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Die Erbauung des Neuen Jerusalem in uns
Vortragsreihe rund um die «Apokalypse des Johannes» von Wolfgang Peter

Jeden Dienstag live ab 19h. Die Vorträge sind frei zugänglich und können wenig später auch als Video, Audio und als transkripierter Text abgerufen werden.

Neuer Link: https://sichere-videokonferenz.de/Ahuameo6JnF5h (läuft ohne Zeitlimit auf einem deutschen Server mit der gewohnten Jitsi-Software). Wenn du "neu" bist, bitte kontaktiere Wolfgang oder François im Voraus über die dir bekannten Kontaktmöglichkeiten oder übers Kontaktformular. Um Störungen zu vermeiden: Bitte schalte das Mikrofon vor Eintreten stumm. Unser Miteinander ist persönlich- bitte mit Kamera und Vornamen einloggen.

Alternativ kannst du hier live im youtube schauen:
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Mehr Infos dazu auf auf anthro.world anthro.world
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Unterscheidung

Aus AnthroWiki
(Weitergeleitet von Diskrimination)
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Die Unterscheidung oder Diskrimination (lat. distinctio „Absonderung, Scheidung, Unterscheidung“ bzw. discriminare „absondern, auslesen, trennen, unterscheiden“; griech. διάκρισις, διορισμός, diakrisis, diorismos), die mehr oder weniger deutliche Abgenzung von Bewusstseinsinhalten, die aktive Feststellung und Klarlegung von Unterschieden, Verschiedenheiten und Andersheiten[1], zählt zu den grundlegenden kognitiven Fähigkeiten des Menschen und ist - zusammen mit der Feststellung von Gleichheit - konstitutiv für das Bewusstsein. Das Unterscheidungsvermögen (griech. κριτικόν, kritikón) kommt nach Aristoteles der Seele zu, die qualitative und quantitative Unterschiede hervorheben kann. Die Unterscheidung an sich ist vollkommen neutral und mit keinem positiven oder negativen Werturteil verbunden - oder sollte es jedenfalls sein. Wird die wertneutrale und für das Welt- und Selbstverständnis notwendige Diskrimination mit einem negativen Werturteil verbunden, spricht man heute gemeinhin von Diskriminierung, insbesondere wenn es sich dabei um ein soziales Vorurteil handelt. Darüber hinaus ist auch eine positive Diskriminierung möglich, die gegebenenfalls auf eine ungerechtfertigte Bevorzugung hinausläuft.

Die grundlegendste Unterscheidung ist die zwischen Subjekt und Objekt, die Subjekt-Objekt-Spaltung, auf die sich das Ich-Bewusstsein gründet. Sind alle Unterschiede aufgehoben, ist das Bewusstsein leer und sinkt damit normalerweise auf das Niveau des Tiefschlafbewusstseins herab. Wenn man auf dem geistigen Schulungsweg die Stufe der Inspiration erreichen will, muss man die Fähigkeit entwickeln, das Bewusstsein leer zu machen und dennoch wach zu bleiben.

Siehe auch

Einzelnachweise

  1. ↑ Eisler: Unterscheidung