Afrikanische Religionen

Aus AnthroWiki
Wechseln zu: Navigation, Suche

Die Gruppe der afrikanischen Religionen bildet nach dem Christentum und dem Islam den drittgrößten Religionskomplex Afrikas, der eine Vielzahl von ethnischen Religionen, Kulten und Mythologien umfasst, die es in verschiedensten Ausprägungen auf diesem Kontinent gibt und die trotz aller Unterschiede zahlreiche grundlegende Gemeinsamkeiten aufweisen. Da die arabisch geprägten Regionen Nordafrikas seit dem frühen Mittelalter islamisiert wurden, bezieht sich dieser Artikel prinzipiell auf Subsahara-Afrika.

Ethnolinguistische Gruppen in Afrika, Stand 1996

Vorbemerkung

Bis heute leben auf dem Kontinent fast 3000 unterschiedliche Ethnien mit mindestens 1000 verschiedenen Sprachen und zahlreichen unterschiedlichen Kulturräumen.[1] Entsprechend ausführlich muss daher die Betrachtung der afrikanischen Religionen ausfallen, vor allem ihrer generellen religiösen Grundlagen im Rahmen ihrer ökosozialen Beziehungsgeflechte. Die Darstellung der religiösen Grundlagen muss allerdings vor allem hier insoweit eingeschränkt werden, als ein zeitlicher Rahmen nach oben hin zu setzen ist, der sich in etwa auf die Zeit bis zur Mitte des 19. Jahrhunderts bezieht, als die Periode massiver europäischer Kolonisationen begann. Aktuelle Zustände sind hingegen für die Beurteilung nicht primär relevant, da sich die religiösen Muster Afrikas seither rapide geändert haben, obwohl bis in unsere Tage hinein zahlreiche dieser ethnischen Religionen lebendig geblieben sind, ja unter dem Einfluss eines steigenden afrikanischen Selbstbewusstseins manchmal wieder kulturprägend wurden.

Der zwischen Gegenwart und Vergangenheit schwankende Tempuswechsel in der folgenden Darstellung spiegelt diese Tatsache wider, denn es ist/war nie genauer zu ermitteln, ob bestimmte Religionen noch vollständig, teilweise, in Spuren, nicht mehr oder erneut und in der geschilderten Form oder in mehr oder weniger synkretistischer Gestalt bestehen/bestanden. Er wurde daher als inhaltliches Kriterium bewusst so belassen und bildet de facto als vor allem volksreligiöser, mitunter schichtspezifischer Unsicherheitsfaktor ein weiteres wesentliches Charakteristikum afrikanischer Religionen, wie sie sich in der Gegenwart präsentieren.

Wie für alle ethnischen Religionen typisch, können zwar einige Gemeinsamkeiten beschrieben werden, doch grundsätzlich gilt, dass es sich auch bei den afrikanischen Religionen um jeweils eigenständige Glaubenssysteme handelt, die sich nur für uneingeweihte Dritte oftmals schwer voneinander abgrenzen lassen!

Grundlegende religiöse Phänomene und Konzepte der afrikanischen Religionen

Grobverteilung der afrikanischen Religionen
Kruzifix aus dem Kongobereich, 17. Jahrhundert, Kupferlegierung. Ein typisches Synkretismusphänomen, denn das von Missionaren im 15. Jahrhundert als Ergänzung zu den Stäben und Zeptern der dortigen Häuptlinge eingeführte Symbol wurde später „afrikanisiert“ und blieb auch nach dem Verschwinden der Missionare im 18. Jahrhundert erhalten, denn das Kreuz war in der Kosmologie der Kongovölker Zeichen des Zusammentreffens der diesseitigen mit der Geisterwelt.

Cavendish notiert:[2] „Im allgemeinen muss man über die afrikanischen Religionen … in der Vergangenheitsform sprechen. Die meisten Afrikaner haben bereitwillig oder unter Zwang den Islam (z. B. in Nord- und Westafrika, im Sudan und in Somalia) oder das Christentum (im größten Teil Zentral- und Südafrikas) angenommen. Nur sehr wenigen Stämmen wie den ihrer kulturellen Tradition besonders bewussten Yoruba in Nigeria ist es gelungen, ihre ursprüngliche Religion mit einem vollständigen Pantheon zu bewahren.“ Allerdings sind diese Hochreligionen vor allem im Bereich der Volksreligiosität außerhalb der großen Städte oft nur ein dünner Firnis, unter denen sich die alten Religionen teilweise synkretistisch erhalten haben, und bei zurückgezogen lebenden Völkern findet man sie durchaus noch in der Reinform.

