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Ein elektrischer '''Schwingkreis''' ist eine [[Resonanz|resonanzfähige]] [[elektrische Schaltung]] aus einer [[Spule (Elektrotechnik)|Spule]] (Bauteil L) und einem [[Kondensator (Elektrotechnik)|Kondensator]] (Bauteil C), die elektrische [[Schwingung]]en ausführen kann. Der elektrische Schwingkreis wird oft mit dem [[Harmonischer Oszillator|harmonischen Oszillator]] der Mechanik wie dem [[Federpendel]] oder der [[Stimmgabel]] verglichen. Bei diesem ''LC-Schwingkreis'' wird [[Energie]] zwischen dem [[Magnetisches Feld|magnetischen Feld]] der Spule und dem [[Elektrisches Feld|elektrischen Feld]] des Kondensators periodisch ausgetauscht, wodurch abwechselnd hohe [[Elektrischer Strom|Stromstärke]] oder hohe [[Elektrische Spannung|Spannung]] vorliegen. Die [[Resonanzfrequenz]] berechnet sich zu: | Ein elektrischer '''Schwingkreis''' ist eine [[Resonanz|resonanzfähige]] [[elektrische Schaltung]] aus einer [[w:Spule (Elektrotechnik)|Spule]] (Bauteil L) und einem [[w:Kondensator (Elektrotechnik)|Kondensator]] (Bauteil C), die elektrische [[Schwingung]]en ausführen kann. Der elektrische Schwingkreis wird oft mit dem [[Harmonischer Oszillator|harmonischen Oszillator]] der Mechanik wie dem [[Federpendel]] oder der [[W:Stimmgabel|Stimmgabel]] verglichen. Bei diesem ''LC-Schwingkreis'' wird [[Energie]] zwischen dem [[Magnetisches Feld|magnetischen Feld]] der Spule und dem [[Elektrisches Feld|elektrischen Feld]] des Kondensators periodisch ausgetauscht, wodurch abwechselnd hohe [[Elektrischer Strom|Stromstärke]] oder hohe [[Elektrische Spannung|Spannung]] vorliegen. Die [[Resonanzfrequenz]] berechnet sich zu: | ||
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Wird ein Schwingkreis durch einen [[Schaltvorgang]] oder | Wird ein Schwingkreis durch einen [[w:Schaltvorgang|Schaltvorgang]] oder [[w:Impulstechnik|Impuls]] einmalig angestoßen, dann führt er [[W:Freie Schwingung|freie Schwingungen]] (Eigenschwingungen) aus, die in der Realität aufgrund von Verlusten nach einer gewissen Zeit abklingen. Wird er jedoch im Bereich seiner Resonanzfrequenz periodisch erregt, dann führt er [[W:Erzwungene Schwingung|erzwungene Schwingungen]] aus. Diese Resonanzerscheinungen haben für die praktische Anwendung überragende Bedeutung. | ||
Bei einem Schwingkreis mit äußerer Anregung unterscheidet man je nach Anordnung in Bezug zur Anregungsquelle zwischen ''Parallelschwingkreis'' (L parallel zu C) und ''Reihenschwingkreis'' (L in Reihe zu C). Unpräzise wird der Reihenschwingkreis manchmal auch als ''Serienschwingkreis'' bezeichnet. | Bei einem Schwingkreis mit äußerer Anregung unterscheidet man je nach Anordnung in Bezug zur Anregungsquelle zwischen ''Parallelschwingkreis'' (L parallel zu C) und ''Reihenschwingkreis'' (L in Reihe zu C). Unpräzise wird der Reihenschwingkreis manchmal auch als ''Serienschwingkreis'' bezeichnet. | ||
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Aktuelle Version vom 22. September 2022, 05:20 Uhr

Ein elektrischer Schwingkreis ist eine resonanzfähige elektrische Schaltung aus einer Spule (Bauteil L) und einem Kondensator (Bauteil C), die elektrische Schwingungen ausführen kann. Der elektrische Schwingkreis wird oft mit dem harmonischen Oszillator der Mechanik wie dem Federpendel oder der Stimmgabel verglichen. Bei diesem LC-Schwingkreis wird Energie zwischen dem magnetischen Feld der Spule und dem elektrischen Feld des Kondensators periodisch ausgetauscht, wodurch abwechselnd hohe Stromstärke oder hohe Spannung vorliegen. Die Resonanzfrequenz berechnet sich zu:
wobei für die Induktivität der Spule und für die Kapazität des Kondensators stehen. Diese Gleichung heißt Thomsonsche Schwingungsgleichung.
Wird ein Schwingkreis durch einen Schaltvorgang oder Impuls einmalig angestoßen, dann führt er freie Schwingungen (Eigenschwingungen) aus, die in der Realität aufgrund von Verlusten nach einer gewissen Zeit abklingen. Wird er jedoch im Bereich seiner Resonanzfrequenz periodisch erregt, dann führt er erzwungene Schwingungen aus. Diese Resonanzerscheinungen haben für die praktische Anwendung überragende Bedeutung.
Bei einem Schwingkreis mit äußerer Anregung unterscheidet man je nach Anordnung in Bezug zur Anregungsquelle zwischen Parallelschwingkreis (L parallel zu C) und Reihenschwingkreis (L in Reihe zu C). Unpräzise wird der Reihenschwingkreis manchmal auch als Serienschwingkreis bezeichnet.
Ähnliche Schaltungen aus Spule und Kondensator werden auch als LC-Glieder bezeichnet, sie befinden sich jedoch nicht zwingend in Resonanz (siehe Tiefpass, Hochpass).
Siehe auch
- Schwingkreis - Artikel in der deutschen Wikipedia
Dieser Artikel basiert auf einer für AnthroWiki adaptierten Fassung des Artikels Schwingkreis aus der freien Enzyklopädie de.wikipedia.org und steht unter der Lizenz Creative Commons Attribution/Share Alike. In Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar. |