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Die Erbauung des Neuen Jerusalem in uns
Vortragsreihe rund um die «Apokalypse des Johannes» von Wolfgang Peter

Jeden Dienstag live ab 19h. Die Vorträge sind frei zugänglich und können wenig später auch als Video, Audio und als transkripierter Text abgerufen werden.

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Becherzelle

Aus AnthroWiki
Becherzelle (Pfeil) in einer Schleimhaut
Schnitt durch einen Mausdarm. Zellkerne in grün, Schleim der Becherzellen in blau, Aktin (Phalloidin-Färbung) in rot.

Die Becherzelle, auch Goblet-Zelle (von engl. goblet, „Becher“) genannt, ist eine einzellige, becherförmige, Schleim produzierende Drüse, die innerhalb eines Epithelverbands liegt. Becherzellen finden sich in den Luftwegen sowie zwischen den Saumzellen im zylindrischen Zottenepithel des Dünn- und Dickdarms, wo sie zahlenmäßig zum After hin zunehmen. Sie sind der Prototyp von mukösen Drüsenzellen.

Sie sind verantwortlich für die Bildung des Schleims, den sie als Sekret auf dem merokrinen Sekretionsweg direkt auf die Oberfläche abgeben. Die Synthese beginnt im Ergastoplasma. In den Dictyosomen werden die Promuzingranula (Vorsekretkörnchen) gebildet und gestapelt. Bei Aufnahme von Wasser quillt das Sekret zu Schleim (Muzin) und wird ausgestoßen.

Siehe auch

Literatur

  •  Renate Lüllmann-Rauch, Friedrich Paulsen: Taschenlehrbuch Histologie. 4. Auflage. Georg Thieme, Stuttgart 2012, ISBN 9783131516640, S. 112.
Dieser Artikel basiert ganz oder teilweise auf einer für AnthroWiki adaptierten Fassung des Artikels Becherzelle aus der freien Enzyklopädie de.wikipedia.org und steht unter der Lizenz Creative Commons Attribution/Share Alike. In Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.