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Die Erbauung des Neuen Jerusalem in uns
Vortragsreihe rund um die «Apokalypse des Johannes» von Wolfgang Peter
Siebentes apokalyptisches Siegel
Das Neue Jerusalem

Jeden Dienstag live ab 19h. Die Vorträge sind frei zugänglich und können wenig später auch als Video, Audio und als transkripierter Text abgerufen werden.

Neuer Link: https://sichere-videokonferenz.de/Ahuameo6JnF5h (läuft ohne Zeitlimit auf einem deutschen Server mit der gewohnten Jitsi-Software). Wenn du "neu" bist, bitte kontaktiere Wolfgang oder François im Voraus über die dir bekannten Kontaktmöglichkeiten oder übers Kontaktformular. Um Störungen zu vermeiden: Bitte schalte das Mikrofon vor Eintreten stumm. Unser Miteinander ist persönlich- bitte mit Kamera und Vornamen einloggen.

Alternativ kannst du hier live im youtube schauen:
https://www.youtube.com/@AnthroWorld_Anthroposophie
Mehr Infos dazu auf auf anthro.world anthro.world
Der neue Glomer Katalog 2025/26 ist da!

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Tauhīd

Aus AnthroWiki

Tauhīd (arab. توحيد, DMG tauḥīd; abgeleitet von وحّد / waḥḥada /„vereinigen, vereinheitlichen“) bezeichet im Islam den Glauben an die Einheit und Einzigkeit Allahs im Sinne eines strengen Monotheismus, wie er im Koran insbesondere in Sure 112 (Al-Ichlās arab. الإخلاص, DMG al-iḫlāṣ ‚Der Glaube ohne Vorbehalt‘) zum Ausdruck gebracht wird. Diese strenge Form des Monotheismus wird dem Judentum und insbesondere auch dem Christentum wegen seiner Trinitätslehre abgesprochen. Einzelne islamische Gruppen, wie z. B. die Wahhabiten, bezeichnen sich wörtlich als „Bekenner des tauhīd“ (arab. موحد, DMG muwahhidun).

„Sprich: "Er ist Allah, ein Einziger, (1) Allah, der Absolute (Ewige Unabhängige, von Dem alles abhängt). (2) Er zeugt nicht und ist nicht gezeugt worden, (3) und Ihm ebenbürtig ist keiner." (4)“

– Der Heilige Koran: (Koran 112,1-4)

Im Sufismus bedeutet tauhīd die „Einheit mit Gott“, d.h. die Auflösung des eigenen Willens im Willen Gottes unter Aufgabe des eigenen Egos. Dazu bedarf es des großen inneren Kampfes, des großen Dschihad gegen das „niedere Ego“ (an-nafs al-ammara), um auf höchster Stufe das „reine Ich“ (an-nafs al-safiya) zu erreichen, was aber nur wenigen hervorragenden, beispielgebenden Sufis gelingt.