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Ekliptik

Aus AnthroWiki
(Weitergeleitet von Ekliptikebene)
Die Ekliptik ist die auf die Himmelskugel projizierte scheinbare Bahn der Sonne im Jahreslauf. Sie ist gegenwärtig um etwa 23,45°, die Schiefe der Ekliptik (ϵ), gegen den Himmelsäquator geneigt.

Die Ekliptik (von griech. ἔκλειψις ékleipsis „Ausbleiben, Verschwinden, Finsternis“) ist die aus aus geozentrischer Sicht beobachtete scheinbare Bahn der Sonne, die diese im Lauf eines Jahres vor dem Hintergrund des Fixsternhimmels auf das Himmelsgwölbe zu zeichnen scheint. Kopernikanisch betrachtet ist sie die Projektion der Erdbahn auf die Himmelskugel. Diese als kreisförmig gedachte Linie wird auch als Tierkreis bezeichnet und von alters her in zwölf Tierkreiszeichen eingeteilt. Der Name „Ekliptik“ leitet sich davon ab, dass eine Sonnenfinsternis bzw. Mondfinsternis nur stattfinden kann, wenn der Neumond respektive der Vollmond auf oder ganz nahe der Ekliptik steht.

Die Ekliptik bildet einen Großkreis auf der Himmelskugel, der die Ekliptikebene oder Ekliptikalebene festlegt, die derzeit aufgrund der Neigung der Erdachse um etwa 23,45°, die sogenannte Schiefe der Ekliptik (ϵ), gegen den Himmelsäquator geneigt ist. Dieser ist die Projektion des Erdäquators auf die Himmelskugel. Die beiden Schnittpunkte der Ekliptik mit dem Himmelsäquator bezeichnen die beiden Tagundnachtgleichen (Äquinoktien), d.h. den Frühlingspunkt und den Herbstpunkt.

Die beiden Durchstoßpunkte der durch den Erdmittelpunkt führenden Senkrechten auf die Ekliptikebene durchstößt die Himmelskugel am nördlichen und südlichen Ekliptikpol.

Aufgrund der Erdrotation durchläuft die Sonne zusammen mit dem Fixsternhimmel täglich den ganzen Kreis von Ost nach West. Wegen ihrer jährlichen Bewegung bleibt sie dabei aber jeden Tag um etwa 1° gegenüber dem Fixsternhimmel zurück und durchwandert so rückläufig von West nach Ost im Lauf eines Jahres den ganzen Tierkreis.

Siehe auch