Technische Mechanik

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Die Technische Mechanik ist ein Teil der Mechanik. Sie wendet die physikalischen Grundlagen auf technische Systeme an[1][2][3] und behandelt vor allem die in der Technik wichtigen festen Körper. Ziel ist vor allem die Berechnung der in den Körpern wirkenden Kräfte.[4]

Die klassische Einteilung erfolgt in[3][5][6][7]

  • die Statik, die sich mit Kräften auf ruhende (unbewegte) Körper (hauptsächlich mit eindimensionalen Stäben) befasst,
  • die Festigkeitslehre, die sich mit deformierbaren Körpern (bzw. hauptsächlich Querschnitten) befasst und Material- und Querschnittseigenschaften integriert,
  • die Dynamik mit den beiden Teilgebieten Kinetik und Kinematik, die sich mit bewegten Körpern befassen.

In der Physik wird dagegen die Mechanik in die Kinematik und die Dynamik eingeteilt, die dort die Statik und die Kinetik enthält.[8][9]

Siehe auch

Einzelnachweise

  1. Hartmann: Technische Mechanik. Wiley, 2015, S. 1.
  2. Bruno Assmann: Technische Mechanik – Band 1: Statik. Oldenbourg, 11. Auflage, 1989, S. 13.
  3. 3,0 3,1 Ulrich Gabbert, Ingo Raecke: Technische Mechanik für Wirtschaftsingenieure. Hanser, 4. Auflage, 2008, S. 5.
  4. Peter Hagedorn: Technische Mechanik – Band 1: Statik. Verlag Harry Deutsch, 1993, S. 3 f.
  5. Hartmann: Technische Mechanik. Wiley, 2015, S. XI, 1.
  6. Horst Herr: Technische Mechanik – Statik, Dynamik, Festigkeitslehre. 2008, Vorwort, S. 2.
  7. Peter Hagedorn: Technische Mechanik – Band 1: Statik. Verlag Harry Deutsch, 1993, Vorwort.
  8. Mahnken: Lehrbuch der Technischen Mechanik. Dynamik. Springer, 2. Auflage, 2012, S. 3.
  9. Günther Holzmann, Heinz Meyer, Georg Schumpich: Technische Mechanik. Statik. 12. Auflage, S. 2.


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