Karl der Große

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Karl der Große (links) und sein erster Sohn Pippin der Bucklige, darunter ein Schreiber; Miniatur aus dem 10. Jahrhundert, Kopie einer verlorenen für Graf Eberhard von Friaul hergestellten Miniatur.
Die sogenannte Reiterstatuette Karls des Großen (9. Jahrhundert), heute im Louvre, eine herrschaftliche Inszenierung in Anlehnung an die Reiterstatuen antiker römischer Kaiser. Möglicherweise handelt es sich jedoch um eine Darstellung Karls des Kahlen.
Das Signum Karls des Großen unter einer am 31. August 790 in | ausgefertigten Urkunde: Eigenhändig ist nur der v-förmige Vollziehungsstrich innerhalb des rautenförmigen O des sogenannten Karlsmonogramms, durch den die obere Hälfte des O zugleich als A (für KAROLVS) gelesen werden soll. Der lineare Text beiderseits des Kreuzrhombus-Monogramms lautet Signum (M.) Caroli gloriosissimi regis („Zeichen des überaus glorreichen Königs Karl“).
Die Eroberungen Karls des Großen

Karl der Große (lat. Carolus Magnus oder Karolus Magnus, franz. und eng. Charlemagne; * wahrscheinlich 2. April 747 oder 748;[1]28. Januar 814 in Aachen) regierte von 768 bis 814 als König des Fränkischen Reichs (bis 771 gemeinsam mit seinem Bruder Karlmann). Karl erlangte am 25. Dezember 800 als erster westeuropäischer Herrscher seit der Antike die Kaiserwürde, die mit ihm erneuert wurde. Der Enkel des Hausmeiers Karl Martell war der bedeutendste Herrscher aus dem Geschlecht der Karolinger. Das Frankenreich gelangte unter ihm zu seiner größten Ausdehnung und Machtentfaltung.

Leben

Karl war der älteste Sohn Pippins des Jüngeren, des fränkischen Hausmeiers und (seit 751) Königs, und dessen Frau Bertrada.

Karl gelang es, seine Macht im Frankenreich zu sichern und es in einer Reihe von Feldzügen nach außen erheblich zu erweitern. Besonders verlustreich und erbittert geführt waren die mit Unterbrechungen von 772 bis 804 andauernden Sachsenkriege. Die Zerstörung der Irminsul auf dem wichtigsten Versammlungsplatz der Sachsen führte 772 zum offenen Aufstand gegen die Franken. Ziel der Sachsenkriege Karls des Großen war die Unterwerfung und erzwungene Christianisierung der immer noch heidnischen Sachsen. 782 wurde die der Zwangschristianisierung dienende Capitulatio de partibus Saxoniae erlassen. 785 unterwarf sich der sächsische Herzog Widukind („Waldkind“, * 743; † um 807) dem Frankenkönig und ließ sich sogar zu Weihnachten dieses Jahres 785 in der Königspfalz Attigny taufen, wobei Karl als sein Taufpate fungierte. Der sächsische Widerstand flackerte in den folgenden Jahren zwar noch teilweise auf, erreichte aber nicht mehr das Ausmaß der ersten Phase der Sachsenkriege. 797 wurde die Capitulatio de partibus Saxoniae durch eine mildere Verordnung ersetzt und 802 mit der Lex Saxonum ein geschriebenes Recht für die Sachsen erlassen, das auch Elemente ihres Stammesrechts aufnahm.[2] 802 und 804 kam es zu weiteren fränkischen Feldzügen im nördlichen Elberaum. Sächsische Einwohner wurden von dort ins östliche Frankenreich deportiert, statt ihrer wurden im Elberaum Franken angesiedelt, womit die Sachsenkriege endgültig beendet waren.