  • Allgemeine Charakteristika: [3]
  1. Allgemein sind Christentum und Islam Religionen der Städte. Außerhalb der Städte und der muslimischen Regionen hängen die Afrikaner mehr oder weniger intensiv ihren überkommenen Religionen an.
  2. Die Religionen durchdringen alle Lebensbereiche und bilden keine separate Welt. Jedes Ereignis im Leben wird auf übernatürliche Ursachen zurückgeführt. Religion wird als Geburtsrecht erworben, Religionsübertritte sind nicht vorgesehen. Die Bindung an einzelne Lebensabschnitte ist intensiv.
  3. Die Vorstellung einer Lebenskraft, die die diesseitige mit der metaphysischen Welt verbindet, ist zentral.
  4. Die afrikanische Religion ist lebensbejahend und hat für Askese wenig übrig. Ihr höchster Wert ist die allseitige Harmonie, vor allem im Rahmen der sozialen Gemeinschaft wie Familie, Klan, Sippe, Stamm, Lineage usw.
  5. Im Volksglauben verbirgt sich allerdings auch viel Angst vor Geistern, Ahnen, Magie usw.
  • Götter: All diese Völker haben die Vorstellung eines Hochgottes oder Schöpfergottes, der jenseits der menschlichen Vorstellung und unerreichbar ist, mitunter auch als Sippenahnengeist oder Herr der Tiere bzw. „Erdherr“ auftritt. Diese Gottheit ist oft geschlechtsneutral, mitunter auch männlich oder weiblich. In einigen Fällen hat sich daneben wie etwa bei den Yoruba Westafrikas ein systematisiertes polytheistisches Pantheon entwickelt, zu dem auch Kulturheroen gehören.
  • Kosmologie: Sie ist zentral bei allen Eingeborenenreligionen Afrikas und enthält die Ursprünge der Stämme und ihre einstigen Wanderungen. Weiter erklärt sie die grundlegenden ideologischen Probleme jeder Kultur wie den Ursprung von Leben und Tod, die Natur der Gesellschaft, die Beziehungen zwischen Mann und Frau und von Lebenden und Toten etc. Soziale Werte werden meist in Mythen, Legenden, Sagen, Märchen, Rätseln und dergleichen verschlüsselt; sie sind daher für Außenstehende oft nicht leicht zu deuten, da sie oft spezifische historische, lokale und soziologische Inhalte transportieren.
  • Mythen:[4] Die afrikanischen Mythen weisen Themen auf, die für viele Völker gemeinsam sind und unterscheiden sich innerafrikanisch hauptsächlich in den Einzelheiten, nicht in den Grundvorstellungen. Die meisten handeln vom Ursprung und Tod des Menschen und einigen wenigen Bräuchen. Einige erzählen von der Schöpfung, vom Verlust des Paradieses und der Unsterblichkeit. Allerdings scheinen in manche dieser Mythen auch christliche Elemente eingedrungen zu sein. Anthropozoomorphe Mischwesen sind vor allem in der afrikanischen Maskenkunst präsent.[5] Daneben gibt es Mythen über Geister, Magie und Hexen, Krankheiten usw. Dabei fallen Bezüge zu anderen Kontinenten und ihren Mythen auf. Ein weiteres Mythenthema ist die Gesellschaftsordnung und ihre Entstehung. Vor allem in westafrikanischen Mythen spielen Zwillinge eine wichtige Rolle, dazu Flussgötter und Dämonen. Einzelheiten siehe unten unter „Afrikanische Mythologie“.
  • Gemeinschaft: Die afrikanischen Religionen betonen durchweg die Bedeutung der Gemeinschaft und legen weit weniger Wert auf die Bedeutung des Einzelnen. Da sie die gemeinschaftsformenden Faktoren betonen, unterscheiden sich die Religionen vor allem dann voneinander, wenn dies die Gesellschaften auch tun. Dies ist nicht nur für Westafrika typisch, sondern gilt mehr oder weniger für alle Völker des Kontinents. Eine wesentliche Ursache dieses für Europäer ungewohnten Verhaltens liegt nach Ansicht der Kolonialherren in der Tatsache, dass Afrika sehr wenig fruchtbare Böden aufweist, der Bezug zum Boden im Gegensatz zu anderen Kontinenten, insbesondere zu Europa, also gering ausgeprägt war. Umso wertvoller für das Überleben der Gesamtheit war dagegen der Zusammenhalt der Gemeinschaft, insbesondere die menschliche Arbeit. Das gilt nicht nur für nomadisierende Jäger und Sammler, bei denen diese Haltung quasi natürlich ist, sondern auch für die bäuerliche Bevölkerung insgesamt.[6]
