Eine freie Initiative von Menschen bei mit online Lesekreisen, Übungsgruppen, Vorträgen ... |
| Use Google Translate for a raw translation of our pages into more than 100 languages. Please note that some mistranslations can occur due to machine translation. |
Siling (Mythologie)

Siling, auch Si Ling, (chin. 四靈 / 四灵 „Vier beseelte Wesen, Vier glückverheißende Tiere, Vier wirkkräftige Wesen, Vier heilige Tiere, Vier Zauberwesen oder Vier Wundertiere“), bezeichnet als Sammelbegriff die vier zentralen Fabelwesen der chinesisch-ostasiatischen Mythologie.[1][2][3] Die vier heiligen Tiere sind:
- das chinesische Einhorn – Qílín
- der Drache – Lóng
- die Schildkröte – Guī
- der chinesische Phönix – Fènghuáng
Diese vier heiligen Tiere werden als mildtätig und glückbringend verehrt. Die Si Ling sind bereits für die Zeit der Streitenden Reiche auf Keramikziegeln nachgewiesen.[3] Sie sollen – je nach Sage – bereits dem Urwesen Pangu bei der Erschaffung der Welt geholfen und später im Garten des Gelben Kaisers gelebt haben. Gelegentlich wurde – in Anlehnung an die fünf Elemente – zu den Si Ling noch der Weiße Tiger hinzugefügt, man spricht dann von den Wu Ling (五靈 / 五灵), den fünf beseelten Wesen.[4]
Teilweise werden die Si Ling auch als terrestrisches Gegenstück zu den himmlischen Si Xiang angesehen.[5]
Siling – Vier glückverheißende Tiere
-
Qilin
(麒麟) -
Long
(龍 / 龙) -
Gui
(龜 / 龟) -
Fenghuang
(鳳凰 / 凤凰)
Einzelnachweise
- ↑ Irmgard Enzinger: Ausdruck und Eindruck: zum chinesischen Verständnis der Sinne, Otto Harrassowitz Verlag, 2006, S. 206f
- ↑ Jutta Bewig, Ellen Hickmann (Hrsg.): Wegweiser zur Völkerkunde, Ausgaben 21–24, Hamburgisches Museum für Völkerkunde, S. 96
- ↑ 3,0 3,1 Bruno Voigt, Yang En-lin: Zur Verwendung und Technik chinesischer Dachziegel, In: Forschungen und Berichte der Staatlichen Museen zu Berlin, Band 10, Akademie-Verlag, 1968, S. 223
- ↑ Christoph Kaderas: Die Leishu der imperialen Bibliothek des Kaisers Qianlong (reg. 1736-1796): Untersuchungen zur chinesischen Enzyklopädie, Otto Harrassowitz Verlag, 1998, S. 145, 155
- ↑ Roel Sterckx: The Animal and the Daemon in Early China, Suny Press, 2012, S. 103
| Dieser Artikel basiert auf einer für AnthroWiki adaptierten Fassung des Artikels Siling (Mythologie) aus der freien Enzyklopädie de.wikipedia.org und steht unter der Lizenz Creative Commons Attribution/Share Alike. In Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar. |











