Jairus

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Ilja Repin: Die Wiedererweckung der Tochter des Jaïrus (1871)

Jairus war nach den Berichten des Neuen Testaments Synagogenvorsteher in Galiläa. In allen drei synoptischen Evangelien (Mk 5,22-43 LUT, Mt 9,18-26 LUT und Lk 8,49-56 LUT) wird die Auferweckung bzw. Heilung von Jairus Töchterlein geschildert, am ausführlichsten im Markusevangelium. Das Christus-Ich wirkt hier heilend bis in den physischen Leib hinein. Zugleich wird der Geist der urindischen Kultur in erneuerter Form wiedererweckt.

Die Aufwerweckung von Jairus Töchterlein

Markusevangelium

„22 Da kam einer von den Vorstehern der Synagoge, mit Namen Jaïrus. Und als er Jesus sah, fiel er ihm zu Füßen 23 und bat ihn sehr und sprach: Meine Tochter liegt in den letzten Zügen; komm und lege ihr die Hände auf, dass sie gesund werde und lebe. 24 Und er ging hin mit ihm. Und es folgte ihm eine große Menge, und sie umdrängten ihn. 25 Und da war eine Frau, die hatte den Blutfluss seit zwölf Jahren 26 und hatte viel erlitten von vielen Ärzten und all ihr Gut dafür aufgewandt; und es hatte ihr nichts geholfen, sondern es war nur schlimmer geworden. 27 Da sie von Jesus gehört hatte, kam sie in der Menge von hinten heran und berührte sein Gewand. 28 Denn sie sagte sich: Wenn ich nur seine Kleider berühre, so werde ich gesund. 29 Und sogleich versiegte die Quelle ihres Blutes, und sie spürte es am Leibe, dass sie von ihrer Plage geheilt war. 30 Und Jesus spürte sogleich an sich selbst, dass eine Kraft von ihm ausgegangen war, wandte sich um in der Menge und sprach: Wer hat meine Kleider berührt? 31 Und seine Jünger sprachen zu ihm: Du siehst, dass dich die Menge umdrängt, und sprichst: Wer hat mich berührt? 32 Und er sah sich um nach der, die das getan hatte. 33 Die Frau aber fürchtete sich und zitterte, denn sie wusste, was an ihr geschehen war; sie kam und fiel vor ihm nieder und sagte ihm die ganze Wahrheit. 34 Er aber sprach zu ihr: Meine Tochter, dein Glaube hat dich gesund gemacht; geh hin in Frieden und sei gesund von deiner Plage! 35 Als er noch redete, kamen Leute vom Vorsteher der Synagoge und sprachen: Deine Tochter ist gestorben; was bemühst du weiter den Meister? 36 Jesus aber hörte nicht auf das, was da gesagt wurde, und sprach zu dem Vorsteher: Fürchte dich nicht, glaube nur! 37 Und er ließ niemanden mit sich gehen als Petrus und Jakobus und Johannes, den Bruder des Jakobus. 38 Und sie kamen in das Haus des Vorstehers, und er sah das Getümmel und wie sehr sie weinten und heulten. 39 Und er ging hinein und sprach zu ihnen: Was lärmt und weint ihr? Das Kind ist nicht gestorben, sondern es schläft. 40 Und sie verlachten ihn. Er aber trieb sie alle hinaus und nahm mit sich den Vater des Kindes und die Mutter und die bei ihm waren, und ging hinein, wo das Kind lag, 41 und ergriff das Kind bei der Hand und sprach zu ihm: Talita kum! – das heißt übersetzt: Mädchen, ich sage dir, steh auf! 42 Und sogleich stand das Mädchen auf und ging umher; es war aber zwölf Jahre alt. Und sie entsetzten sich sogleich über die Maßen. 43 Und er gebot ihnen streng, dass es niemand wissen sollte, und sagte, sie sollten ihr zu essen geben.“