  • Ahnen: Es herrscht allgemein die Vorstellung von Ahnen- und Totengeistern, die unter Umständen göttliche Qualitäten erlangen können. Die Ahnen, die oft als Mitglieder der Familie betrachtet werden, haben ihren Platz unter den wichtigsten kosmischen Mächten, und vor allem in den westafrikanischen Religionen bestimmen sie weitgehend deren Charakter, wirken schützend und helfend in das Alltagsleben hinein, wie die Wächterfiguren in zahlreichen afrikanischen Kulturen auch figürlich demonstrieren.[7] Nicht jeder Tote erreicht allerdings den Status eines Ahnen. Ahnen verhalten sich ähnlich wie Schutzgeister. Mit Hilfe von als Medium befähigten Menschen, Träumen oder Visionen können die Ahnen ihre Wünsche kundtun, die dann möglichst erfüllt werden müssen. Es gibt allerdings keineswegs überall eine Ahnenanbetung im engeren Sinne eines Ahnenkultes. Tatsächlich scheinen die afrikanischen Gottesvorstellungen aus dem Ahnenkult hervorgegangen zu sein.[8]
  • Auch die Vorstellung der Besessenheit durch Geister, insbesondere bei Medien, existiert bei einigen Völkern vor allem Zentralafrikas und des nilotischen Sprachkreises, findet sich aber im Prinzip überall in Afrika. Trance bzw. Ekstase und Séancen, meist durch Tänze etc., nie durch Drogen, sind dabei üblich. Die Besessenheit kann positiv sein und durch Medizinmänner genutzt werden oder negativ als Folge einer Übernahme durch eine feindliche Geistmacht, die dann vertrieben werden muss. Eliade[9] definiert wie folgt: „Der wesentliche Unterschied zwischen Zauberern und Inspirierten besteht darin, dass die Zauberer nicht von den Göttern und Geistern »besessen« sind, sondern im Gegenteil einen Geist zur Verfügung haben, der für sie die eigentliche magische Arbeit tut.“
  • Geister: Die wichtigsten Geistmächte stehen gewöhnlich in Verbindung mit Dingen oder Wesen, mit denen die Menschen täglich umgehen oder die sie aus der Vergangenheit kennen. Verschiedene Arten von Geistern sind unterschiedlichen Ebenen zugeordnet: Luft, Erde, Flüsse, Wälder, Berge, Donner, Erdbeben, Epidemien usw. Oft sind die Geister Personifizierungen dieser natürlichen Gegebenheiten oder sie sind die Seelen dieser Naturerscheinungen (→ Animismus). Viele Geister sind in die Familiengeschichte eingebunden.
  • Magie, Zauberei und Hexerei: Bis heute ist der Glaube an Hexerei und Zauberei ausgeprägt und diente und dient vor allem dazu, den Menschen, die sich ihrer geringen Kontrolle von Natur und Gesellschaft durchaus bewusst waren, Unglücksfälle und Schicksalsschläge aller Art zu erklären. Bei den Yoruba werden Hexen und Zauberer allerdings auch positiv gesehen. Bei den westafrikanischen Völkern sind Hexen stets weiblich. Talismane sind zur Abwehr verbreitet.
  • Mystische Kraft: Der Glaube daran ist gesamtafrikanisch. Menschen haben in unterschiedlichem Maße Zugang zu ihr. Wird sie gegen andere eingesetzt, gilt sie als Zauber oder Hexerei, gegen die sich die Gemeinschaft dann wehrt. Oft wird diese Kraft eingesetzt, um bestimmte positive Ziele zu erreichen (bis heute etwa in der Politik, im Fußball usw.). Der westafrikanische Voodoo ist ein Beispiel dafür, das als kulturelles Mitbringsel der Sklaven bis in die Karibik gelangt ist. (Für Rastafari, Candomblé, Umbanda und andere „afro-amerikanische“ Religionen ist die Ausgangslage ähnlich, allerdings meist komplizierter.)
  • Wahrsagerei und Orakel, sogar Ordale sind weit verbreitet, ebenso die magische Beeinflussung des Wetters und Heilmagie. Der Begriff des Medizinmanns ist hier wie in anderen Kulturen dafür indikatorisch.
  • Religiöse Akteure: In den meisten Gesellschaften Afrikas sind dies Priester, Sippen- und Lineage-Älteste, Regenmacher, Wahrsager, Medizinmänner usw. Die wenigsten von ihnen sind professionelle Spezialisten, vielmehr beziehen sie ihre Autorität aus Alter, Abstammung oder gesellschaftlicher Position und sind lediglich für das Wohlergehen der Gruppe zuständig, der sie vorstehen, die aus einer Familiengruppe, Lineages, Clans, Stamm, lokalen Gemeindegruppen, Häuptlingsschaften usw. bestehen kann. Der Medizinmann durchläuft wie der Wahrsager oft eine lange Lehrzeit. Die Beziehung dieser Akteure zu jenseitigen Mächten ist oft persönlich und sehr eng.
  • Riten: Sie sind überall für bestimmte Lebensstadien gebräuchlich, also Schwangerschaft, Geburt, Initiation, Ehe, Tod und Begräbnis und können lokal sehr unterschiedlich ausgeprägt sein.

