Aerosol

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Durchschnittliche Optische Aerosol-Dicke von 2005–2010, gemessen bei 550 nm mit MODIS des Satelliten Terra.

Ein Aerosol (aus lat. aer „Luft“ und solutio „Lösung“) entsteht durch die Dispersion flüssiger oder fester Schwebeteilchen in Luft. Aerosole sind hochdynamische heterogene Systeme, die sich durch beständige Verdampfung, Sublimation und Kondensation laufend verändern und dadurch den aus dem Umkreis wirkenden Ätherkräften viel zugänglicher sind als die reine ungetrübte Luft, die heute weitgehend abgestorben ist.

Ohne Aerosole könnten sich Nebel, Wolken, Regen, Hagel und Schnee nicht bilden und dadurch kosmische Kräfte auf und in die Erde leiten. Sie tragen dadurch auch wesentlich zur Klimabildung bei. Vermutlich spielten die Aerosole in den früheren Phasen der Erdentwicklung eine noch wesentlich größere Rolle als heute. Sie könnten auch wesentlich an der Bildung unseres gesamten Planetensystems beteiligt gewesen sein[1].

Rauch besteht aus feinsten festen und flüssigen Bestandteilen und wird vornehmlich bei Verbrennungsprozessen gebildet.

Anmerkungen

  1. vgl. dazu S. Eva Nessenius: Evolution and Geological Planet Formation - The Biogenic Origin of the Early Continents of the Earth. 2015, abgerufen am 13. Juni 2016.

Weblinks