Anch

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Anch in Hieroglyphen

S34

Das ägyptische Anch-Symbol
Henkelkreuz (Anch)
Ankh-Symbol.svg

Anch (, ägyptisch ʿnḫ, in englischer Transkription Ankh, bekannt auch als ägyptisches Kreuz, Henkelkreuz, Lebensschleife, Nilschlüssel oder koptisches Kreuz als Symbol der koptischen Kirche, lat. Crux ansata) ist eine ägyptische Hieroglyphe und gilt vor allem als Symbol für das ewige Leben. Es leitet sich ab von dem Taozeichen, das für die alles durchwebenden Kraft des göttlichen Tao steht, von der man noch auf der alten Atlantis umfassende Kenntnis hatte. Das Taozeichen zählt auch zu den Symbolen des Weihnachtsbaums, die von Rudolf Steiner gegeben wurden:

"Darüber steht das Taozeichen, jenes Zeichen, das uns an die Gottesbezeichnung unserer uralten Vorfahren erinnert. Bevor Europa, Asien, Afrika Kulturland war, lebten diese alten Vorfahren in der Atlantis, die in Fluten untergegangen ist. In den germanischen Sagen lebt noch die Erinnerung an diese Atlantis in den Sagen von Niflheim, dem Nebelheim. Denn Atlantis war nicht von reiner Luft umgeben. Große, mächtige Nebelmassen umwogten das Land, ähnlich wie man sie heute sieht, wenn man im Hochgebirge durch Wolken und Nebelmassen zieht. Sonne und Mond standen nicht klar am Himmel, sie waren für die Atlantis umgeben von Regenbogenringen - von der heiligen Iris. Damals verstand der Mensch noch viel mehr die Sprache der Natur. Was heute im Plätschern der Wellen, im Rauschen des Windes, im Säuseln der Blätter, im Grollen des Donners zum Menschen spricht, aber nicht mehr von ihm verstanden wird, das war dem alten Atlantier damals verständlich. Er empfand aus allem heraus ein Göttliches, das zu ihm redete. Innerhalb all dieser sprechenden Wolken und Wasser und Blätter und Winde ertönte den Atlantiern ein Laut: Tao - das bin ich. - In diesem Laut lebte das eigentliche Wesen, das durch die ganze Natur geht. Atlantis vernahm ihn. Dieses Tao drückte sich später aus in dem Buchstaben T. Auf ihm steht ein Kreis, das Zeichen der alles umfassenden göttlichen Vaternatur." (Lit.: GA 96, S. 196ff)

Literatur

  • Rudolf Steiner: Ursprungsimpulse der Geisteswissenschaft, GA 96 (1989), Berlin, 17. Dezember 1906
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