Bis zum Ausgang des 20. Jahrhunderts versuchten einige Autoren (etwa Mircea Eliade, Michael Harner oder David Lewis-Williams) ihre Schamanismus-Konzepte – deren Ursprungsideen sich auf die Schamanen Sibiriens beziehen – auch auf Afrika auszuweiten. Heute sind solche Theorien obsolet.[10][11][12][13] Speziell für Afrika wurde bereits frühzeitig kritisiert, dass es dort keine „schamanische Seelenreise“ keine Berufung durch die Geister sowie bestimmte charakteristische Utensilien nicht gibt, die als Voraussetzung für diese Konzepte galten.[14]

Einteilung nach Hermann Baumann

Eine regionale, durch kulturelle Kriterien erweiterte Einteilung wurde in Baumanns posthum erschienenen Standardwerk „Die Völker Afrikas und ihre traditionellen Kulturen“ aus dem Jahre 1975 vorgenommen, das trotz seines Alters eine gute Übersicht bietet, da Baumann und seine Koautoren seinerzeit noch viele Phänomene beobachten konnten, die heute weitgehend verschwunden sind. (Er zielt denn auch bewusst soweit möglich auf den vorkolonialen Status vor Mitte des 19. Jahrhunderts.[15]) Diese Kombination scheint auch bei der Betrachtung der afrikanischen Religionen und angesichts der multiplen Überlagerungen und Überlappungen am günstigsten handhabbar.

Berücksichtigt man die enorme regionale Inkonsistenz ethnischer, sprachlicher und kultureller Gruppen in Afrika, ergibt sich zwangsläufig für Afrika ein Gliederungsmuster, das nicht vorwiegend geographisch sein sollte, sondern an den kulturellen Phänomenen orientiert, wie dies Sergei Alexandrowitsch Tokarew vorstellt, der vor dem Hintergrund der jeweiligen Gesellschaftsformen und ihrer Subsistenzstrategien drei für die religiöse Problematik relevante kulturell unterscheidbare Volksgruppen für Afrika feststellt,[16] wie sie auch Baumann postuliert (s. u.).

Weiter zu beachten ist die Aufteilung in Sphären der Großreligionen: im Norden vorwiegend Islam, im Süden vorwiegend Christentum, obwohl diese Verteilung nicht eindeutig ist, da es auf beiden Seiten Einsprengsel der jeweils anderen Religion gibt. Dass diese Großreligionen zudem einen beträchtlichen Einfluss auf die alten religiösen Vorstellungen ausgeübt haben,[17] braucht angesichts der Ähnlichkeit dieses Phänomens mit anderen vergleichbaren Vorgängen weltweit nicht betont zu werden.

