der denkbar scharfsinnigsten Weise aus der Erkenntnis alles aus, was durch den menschlichen Geist zu den «Vorkommnissen» der Welt hinzugebracht ist. Zuletzt steht dieser Geist da in dem Meere der vorüberflutenden Vorkommnisse, sich selbst in diesem Meere als ein solches Vorkommnis schauend und nirgends einen Anhaltspunkt findend, sich über die Vorkommnisse sinnvoll aufzuklären. Dieser Geist müßte ja seine eigene Kraft anspannen, um von sich aus die Vorkommnisse zu ordnen. Aber dann ist es ja er selbst, der diese Ordnung in die Natur bringt. Wenn er etwas über das Wesen der Vorkommnisse sagt, dann hat er es nicht aus den Dingen, sondern aus sich genommen. Er könnte das nur, wenn er sich zugestünde, daß in seinem eigenen Tun etwas Wesenhaftes sich abspielte, wenn er annehmen dürfte, daß es auch für die Dinge etwas bedeutet, wenn er etwas sagt. Dieses Vertrauen darf im Sinne der Weltanschauung Wahles der Geist nicht haben. Er muß die Hände in den Schoß legen und zusehen, was um ihn und in ihm abflutet; und er prellte sich selbst, wenn er auf eine Anschauung etwas gäbe, die er sich über die Vorkommnisse bildet. «Was könnte der Geist, der, ins Weltgehäuse spähend und in sich die Fragen nach dem Wesen und dem Ziele des Geschehens herumwälzte, endlich als Antwort finden? Es ist ihm widerfahren, daß er, wie er so scheinbar im Gegensatze zur umgebenden Welt dastand, sich auflöste und in einer Flucht von Vorkommnissen mit allen Vorkommnissen zusammenfloß. Er ‚wußte‘ nicht mehr die Welt; er sagte, ich bin nicht sicher, daß Wissende da sind, sondern Vorkommnisse sind da schlechthin. Sie kommen freilich in solcher Weise, daß der Begriff eines Wissens vorschnell, ungerechtfertigt entstehen konnte Und ‚Begriffe‘ huschten empor, um Licht in die Vorkommnisse zu bringen, aber es waren Irrlichter, Seelen der Wünsche nach Wissen, erbärmliche, in ihrer Evidenz nichtssagende Postulate einer unausgefüllten Wissensform. Unbekannte Faktoren müssen im Wechsel walten. Über ihre Natur war Dunkel gebreitet, Vorkommnisse sind der Schleier des Wahrhaften. ...» Wahle schließt sein Buch, das die «Vermächtnisse» der Philosophie an die einzelnen Wissenschaften darstellen soll, an Theologie, Physiologie, Ästhetik und Staatspädagogik, mit den Worten: «Möge die Zeit anbrechen, in der man sagen wird, einst war Philosophie.»

Wahles genanntes Buch (wie seine anderen: «Geschichtlicher Überblick über die Entwickelung der Philosophie», 1894, «Über den Mechanismus des geistigen Lebens», 1906) ist eines der bedeutsamsten Symptome der Weltanschauungsentwickelung im neunzehnten Jahrhundert. Die Vertrauenslosigkeit gegenüber dem Erkennen, die von Kant ihren Ausgangspunkt nimmt, endet für eine Gedankenwelt, wie sie bei Wahle auftritt, mit dem vollständigen Unglauben an alle "Weltanschauung.“ (Lit.:GA 18, S. 480ff)

Schriften

  • Gehirn und Bewusstsein. Physiologisch-psychologische Studie. Wien: Hölder 1884, 97 S.
  • Eine Verteidigung der Willensfreiheit. Halle an der Saale: Heynemann 1887, 64 S.
  • Über die geometrische Methode des [Baruch de] Spinoza. Wien: Tempsky 1888 (= Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften in Wien. Band 116. 1.), S. 431–452.
  • Über das Verhältniss zwischen Substanz und Attributen in [Baruch de] Spinoza’s Ethik. Wien: Tempsky 1889 (= Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften in Wien. Band 117. 8.), 22 S.
  • Die Glückseligkeitslehre der »Ethik« des [Baruch de] Spinoza. Wien: Tempsky 1889 (= Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften in Wien. Band 119. 11.), 44 S.
  • Das Ganze der Philosophie und ihr Ende. Ihre Vermächtnisse an die Theologie, Physiologie, Ästhetik und Staatspädagogik. Mit 60 Figuren in Holzschnitten. Wien–Leipzig: Braumüller 1894, XII, 539 S.
  • Geschichtlicher Überblick über die Entwicklung der Philosophie bis zu ihrer letzten Phase. Ein Leitfaden für allgemein Gebildete und Studierende der Hoch- und Mittelschulen. Wien–Leipzig: Braumüller 1895, IV, 66 S.
  • Die Ethik [Wilhelm] Wundts. Leipzig: Reisland [1897], 25 S. Separatabdruck aus: Vierteljahrsschrift für Wissenschaftliche Philosophie, 21. Jg., Nr. 1.
  • Kurze Erklärung der Ethik von [Baruch de] Spinoza und Darstellung der definitiven Philosophie. Wien–Leipzig: Braumüller 1899, VIII, 212 S.
  • Ideen zur Organisation der Erziehung. Berlin: Stilke 1901, 16 S. Separatabdruck aus: Die Gegenwart, 30. Jg., Nr. 28.
  • Vorschlag einer universellen Mittelschule. Wien–Leipzig: Braumüller 1906, 17 S.
  • Über den Mechanismus des geistigen Lebens. Wien–Leipzig: Braumüller 1906, VI, 573 S.
  • Josua. Ein frohes Evangelium aus künftigen Tagen. Nach einem französischen Manuskript. Wien–Leipzig: Braumüller 1912, 65 S.
  • Die Tragikomödie der Weisheit. Die Ergebnisse und die Geschichte des Philosophierens. Ein Lesebuch. Wien–Leipzig: Braumüller 1915, VII, 415 S.
  • Ein Weg zum ewigen Frieden. Wien: Anzengruber 1917 (= Der Aufstieg. 1.), 14 S.
  • 205 anregende Fälle von Gerade- und Krumm-Denken. Eine praktische Logik für Jung und Alt, Mann und Frau. Wien–Leipzig: Braumüller 1923, 86 S.
  • Entstehung der Charaktere. München: Drei Masken-Verlag 1928 [recte 1927], VI, 388 S.
  • Grundlagen einer neuen Psychiatrie. Ein Lesebuch für Laien, Studenten und Forscher. Wien: Steyermühl 1931, 87 S.
  • Fröhliches Register der paar philosophischen Wahrheiten. Wien–Leipzig: Braumüller 1934, 39 S.
  • Don Pizarro. Drama, spielt in Spanien zu Beginn der französischen Revolution. Wien–Leipzig–Zürich: Gerstel 1935, 30 S.
  • Vom wahnhaften Wissen zum wahrhaften Nichtwissen. Ausgewählt, herausgegeben und eingeleitet von Franz Austeda. Wien: Deuticke 1979 (= Österreichische Denker. 4.), VIII, 331 S.

Literatur

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Einzelnachweise

  1. Vgl. Richard Wahle: Mechanismus des geistigen Lebens, S. 35. und Die Tragikomödie der Weisheit, S. 183f.
  2. Tragikomödie der Weisheit, S. 85.
  3. Vom Verfasser hervorgehoben.