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Die Erbauung des Neuen Jerusalem in uns
Vortragsreihe rund um die «Apokalypse des Johannes» von Wolfgang Peter
Siebentes apokalyptisches Siegel
Das Neue Jerusalem

Jeden Dienstag live ab 19h. Die Vorträge sind frei zugänglich und können wenig später auch als Video, Audio und als transkripierter Text abgerufen werden.

Neuer Link: https://sichere-videokonferenz.de/Ahuameo6JnF5h (läuft ohne Zeitlimit auf einem deutschen Server mit der gewohnten Jitsi-Software). Wenn du "neu" bist, bitte kontaktiere Wolfgang oder François im Voraus über die dir bekannten Kontaktmöglichkeiten oder übers Kontaktformular. Um Störungen zu vermeiden: Bitte schalte das Mikrofon vor Eintreten stumm. Unser Miteinander ist persönlich- bitte mit Kamera und Vornamen einloggen.

Alternativ kannst du hier live im youtube schauen:
https://www.youtube.com/@AnthroWorld_Anthroposophie
Mehr Infos dazu auf auf anthro.world anthro.world
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869

Aus AnthroWiki
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Im Jahr 869 n.Chr. fand das vierte Konzil von Konstantinopel statt, auf dem die Trichotomie, die Dreigliederung des Menschenwesens in Leib, Seele und Geist, als häretisch verurteilt wurde. Anstelle dessen trat die Auffassung eines Dualismus von Leib und Seele. Die Nachwirkungen dieses Konzilsbeschlusses sind noch heute in den Wissenschaften spürbar.

Mit der mittlerweile von vielen Theologen vertretenen Lehre von der unmittelbaren Auferstehung im Tod und mit der Ganztodtheorie wird seit der Mitte des 20. Jahrhunderts de facto auch die Unsterblichkeit der Seele verworfen.

Literatur

  • Heinz Herbert Schöffler (Hg.): Der Kampf um das Menschenbild. Das achte ökumenische Konzil von 869 und seine Folgen, Vlg. am Goetheanum, Dornach 1986
  • Renate Riemeck: Glaube - Dogma - Macht. Geschichte der Konzilien, Urachhaus Vlg., Stuttgart 1985, S. 85 - 103
  • Karl-Heinz Tritschler: Der blinde Fleck. In: Wochenschrift "Das Goetheanum", Nr. 25, 16.06.2012, S. 8 - 9.

Weblinks