gemeinsam neue Wege der Erkenntnis gehen
Eine freie Initiative von Menschen bei anthrowiki.at anthrowiki.at, anthro.world anthro.world, biodyn.wiki biodyn.wiki und steiner.wiki steiner.wiki
mit online Lesekreisen, Übungsgruppen, Vorträgen ...
Wie Sie die Entwicklung von AnthroWiki durch Ihre Spende unterstützen können, erfahren Sie hier.

Use Google Translate for a raw translation of our pages into more than 100 languages.
Please note that some mistranslations can occur due to machine translation.
Alle Banner auf einen Klick
Die Erbauung des Neuen Jerusalem in uns
Vortragsreihe rund um die «Apokalypse des Johannes» von Wolfgang Peter
Siebentes apokalyptisches Siegel
Das Neue Jerusalem

Jeden Dienstag live ab 19h. Die Vorträge sind frei zugänglich und können wenig später auch als Video, Audio und als transkripierter Text abgerufen werden.

Neuer Link: https://sichere-videokonferenz.de/Ahuameo6JnF5h (läuft ohne Zeitlimit auf einem deutschen Server mit der gewohnten Jitsi-Software). Wenn du "neu" bist, bitte kontaktiere Wolfgang oder François im Voraus über die dir bekannten Kontaktmöglichkeiten oder übers Kontaktformular. Um Störungen zu vermeiden: Bitte schalte das Mikrofon vor Eintreten stumm. Unser Miteinander ist persönlich- bitte mit Kamera und Vornamen einloggen.

Alternativ kannst du hier live im youtube schauen:
https://www.youtube.com/@AnthroWorld_Anthroposophie
Mehr Infos dazu auf auf anthro.world anthro.world
Der neue Glomer Katalog 2025/26 ist da!

Aktuelle Neuerscheinungen und alle lieferbaren Bücher anthroposophischer Verlage
Anthroposophie, Waldorf, Jugend & Kinderbücher, Gesundheit, Lebensphasen, Wissenschaften mit mehr als 7.500 Titeln aus über 80 Verlagen.


Schiviti

Aus AnthroWiki
Schiviti, Dänemark, 18./19. Jahrhundert

Schiviti (hebr. שִׁוִּיתִי ‎ shiṿṿiti „ich habe gesetzt“) ist das Anfangswort des Psalmverses 16 (שִׁוִּ֬יתִי יְהֹוָ֣ה לְנֶגְדִּ֣י תָמִ֑יד) und bezeichnet im Judentum eine Meditationshilfe.

Inhalt und Geschichte

Ein Schiviti kann zum Beispiel eine Plakette, ein handgeschriebenes Blatt oder eine Illustration in einem Gebetbuch sein und enthält vor allem zwei Elemente:

Shiviti-Plakette aus der großen Synagoge in Oświęcim

Psalm 67 hat nämlich (die Überschrift nicht mitgerechnet) sieben Verse, die den sieben Armen des Leuchters entsprechen, woraus sich weitere mystische Beziehungen zu den sieben Planeten oder den sieben Wochentagen ergeben. Dieses Motiv des als Schriftmalerei ausgeführten Psalms 67 ist seit dem 14. Jahrhundert bekannt. Das zweite Motiv, der Psalmvers Ps 16,8, kann so interpretiert werden, dass der Beter die Buchstaben des Gottesnamens (Tetragramm) visualisiert und sich in dieser Weise auf Gott konzentriert. Die Verbindung dieses Verses mit der oben beschriebenen Menora ist seit dem 18. Jahrhundert bekannt, vielleicht älter, und seit dem 19. Jahrhundert ein weit verbreitetes Motiv.

Siehe auch

Literatur

  • Esther Juhascz: Art. Shiviti. In: Raphael Patai (Hrsg.): Encyclopedia of Jewish Folklore and Traditions, Routledge, Oxon / New York 2013, S. 491 f.
  • Ilia M. Rodov: Hallucination Depicted: God’s Name on Shiviti Plates. In: Paul van Geest et al. (Hrsg.): Sanctifying Texts, Transforming Rituals. Encounters in Liturgical Studies. Brill, Leiden / Boston 2017, S. 238–274.
Dieser Artikel basiert ganz oder teilweise auf einer für AnthroWiki adaptierten Fassung des Artikels Schiviti aus der freien Enzyklopädie de.wikipedia.org und steht unter der Lizenz Creative Commons Attribution/Share Alike. In Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.