Markusevangelium: Mk,5 22-43
Matthäusevangelium

„18 Als er dies mit ihnen redete, siehe, da kam einer der Oberen, fiel vor ihm nieder und sprach: Meine Tochter ist eben gestorben, aber komm und lege deine Hand auf sie, so wird sie lebendig. 19 Und Jesus stand auf und folgte ihm mit seinen Jüngern. 20 Und siehe, eine Frau, die seit zwölf Jahren den Blutfluss hatte, trat von hinten an ihn heran und berührte den Saum seines Gewandes. 21 Denn sie sprach bei sich selbst: Wenn ich nur sein Gewand berühre, so werde ich gesund. 22 Da wandte sich Jesus um und sah sie und sprach: Sei getrost, meine Tochter, dein Glaube hat dir geholfen. Und die Frau wurde gesund zu derselben Stunde. 23 Und als Jesus in das Haus des Oberen kam und sah die Flötenspieler und das Getümmel des Volks, 24 sprach er: Geht hinaus! Denn das Mädchen ist nicht tot, sondern es schläft. Und sie verlachten ihn. 25 Als aber das Volk hinausgetrieben war, ging er hinein und ergriff es bei der Hand. Da stand das Mädchen auf. 26 Und diese Kunde erscholl durch dieses ganze Land.“

Matthäusevangelium: 18-26,LUT EU
Lukasevangelium

„40 Als Jesus zurückkam, nahm ihn das Volk auf; denn sie warteten alle auf ihn. 41 Und siehe, da kam ein Mann mit Namen Jaïrus, der ein Vorsteher der Synagoge war, und fiel Jesus zu Füßen und bat ihn, in sein Haus zu kommen; 42 denn er hatte eine einzige Tochter von etwa zwölf Jahren, die lag in den letzten Zügen. Und als er hinging, umdrängte ihn das Volk. 43 Und eine Frau hatte den Blutfluss seit zwölf Jahren; die hatte alles, was sie zum Leben hatte, für die Ärzte aufgewandt und konnte von niemandem geheilt werden. 44 Die trat von hinten heran und berührte den Saum seines Gewandes; und sogleich hörte ihr Blutfluss auf. 45 Und Jesus sprach: Wer hat mich berührt? Als es aber alle leugneten, sprach Petrus: Meister, das Volk drängt und drückt dich. 46 Jesus aber sprach: Es hat mich jemand berührt; denn ich habe gespürt, dass eine Kraft von mir ausgegangen ist. 47 Da aber die Frau sah, dass sie nicht verborgen blieb, kam sie mit Zittern und fiel vor ihm nieder und verkündete vor allem Volk, warum sie ihn angerührt hatte und wie sie sogleich gesund geworden war. 48 Er aber sprach zu ihr: Meine Tochter, dein Glaube hat dir geholfen. Geh hin in Frieden! 49 Als er noch redete, kam einer von den Leuten des Vorstehers der Synagoge und sprach: Deine Tochter ist gestorben; bemühe den Meister nicht mehr. 50 Als aber Jesus das hörte, antwortete er ihm: Fürchte dich nicht; glaube nur, so wird sie gesund! 51 Als er aber in das Haus kam, ließ er niemanden mit hineingehen als Petrus und Johannes und Jakobus und den Vater des Kindes und die Mutter. 52 Sie weinten aber alle und klagten um sie. Er aber sprach: Weint nicht, denn sie ist nicht gestorben, sondern sie schläft. 53 Und sie verlachten ihn, denn sie wussten, dass sie gestorben war. 54 Er aber nahm sie bei der Hand und rief: Kind, steh auf! 55 Und ihr Geist kam wieder und sie stand sogleich auf, und er befahl, man sollte ihr zu essen geben. 56 Und ihre Eltern entsetzten sich. Er aber gebot ihnen, niemandem zu sagen, was geschehen war.“

Lukasevangelium: 8,40-56 LUT

Rudolf Steiner weist auf den karmischen Zusammenhang zwischen der blutflüssigen Frau und Jairus Töchterchen hin. Die Heilung ist möglich, weil der Christus nun durch sein (makrokosmisches) Ich bis in den physischen Leib hineinwirken kann.