Karl griff auch in Italien ein und eroberte 774 das Langobardenreich. Ein gegen die Mauren in Nordspanien gerichteter Feldzug im Jahr 778 scheiterte dagegen. Auf dem Rückzug ließ Karl noch die Mauern von Pamplona zerstören,[3] doch die Basken rächten sich für sein hartes Vorgehen. Im August 778 lauerten sie dem fränkischen Heer auf und fügten der Nachhut in der Schlacht von Roncesvalles wohl recht erhebliche Verluste zu. Die Reichsannalen verschweigen die Niederlage Karls, doch in der überarbeiteten Fassung, den Einhardsannalen, wird sie erwähnt. Neben anderen fränkischen Adligen fiel auch Hruotland (dt. Roland), Graf der bretonischen Mark.[4] Sein Tod diente als Stoff für das im 12. Jahrhundert aufgezeichnete sehr populäre Rolandslied.

Im Osten seines Reiches beendete Karl 788 die Selbstständigkeit des Stammesherzogtums Bayern und eroberte in den 790er Jahren das Restreich der Awaren. Die Grenzen im Osten gegen die Dänen und Slawenstämme sowie im Südwesten gegen die Mauren wurden durch die Einrichtung von Marken gesichert. Das Frankenreich stieg zur neuen Großmacht neben Byzanz und dem Abbasidenkalifat auf. Es umfasste den Kernteil der frühmittelalterlichen lateinischen Christenheit und war das bis dahin bedeutendste staatliche Gebilde im Westen seit dem Fall Westroms.

Karl sorgte für eine effektive Verwaltung und bemühte sich um eine umfassende Bildungsreform, die eine kulturelle Neubelebung des Frankenreichs zur Folge hatte. Politischer Höhepunkt seines Lebens war die Kaiserkrönung durch Papst Leo III. zu Weihnachten des Jahres 800. Sie schuf die Grundlage für das westliche mittelalterliche Kaisertum. Sowohl in der Reihe der römisch-deutschen Kaiser als auch der französischen Könige wird er als Karl I. gezählt. Seine Hauptresidenz Aachen blieb bis ins 16. Jahrhundert Krönungsort der römisch-deutschen Könige.

1165 wurde er von Gegenpapst Paschalis III. heiliggesprochen; der Gedenktag in der katholischen und evangelischen Kirche ist der 28. Januar. Karl gilt als einer der bedeutendsten mittelalterlichen Herrscher und als einer der wichtigsten Herrscher im europäischen Geschichtsbewusstsein; bereits zu Lebzeiten wurde er Pater Europae („Vater Europas“) genannt.

Rudolf Steiner über Karl den Großen

„Karl der Große, der aus dem Orient herkam - er war die Wiederverkörperung eines hohen indischen Adepten -, war ein Werkzeug der geistigen Individualität, die durch den Namen Titurel symbolisiert wird. Flore und Blanscheflur, Rose und Lilie genannt, werden in geistiger Beziehung Eltern Karls des Großen genannt. Sie standen wirkend über diesem Mysterium.“ (Lit.:GA 266a, S. 506f)

„Man sagte sich: Flor und Blancheflor sind Seelen, in Menschen verleiblicht, die schon einmal gelebt haben. Die Sage bringt sie zusammen mit den Großeltern Karls des Großen. In Karl dem Großen aber sahen die, welche mit den Sagen sich intimer beschäftigten, die Gestalt, die in gewisser Weise in Beziehung gebracht hat das innere esoterische mit dem exoterischen Christentum. Das ist in der Kaiserkrönung ausgedrückt. Geht man zu seinen Großeltern zurück, zu Flor und Blancheflor, so lebten in ihnen Rose und Lilie, die rein bewahren sollten das esoterische Christentum, wie es zurückgeht auf Dionysios den Areopagiten. Nun sah man in der Rose, in Flor oder Flos das Symbolum für die menschliche Seele, die den Persönlichkeits-, den Ich-Impuls in sich aufgenommen hat, die das Geistige aus ihrer Individualität wirken läßt, die bis in das rote Blut hinein den Ich-Impuls gebracht hat. In der Lilie aber sah man das Symbolum der Seele, die nur dadurch geistig bleiben kann, daß das Ich außerhalb ihrer bleibt, nur bis an die Grenze herankommt. So sind Rose und Lilie zwei Gegensätze. Rose hat das Selbstbewußtsein ganz in sich, Lilie ganz außer sich. Aber die Vereinigung der Seele, die innerhalb ist, und der Seele, die außen als Weltengeist die Welt belebt, ist dagewesen. Flor und Blancheflor drückt aus das Finden der Weltenseele, des Welten-Ich durch die Menschenseele, das Menschen-Ich.

