Apollonios von Perge

Aus AnthroWiki
Wechseln zu: Navigation, Suche

Apollonios von Perge (lat. Apollonius Pergaeus; * ca. 265 v. Chr. in Perge; † ca. 190 v. Chr. in Alexandria) war ein antiker griechischer Mathematiker. Über sein Leben ist nur wenig bekannt. Er studierte und wirkte wohl die meiste Zeit in Alexandria, dürfte aber irgendwann auch in Pergamon gewesen sein, wo es eine hnlich große Bibliothek wie in Alexandria gab.

Bekannt wurde Apollonios vor allem für sein Buch über Kegelschnitte. Er wies nach, dass die vier verschiedenen Kegelschnitte (Ellipse, Kreis, Parabel und Hyperbel), deren Namen und Definitionen er einführte, vom selben allgemeinen Kegeltypus stammen. Nach Apollonios von Perge sind auch der Kreis des Apollonios, das Apollonische Problem und der Satz von Apollonios benannt.

In der Astronomie trug Apollonios zur Epizykeltheorie bei und zeigte deren Verbindung zur Exzenter-Theorie. Er erklärte damit die rückläufige Planetenbewegung und die unregelmäßige Bewegung des Mondes. Seine Ideen übernahm später Ptolemäus in sein Lehrbuch.

Siehe auch

Literatur

  • Apollonios: Die Kegelschnitte. Übers. von Arthur Czwalina. Wissenschaftliche Buchgesellschaft, Darmstadt 1967

Weblinks

Dieser Artikel basiert (teilweise) auf dem Artikel Apollonios von Perge aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der GNU Lizenz für freie Dokumentation und der Creative Commons Attribution/Share Alike. In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.