„Also der Christus Jesus soll das zwölfjährige Töchterchen des Jairus heilen. Wie kann es nur geheilt werden, denn es ist nahe am Tode? Das kann man nur verstehen, wenn man weiß, wie seine physische Krankheit zusammenhängt mit einer anderen Erscheinung bei einem anderen Menschen, und daß es nicht geheilt werden kann, ohne daß man diese andere Erscheinung ins Auge faßt. Denn als das jetzt zwölfjährige Mädchen geboren wurde, da gab es eine gewisse Beziehung zu einer anderen Persönlichkeit, die tief im Karma begründet war. Deshalb wird uns jetzt erzählt, daß sich von hinten an den Christus Jesus heran ein Weib drängte, das seit zwölf Jahren an einer gewissen Krankheit litt, und den Saum seines Kleides berührte. Warum wird dieses Weib hier erwähnt? Weil sie in ihrem Karma verknüpft war mit diesem Kinde des Jairus. Dieses zwölfjährige Mädchen und die seit zwölf Jahren kranke Frau hängen zusammen, und nicht umsonst wird uns wie ein Zahlengeheimnis dies hingestellt. Da tritt diese Frau mit einer zwölf Jahre dauernden Krankheit an Jesus heran, und sie wird geheilt - und jetzt erst konnte er in das Haus des Jairus hineingehen, und nun konnte das zwölfjährige Mädchen geheilt werden, das schon für tot gehalten wurde.

So tief muß man in die Dinge hineingehen, um das Karma, das von Mensch zu Mensch geht, zu erfassen. Dann kann man sehen, wie die dritte der Wirkungsweisen des Christus Jesus - die auf den ganzen menschlichen Organismus — gezeigt wird. Insbesondere mit Rücksicht darauf muß man die höhere Wirksamkeit des Christus betrachten, wie sie uns im Lukas-Evangelium gezeigt wird.

So werden wir in anschaulicher Weise darauf hingewiesen, wie auf alle übrigen Glieder des Menschen die Ich-Wesenheit des Christus wirkte. Das ist das, worauf es ankommt. Und der Schreiber des Lukas- Evangeliums, der insbesondere in diesen Partien auf die Darstellung der Heilwirkungen ausgeht, wollte zeigen, wie die Heilwirkungen des Ich uns darstellen die Entfaltung des Ich auf einem hohen Gipfel der Menschheitsentwickelung, und er zeigt, wie der Christus wirken mußte auf den astralischen Leib, auf den Ätherleib und auf den physischen Leib der Menschen. Lukas hat gleichsam das große Ideal der Menschheitsentwickelung hingestellt: Sehet hin auf eure Zukunft; heute ist euer Ich, wie es sich herausentwickelt hat, noch schwach, es hat noch wenig Herrschaft. Aber es wird nach und nach Herr werden über den Astralleib, über den Ätherleib und über den physischen Leib und wird dieselben umgestalten. Vor euch ist das große Ideal des Christus hingestellt, der der Menschheit zeigt, wie die Herrschaft des Ich über den Astralleib, Ätherleib und physischen Leib sein kann.“ (Lit.:GA 114, S. 170)

