Erkältung

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Als Erkältung (österreichisch auch Verkühlung) oder viraler bzw. grippaler Infekt wird umgangssprachlich eine medizinisch nicht scharf definierte akute Infektionskrankheit bezeichnet, welche die Schleimhaut der Nase (einschließlich der Nebenhöhlen), des Rachens und/oder der Bronchien befällt. Nicht zu verwechseln damit ist die meist deutlich schwerer verlaufenden „echte“ Grippe (Influenza).

Krankheitsauslöser

Als Krankheitsauslöser sind an der Erkältung überwiegend sehr unterschiedliche Viren beteiligt, durch Sekundärinfektion manchmal zusätzlich auch verschiedene Bakterien. Die häufigsten Erkältungsviren gehören zu den Virusgattungen der Rhino-, Entero- und Mastadenoviren oder den Familien der Corona- und Paramyxoviridae. Die Inkubationszeit für eine Erkältung beträgt in der Regel zwei bis acht Tage und sie ist zumeist nach sieben bis vierzehn Tagen überwunden.

Symptome

Die ersten Anzeichen einer Erkältung sind meistens ein leichtes oder stärkeres Halskratzen bis hin zu Halsschmerzen und Schluckbeschwerden, oft verbunden mit leichtem Frösteln. Dazu kommt eine gemeinhin als Schnupfen (Rhinitis) bezeichnete, mit Brennen und Kitzeln in der Nase, übermäßiger Absonderung von dick- oder dünnflüssigem Sekret und Niesen verbundene Entzündung und Schwellung der Nasenschleimhäute auf. Fast immer treten für einen Zeitraum von vier bis fünf Tagen Kopf- und Gliederschmerzen auf, durch die sich die Erkrankten zumeist matt und abgeschlagen fühlen, in seltenen Fällen auch Fieber. Etwa ab dem sechsten Erkrankungstag kann sich auch ein trockener Reizhusten entwickeln, der im weiteren Verlauf manchmal in einen festsitzenden Husten übergeht.[1]

Siehe auch

Einzelnachweise

  1. Verlauf einer Erkältung als Animation. Erkältung Online; abgerufen am 1. März 2016.
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