Unter Berücksichtigung der baumannschen Kulturprovinzen Afrikas ergibt sich eine religionssoziologisch relevante Unterteilung in drei Hauptgruppen:

  • Gruppe I: Die nomadisierenden Jäger-Sammler, die weder Feldbau noch Viehzucht kennen: „Buschmänner“ (heute als San bezeichnet), Pygmäen, Hadza.
  • Gruppe II: Die Völker Schwarzafrikas, also die Feldbau und Viehzucht betreibende Bevölkerung Süd-, Äquatorialafrikas sowie des subsaharischen Nordafrika (Sudanzone), die die überwältigende Mehrheit der Afrikaner bilden: Khoikhoi, Bantuvölker, und die verschiedenen Sprachgruppen angehörenden Völker des Sudan und des Gebietes der großen Seen.
  • Gruppe III: Die alten und vorwiegend islamischen Kulturvölker in Nord- und Nordostafrika (s. Nordafrika und Geschichte Nordafrikas). Diese Gruppe ist hier allerdings nur am Rande relevant, soweit sich Synkretismen mit dem hier vorherrschenden Islam und vorislamische Glaubensreste finden.

Siehe auch

Literatur

  • Hermann Baumann (Hrsg.): Die Völker Afrikas und ihre traditionellen Kulturen. 2 Bde. Franz Steiner Verlag, Wiesbaden 1975 und 1979, ISBN 3-515-01968-5 und ISBN 3-515-01974-X.
  • Pierre Bertaux: Fischer Weltgeschichte Bd. 32: Afrika. Von der Vorgeschichte bis zu den Staaten der Gegenwart. Fischer Taschenbuch Verlag, Frankfurt a. M. 1993, ISBN 3-596-60032-4.
  • Joseph Campbell: Mythologie der Urvölker. Die Masken Gottes. Bd. 1. Sphinx Verlag, Basel 1991, (OA 1959/1987), ISBN 3-85914-001-9.
  • Richard Cavendish, Trevor O. Ling: Mythologie. Eine illustrierte Weltgeschichte des mythisch-religiösen Denkens. Christian Verlag, München 1981, ISBN 3-88472-061-9.
  • Fernand Comte: Mythen der Welt. WBG, Darmstadt 2008, ISBN 978-3-534-20863-0.
  • José Luis Concepción: Die Guanchen. Ihr Überleben und ihre Nachkommen. 15. Auflage. J.L. Concepción, La Laguna 1995, ISBN 84-920527-1-6.
  • Mircea Eliade: Geschichte der religiösen Ideen. 4. Bde. Herder Verlag, Freiburg 1978, ISBN 3-451-05274-1.
  • Clémentine Faïk-Nzuji: Die Macht des Sakralen. Mensch, Natur und Kunst in Afrika. Eine Reise nach Innen. Walter Verlag, Solothurn u. Düsseldorf 1993, ISBN 3-530-20022-0.
  • Leo Frobenius: Kulturgeschichte Afrikas. Prolegomena zu einer historischen Gestaltlehre. Peter Hammer Verlag, Wuppertal u. Frobenius-Institut, Frankfurt a. M. 1993. OA 1933/1954 ISBN 3-87294-525-4.
  • Peter Fuchs: Menschen der Wüste. Georg Westermann Verlag, Braunschweig 1991, ISBN 3-07-509266-5.
  • Gerhard Göttler (Hrsg.): Die Sahara. Mensch und Natur in der größten Wüste der Erde. 4. Auflage. DuMont Landschaftsführer, DMont Buchverlag, Köln 1992, ISBN 3-7701-1422-1.
  • Bernd Heine, Thilo C. Schadeberg, Ekkehard Wolff (Hrsg.): Die Sprachen Afrikas. Helmut Buske Verlag, Hamburg 1981, ISBN 3-87118-433-0.
  • Erich Herold: Afrikanische Skulptur. Stilformen und Traditionen. Verlag Werner Dausien, Hanau/Aventinum, Prag 1989, ISBN 3-7684-1000-5.
  • Henri J. Hugot: Zehntausend Jahre Sahara. Bericht über ein verlorenes Paradies. cormoran Verlag, München 1993, ISBN 3-7658-0820-2.
  • Margaret Jacobsohn, Peter u. Beverly Pickford: Himba. Die Nomaden Namibias. Landbuch-Verlag, Hannover 1990, ISBN 3-7842-0430-9.
  • Michael Jordan: Die Mythen der Welt. Patmos Verlag, Köln 2005, ISBN 3-491-96155-6.
  • Adel Theodor Khoury, Ludwig Hagemann, Peter Heine: Islam-Lexikon. 3 Bde. Herder-Verlag, Freiburg 1991, ISBN 3-451-04036-0.
  • David Lewis-Williams: The Mind in the Cave. Consciousness and the Origins of Art. Thames & Hudson Ltd., London 2004, ISBN 0-500-28465-2.
  • Hermann Müller-Karpe: Grundzüge früher Menschheitsgeschichte. 5 Bde. Theiss Verlag, Stuttgart 1998, ISBN 3-8062-1309-7.
  • Jocelyn Murray (Hrsg.): Weltatlas alter Kulturen. Afrika. Geschichte, Kunst, Lebensformen. Christian Verlag, München 1981, ISBN 3-88472-042-2.
  • Jürgen Richter: Studien zur Urgeschichte Namibias. Holozäne Stratigraphien im Umkreis des Brandberges. Heinrich-Barth-Institut, Köln 1991, ISBN 3-927688-04-5.
  • Julien Ries: Ursprung der Religionen. Pattloch Verlag, Augsburg 1993, ISBN 3-629-00078-9.
  • Francis Robinson: Weltatlas der alten Kulturen: Der Islam. Geschichte, Kunst, Lebensformen. Christian Verlag, München 1982, ISBN 3-88472-079-1.
  • Gerhard Schweizer: Die Berber. Ein Volk zwischen Rebellion und Anpassung. Verlag »Das Bergland-Buch«, Salzburg 1984, ISBN 3-7023-0123-2.
  • Andrew Sherratt (Hrsg.): Die Cambridge Enzyklopädie der Archäologie. Christian Verlag, München 1980, ISBN 3-88472-035-X.
  • Karl Heinz Striedter: Felsbilder der Sahara. Prestel Verlag, München 1984, ISBN 3-7913-0634-0.
  • Sergei Alexandrowitsch Tokarew: Die Religion in der Geschichte der Völker. Dietz Verlag, Berlin 1968.
  • Monika u. Udo Tworuschka: Religionen der Welt. In Geschichte und Gegenwart. Bassermann Verlag, München 1992/2000, 3-8094-5005-7.
  • Denis Vialou: Frühzeit des Menschen. C.H. Beck Verlag, München 1992, ISBN 3-406-36491-8.
  • The New Encyclopædia Britannica. 15. Auflage. Encyclopædia Britannica Inc., Chicago 1993, ISBN 0-85229-571-5.
  • Heinz-Gerhard Zimpel, Ulrich Pietrusky: Lexikon der Weltbevölkerung. Geographie Kultur Gesellschaft. Nikol Verlagsges., Hamburg 2000, ISBN 3-933203-84-8.