„Ich habe schon bei früheren Besprechungen der Evangelien hingewiesen auf jene bedeutsame Stelle, wo es sich handelt um die Heilung, oder man könnte sie auch eine Erweckung nennen, des zwölfjährigen Töchterchens des Jairus. Wir reden ja hier unter Erwachsenen, daher kann ich diese, ich möchte sagen, tiefere medizinisch-okkulte Erkenntnis, die sich an diese Erweckung für den, der geisteswissenschaftlich in sie eindringt, ergibt, anführen. Zwölfjährig ist das Töchterchen. Der Christus Jesus naht sich ihr - Sie können die näheren Umstände ja in den Evangelien lesen -, um sie, die schon für tot gehalten wird, zu heilen. Es ist merkwürdig, daß man gerade bei solchen Dingen niemals zu einem Verständnis kommen kann, wenn man solch eine Stelle nicht prüft nach dem, was vorhergeht, und auch nach dem, was nachfolgt. Man reißt gerade beim Evangelium gern zu stark die einzelnen Partien heraus, liest immer das oder jenes, aber sie hängen miteinander zusammen. Unmittelbar vorher - Sie werden sich erinnern - steht in den Evangelien jene Stelle, da der Christus eben sich hinbegibt, gerufen zu dem zwölfjährigen Töchterchen des Jairus, wo er berührt wird, sein Mantel berührt wird von dem sogenannten blutflüssigen Weibe, von der Frau, die zwölf Jahre den Blutfluß hatte. Sie berührt sein Kleid. Was geschieht? Sie wird geheilt. Er fühlt, daß eine Kraft von ihm ausströmt. Das Wort fällt wiederum, das man nur versteht, wenn man die vorher eben angeführte Glaubensvorstellung richtig versteht: Dein Vertrauen, dein Glaube hat dich gesund gemacht. - Nun ist tiefsinnig an dieser Stelle des Evangeliums gesagt: Zwölf Jahre hatte sie die Krankheit; und das Töchterchen ist zwölf Jahre alt, lebte zwölf Jahre hier auf der physischen Erde. Was hatte das Töchterchen des Jairus nicht, was fehlte ihr? Sie kann nicht reif werden, sie kann nicht zur Reife gelangen; sie kann zu dem nicht gelangen, was die Frau zwölf Jahre zu viel hatte. Und indem er die Frau heilt, die zwölf Jahre das zu viel hat, fühlt er die Kraft von sich ausströmen. Die überträgt er nun, indem er hingeht, auf das zwölfjährige Töchterchen, gibt ihr die Möglichkeit, reif zu werden, das heißt, weckt in ihr die Kraft auf, ohne die sie hinwelken müßte, und erweckt sie gewissermaßen dadurch zum Leben. Was liegt da vor? Es liegt nichts Geringeres vor, als daß der Christus mit seiner ganzen substantiellen Wesenheit nicht in sich lebt, sondern in seiner ganzen Umgebung lebt, und die Kräfte von einer Person auf die andere zu übertragen vermag; daß er die Kräfte, in denen er selbstlos nach außen hin lebt, von einer Person auf die andere hinüber verwandelt. Das liegt da vor. Er kann aus sich herausgehen, tätig aus sich herausgehen. Das liegt in der Kraft, die er gerade verspürt, wie sie in ihm entsteht, als das Weib seinen Mantel berührt und das große Vertrauen hat.“ (Lit.:GA 175, S. 207f)

Die Wiedererweckung und Erneuerung der urindischen Kultur

Mit der Aufwerweckung von Jairus Töchterlein wurde der Geist der urindischen Kultur in erneuerter Form wiedererweckt:

„Als der Christus Jesus auf Erden umherwandelte, waren von dem dritten nachatlantischen Kulturzeitalter nur noch die heruntergekommenen Nachkommen vorhanden. Das zweite nachatlantische Zeitalter war als Kulturträger fast ganz von der Erde geschwunden, nur wenige Anhänger von der vielfach entarteten Zarathustra-Religion lebten hie und da zerstreut. Aber das erste, das altindische Kulturzeitalter, das älteste und spirituellste, hatte seine Nachkommen sowohl zur Zeit des Christus Jesus, als noch in der unsrigen, wenn auch die Kultur siech geworden und angekränkelt war vom Materialismus. Es ist dasjenige Zeitalter, das am allerletzten auferstehen wird, das am längsten warten muß.

Und in geheimnisvoller Weise wird uns diese Auferstehung erzählt in der Geschichte von der Auf erweckung von Jairus' zwölfjährigem Töchterlein und der vorangehenden Heilung der Frau, die zwölf Jahre den Blutgang gehabt hatte.