Das, was später durch die Sage vom Heiligen Gral geschah, ist auch hier durch diese Sage ausgedrückt. Es ist kein äußerliches Paar. In der Lilie ist ausgedrückt die Seele, die ihre höhere Ichheit findet. In der Vereinigung von Lilienseele und Rosenseele wurde das gesehen, was Verbindung finden kann mit dem Mysterium von Golgatha. Daher sagte man sich: Gegenüber der Strömung europäischer Einweihung, die herbeigeführt wird durch Karl den Großen, und durch die zusammengeschmiedet wird exoterisches und esoterisches Christentum, soll lebendig gehalten, soll rein fortgesetzt werden das rein esoterische Christentum. In den Eingeweihtenkreisen sagte man: Dieselbe Seele, die in Flos oder Flor war und die besungen wird in dem Liede, ist wiederverkörpert erschienen im dreizehnten und vierzehnten Jahrhundert zur Begründung einer neuen Mysterienschule, welche in einer neuen, der Neuzeit entsprechenden Weise das Christus-Geheimnis zu pflegen hat, in dem Begründer des Rosenkreuzertums. Da tritt uns das Geheimnis von der Rose schon in einer verhältnismäßig alten Zeit entgegen. Die Sage wird sogar schon versetzt in die Zeit vor Karl dem Großen. Und so flüchtete sich das esoterische Christentum in das Rosenkreuzer tum. Das Rosenkreuzertum hat seit dem dreizehnten und vierzehnten Jahrhundert die Eingeweihten herangebildet, welche die Nachfolger der alten europäischen Mysterien und die Nachfolger der Schule vom Heiligen Gral sind.“ (Lit.:GA 57, S. 438f)

„... es war schon im 8. bis 9. Jahrhundert die europäische Entwickelung so weit, daß diejenigen, welche die Nachkommen waren der europäischen Bevölkerung, nichts Rechtes mehr machen konnten mit dem, was noch als gewisse Bezeichnungen für kosmische oder irdische Verhältnisse gebildet war aus alten römischen Zeiten. So konnte man schon im 8. bis 9. Jahrhundert einsehen, daß es dem ursprünglichen Leben der Seele nichts besonderes gibt, wenn man sagt: Januar, Februar, März, April, Mai. Damit konnten die Römer etwas anfangen, aber die nördlichere europäische Bevölkerung konnte nicht viel damit anfangen; es ergoß sich so über diese europäische Bevölkerung hin, daß es nicht in die Menschenseele, sondern vielfach nur in die Sprache hineinfloß und daher ersterbend, verstrohend war. Daher gab man sich Mühe, namentlich über Mittel- und Westeuropa hin . . . über den ganzen Strich, den man bezeichnen könnte als von der Elbe angefangen bis zum Atlantischen Ozean und bis zu den Apenninen gehend Bezeichnungen durchzubringen für die Monate, welche erfühlt werden können von der europäischen Menschheit. Solche Monatsbezeichnungen sollten sein:

1. Wintarmanoth.
2. Hornung.
3. Lenzinmanoth.
4. Ostarmanoth.
5. Winnemanoth (auch Nannamanoth).
6. Brachmanoth.
7. Heuimanoth (zusammengesetzt mit Heu).
8. Aranmanoth (Aran = die Ernte).
9. Widumanoth (Wide = das, was stehen geblieben ist,
nachdem man über den Acker gegangen ist).
10. Windumemanoth (lateinisch = vindemia: Weinlese).
11. Herbistmanoth.
12. Heiligmanoth.

Derjenige, der sich bemüht hat, diese Bezeichnungen allgemein zu machen, ist Karl der Große.

