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Spinalnerv

Aus AnthroWiki

Die Spinalnerven (lat. Singular: Nervus spinalis) oder Rückenmark(s)nerven gehören zum peripheren Nervensystem und entspringen jeweils paarweise zwischen zwei Wirbeln aus dem Rückenmarkskanal der Wirbelsäule. Der Mensch hat meist 31 Spinalnervenpaare, Abweichungen sind aber nicht selten:

  • Halsbereich: 8 zervikale Nervenpaare, C1–C8 (C8 tritt unterhalb des siebenten Halswirbels aus, zählt aber noch zum Halsbereich)
  • Brustbereich: 12 thorakale Nervenpaare, Th1–Th12
  • Lendenbereich: 5 lumbale Nervenpaare, L1–L5
  • Kreuzbeinbereich: 5 sakrale Nervenpaare, S1–S5
  • Steißbeinbereich: (meist) 1 kokzygeales Nervenpaar, Co1

Die 28 bis 31 paarigen Rückenmarksnerven des Menschen wurden laut Rudolf Steiner schon auf dem alten Mond von den Izards veranlagt, die nach der Persischen Mythologie die Diener der 12 Amshaspands sind. Es gibt 28 bis 31 Gruppen von Izards, die sich täglich in ihrem Wirken abwechseln. Ihre Zahl und Wirkung hängt ganz offensichtlich mit dem Mondrhythmus bzw. mit Zahl der Monatstage zusammen. Die Zahl der Monatstage variiert heute, weil mit der Erdentwicklung drei Izards dazukamen, die ausschließlich am Menschen arbeiten.

Der Anführer der Izards, der seinem Rang nach zwischen den Amshaspands und den Izards steht, wurde in der germanischen Mythologie als der Gewittergott und Blitzeschleuderer Thor oder Donar verehrt, dem in der römischen Mythologie Jupiter entspricht und der einer der höchsten Engel [1] ist und auf einen weiteren Aufstieg verzichtet hat:

„Der Anführer der achtundzwanzig Izards kommandierte zunächst die Naturkräfte, wie sie Tag für Tag wirkten. Im großen Laufe des Jahres wirkte das alles rhythmisch und harmonisch. Im Tageslaufe wirkte es etwas unregelmäßig. Furchtbare Blitze, Donner, Gewitter durchzuckten jene Luft im Erdenumkreis, die noch ganz das Astralische in sich hatte. Dann wechselte der Gott, der Führer der Izards, der da draußen gewirkt hatte, seinen Schauplatz und wirkte im Innern, in den achtundzwanzig Nervenströmen des Rückenmarks. Er ging aus jenem geistigen Erdenumkreis heraus und entfaltete seine Kräfte zuletzt im Menschen. Die germanische Mythe nennt diesen Gott Thor oder Donar. Er ist derselbe nach germanischer Anschauung, der später nach römischer Anschauung Jupiter genannt wird. Er wird richtig verehrt als Gewittergott, der die Stürme verursacht hat. Er wird auch angesehen als vermählt mit Sif, der astralischen Erdenatmosphäre; diese beiden haben nun eine Tochter, die etwas ganz besonders Charakteristisches ist. Wodurch kommt diese Tochter zustande? Dadurch, daß Thor sich ins Innere des Menschen zurückgezogen hat und durch die achtundzwanzig Nervenstränge wirkt. Durch die achtundzwanzig Nervenstränge nehmen die Menschen das Astrale äußerlich nicht wahr, aber in gewissen Ausnahmezuständen nehmen sie das wahr, zum Beispiel im traumhaften Schlafzustand. Solche, die besonders veranlagt waren, das wahrzunehmen, die sagten dann nach dem Volksglauben: «Mich drückt die Thrud», - und das ist keine andere Gestalt als die Tochter des Thor. Da haben die Leute noch gewußt, daß die Thrud dort geboren ist, wo Thor mit seiner Gattin wohnt. Daher nannten sie es «Thrudheim».“ (Lit.: GA 101, S. 42f)

Literatur

Einzelnachweise

  1. ↑ vgl. GA 121, S 138ff