Das Mädchen ist dem Tode nahe, der Christus Jesus soll sie heilen. Aber die Frau lebt auch, deren Krankheit begonnen hat bei der Geburt dieses Mädchens. Das Blut, das Leben strömt aus ihr weg. Sie ist dasjenige, was aus der einstmals so blühenden, spirituellen Kultur des alten Indiens geworden ist, was nicht geheilt werden konnte von den Ärzten, denn keine Jogamethoden, keine Vedantaphilosophie konnten in all ihrer Erhabenheit die indische Kultur vor dem Untergang retten.

Sie ist karmisch verbunden mit dem Mädchen, das im Alter von zwölf Jahren steht, das heißt, daß die Entwickelung des Ätherleibes nahe daran ist, abgeschlossen zu werden. Die altindische Kulturperiode war ja die Zeit der Entwickelung des ätherischen Leibes. Was in diesen Ätherleib als Keim gelegt worden ist in der uralt indischen Kultur, das soll auferweckt werden und aufbewahrt werden für das letzte, das siebente Zeitalter.

Diese Auferweckung kann aber nur stattfinden, nachdem die Frau geheilt ist. Sie kommt aus dem Volk hin zu Christus «von hinten» (Lukas 8,44), berührt den Saum seines Kleides und sie ist geheilt, denn «dein Glaube hat dich gesund gemacht» (Markus 5,34). Sie wird geheilt, weil sie den Glauben an den Geist, der im Fleische auf Erden verkörpert ist, in sich hatte. Und als sie geheilt ist von dem Blutgang, dadurch, daß sie aus freiem Entschluß das Kleid des Christus Jesus berührt hat, da kann auch dasjenige, was einmal als lebendige Kraft in ihr war und was jetzt im Sterben liegt, ja sogar schon als gestorben angesehen wird, auferweckt werden: Es ist das Töchterchen des Jairus, eines «Obersten der Schule», denn die erste Kulturperiode war diejenige der Brahmanen, der Priester. Eine große Schar ist um das tote Mädchen herum, «die da weineten und heulten »; sie sind wiederum die Angehörigen des ersten nachatlantischen Zeitalters, welche klagen um das, was vorbei ist. Matthäus erwähnt die Pfeifer (9,23), die bei der Toten spielen; auch Krishna spielte auf der Flöte und das Volk folgte diesem Klang.

Der Christus Jesus aber treibt alle heraus. Ein großes Mysterium wird sich vollziehen, denn die Auferweckung gerade des ersten Zeitalters mit seiner Entwickelung des Ätherleibes hat mit tiefen Geheimnissen der menschlichen Natur zu tun. Er nimmt nur mit Petrus, Johannes, Jakobus, den Vater und die Mutter des Kindes. Mit dem Christus Jesus und dem Kinde selbst waren also sieben Personen beisammen: die drei Seelenkräfte, die drei Geisteskräfte und der Christus als das kosmische Ich. So spiegelte sich das Zeitalter der alten heiligen Rishis in diesen sieben Anwesenden. Wie die Rishis nur wirken konnten, wenn sie zu sieben zusammen waren, so konnte das Mädchen nur auferweckt werden, wenn die Siebenzahl von Kräften anwesend war. Und sie wird geheilt und es sagt der Christus Jesus, sie sollten ihr zu essen geben. Denn vorher hatte die altindische Kultur nicht zu essen gebraucht, sie bekam ihr Wissen eben durch die wunderbare Entwickelung des Ätherleibes unmittelbar aus der geistigen Welt. Aber diese Nahrung ist ihr ausgegangen. Nunmehr soll sie essen von dem, was ihre Umgebung ihr reichen kann. «Und der Christus Jesus verbot ihnen hart, daß es niemand wissen sollte». Ein Gebot, das offenbar unmöglich im physisch-realen Sinn aufgefaßt werden kann. Aber die Geheimnisse, die sich mit dieser Auferweckung abgespielt haben, sollten für lange Zeiten unbekannt und verborgen bleiben.“ (Lit.:GA 264, S. 233ff)

Literatur

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