Einzelnachweise

  1. Britannica, Bd. 13, S. 59f.
  2. Cavendish, S. 207.
  3. Murray, S. 31–37.
  4. Cavendish, S. 206–228.
  5. Herold, S. 17, 44f, 66ff etc.
  6. Bertaux; S. 27–32.
  7. Herold, S. 8–18.
  8. Tworuschka, S. 432.
  9. Eliade: Schamanismus, S. 355.
  10. A. Karin Riedl: Künstlerschamanen. Zur Aneignung des Schamanenkonzepts bei Jim Morrison und Joseph Beuys. transcript, Bielefeld 2014, ISBN 978-3-8376-2683-4. S. 91–98.
  11. Klaus E. Müller: Schamanismus. Heiler, Geister, Rituale. 4. Auflage. C. H. Beck, München 2010 (Originalausgabe 1997), ISBN 978-3-406-41872-3. S. 8–9, 19–20, 111.
  12. Hartmut Zinser: Schamanismus im „New Age“. In: Michael Pye, Renate Stegerhoff (Hrsg.): Religion in fremder Kultur. Religion als Minderheit in Europa und Asien. dadder, Saarbrücken 1987, ISBN 3-926406-11-9, S. 175.
  13. Hans Peter Duerr (Hrsg.): Sehnsucht nach dem Ursprung: zu Mircea Eliade. Syndikat, Frankfurt am Main 1983, ISBN 3-8108-0211-5, S. 218.
  14. Müller, S. 29–32.
  15. Baumann, I, S. 375–382.
  16. Tokarew, S. 176ff.
  17. Tokarew, S. 208ff.

Weblinks


Dieser Artikel basiert (teilweise) auf dem Artikel Afrikanische Religionen aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der Lizenz Creative Commons Attribution/Share Alike. In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.