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Die Erbauung des Neuen Jerusalem in uns
Vortragsreihe rund um die «Apokalypse des Johannes» von Wolfgang Peter
Siebentes apokalyptisches Siegel
Das Neue Jerusalem

Jeden Dienstag live ab 19h. Die Vorträge sind frei zugänglich und können wenig später auch als Video, Audio und als transkripierter Text abgerufen werden.

Neuer Link: https://sichere-videokonferenz.de/Ahuameo6JnF5h (läuft ohne Zeitlimit auf einem deutschen Server mit der gewohnten Jitsi-Software). Wenn du "neu" bist, bitte kontaktiere Wolfgang oder François im Voraus über die dir bekannten Kontaktmöglichkeiten oder übers Kontaktformular. Um Störungen zu vermeiden: Bitte schalte das Mikrofon vor Eintreten stumm. Unser Miteinander ist persönlich- bitte mit Kamera und Vornamen einloggen.

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Simri (Simeoniter)

Aus AnthroWiki
Phinehas erschlägt Zimri und die Midianiterin Kosbi, Gemälde von Joos van Winghe (zwischen 1570 und 1603)

Zimri (hebr. זִמְרִי, auch Simri), Sohn von Salu, war ein führender Mann aus dem Stamm Simeon zur Zeit der im Alten Testament beschriebenen Wanderung des jüdischen Volkes durch die Wüste. In einer Zeit der Plage widersetzte er sich offen den Anweisungen von Moses, insbesondere den Umgang mit midianitischen Frauen betreffend (Numeri 25,6-15 EU).

Ein religiöser Eiferer, Pinchas, durchbohrte Zimri und seine Geliebte Kosbi, Tochter eines führenden Midianiters, mit einem Spieß. Die Plage, in der die Israeliten eine Strafe für Hurerei und Götzendienst vermuteten, endete nach der Bluttat. In der Folge wurde Zimris Beziehung zu Kosbi gewöhnlich als verwerflich angesehen und der Tod als eine gerechte Strafe für Zimris sexuelle Provokation. Allerdings wurde bezweifelt, ob die Ermordung überhaupt auf ein sexuelles Vergehen bezogen werden kann, wenn Zimri und Kosbi als Seelenverwandte, den anerkannten Gesetzen zum Trotz, einen göttlichen Willen verwirklichen.[1] Pinchas Tat wird in 1 Makk 2,26 EU aufgegriffen als Beispiel für «gerechten Zorn» und «leidenschaftlichen Eifer».

Der Ermordung von Zimri und Kosbi folgte ein Vernichtungsfeldzug gegen die Midianiter. Gefangene Frauen mit sexueller Erfahrung wurden von Moses zu todeswürdigen Verführerinnen erklärt, sexuell unerfahrene Frauen zu heiratsfähiger Kriegsbeute.[2]

Einzelnachweise

  1. ↑ Mordechai Josef Leiner: Living Waters: The Mei HaShiloach, Part 1, Pinchas, 54a
  2. ↑ Susanne Gorges-Braunwarth: Frauenbilder - Weisheitsbilder - Gottesbilder, Münster 2002, S. 194
Dieser Artikel basiert ganz oder teilweise auf einer für AnthroWiki adaptierten Fassung des Artikels Simri (Simeoniter) aus der freien Enzyklopädie de.wikipedia.org und steht unter der Lizenz Creative Commons Attribution/Share Alike. In Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.