Es ist bezeichnend dafür, wie bedeutsam der Geist Karls des Großen war, denn er versuchte damit etwas einzuführen, was bis heute kaum Eingang gefunden hat. Wir haben immer noch in den Monatsbezeichnungen die letzten Reste der verstrohenden lateinischen Wissenskultur. Karl der Große war überhaupt eine Persönlichkeit, welche vieles gewollt hat, das über die Möglichkeit des zu Verwirklichenden hinausgegangen ist. Es hat sich gerade nach ihm, im 9. Jahrhundert, die Welle des Lateinertums so recht hinübergezogen über Europa. Es wäre interessant, wenn ins Auge gefaßt würde, was Karl der Große gewollt hat, indem er die Ausstrahlungen des Wile-Elementes nach Westen bringen wollte. Denn die Latinisierung trat dort erst nachher auf.“ (Lit.:GA 162, S. 168f)

„... wenn die Leute im Winter um die Ofenbank herumsaßen, und die Eltern erzählten den Kindern von Karl dem Großen und seinen Helden, - wie erzählten die Leute den Jüngeren zum Beispiel von dem großen Karl, der einmal über die Franken regiert hat, und von seinen Helden, zu denen zum Beispiel Roland gehörte, und Olivier und so weiter?

Wenn wir einer solchen Erzählung, wie sie damals gang und gäbe war, zuhören könnten, würden wir das Folgende hören: Ja, Karl der Große, das war ein ganz wunderbarer Mensch, über dem schwebte der Segen Christi, Der war ganz durchdrungen davon, daß er Europa für das Christentum gewinnen muß. Und so wie der Christus selber von zwölf Aposteln umgeben war, so war Karl der Große von zwölf Menschen umgeben. Seinen Roland hatte er wie Christus seinen Petrus. Und namentlich waren da die Heiden in Spanien, gegen die er zog, weil er unter ihnen das Christentum ausbreiten wollte mit seinen zwölf Leuten.

Damals hat man weniger die Bibel gelesen, aber auch freier die Bibel behandelt. Die Leute haben zur Zeit Karls des Großen so erzählt, daß die Art der Erzählung erinnerte an biblische Erzählungen, weil sie das, was sie aus der Bibel wußten, nicht so starr betrachtet haben, sondern zum Muster genommen haben. Und es ist für die mittelalterlichen Menschen so geworden, daß sie ähnlich wie über Christus über Karl den Großen sprachen.

Der Roland hatte ein mächtiges Schwert, so erzählte man, und ein gewaltiges Hörn. Das Schwert Durendart hat er einmal bekommen, als er ganz inbrünstig sich fühlte als ein Gottesstreiter, von Christus selber. Und mit diesem Schwert, das er von Christus erhalten hat, zog er, der der Neffe Karls des Großen war, nach Spanien. Nun wurde weiter erzählt, daß Karl der Große nicht nur alles mögliche getan hat, daß der Roland herangewachsen ist zu einem außerordentlich tüchtigen, bewährten Helden, sondern da wurde von ihm überhaupt erzählt, daß er im tiefsten Maße mit Stärke und Ausdauer ein Gottesstreiter wurde, wie die Leute es richtig ahnten.

Als Karl der Große nach Saragossa zog, wollte man versuchen, die Mauren zum Christentum zu bewegen, und auf den Rat gerade des Roland wurde ein Verbündeter des Roland, Ganelon, ausersehen, mit der heidnischen Bevölkerung von Spanien zu verhandeln. Von dem Ganelon wurde so gesprochen, wie wenn der unter den zwölf Begleitern Karls des Großen der Judas sei. Dieser Ganelon sagte: Wenn der Roland Karl den Großen dazu überredet, ich soll zur heidnischen Bevölkerung gehen, so wollen sie mich bereden zum Tode. - Ganelon verhandelte mit den Feinden. Diese ergaben sich zum Schein, so daß Karl der Große abzog, und zurück ließ er nur seinen treuen Roland. Und als Karl abgezogen war, kamen die Feinde auf Roland zu, und er sah sich umgeben von der ganzen Horde der Feinde, er, der starke Held, der Gottes Streiter.

Nun ist da ein schöner Zug, der immer erzählt wird, der etwas ausdrücken sollte. Man erzählte immer von der innigen Zusammengehörigkeit von Karl dem Großen und Roland. Es war Karl doch nicht so ruhig, daß er Roland zurückgelassen hatte. Aber da hörte er den Ruf des Roland. Daraus hat die Sage gemacht, daß Roland in sein Hörn Olifant geblasen hat. Der Name Olifant sagt schon, daß Karl es spürte. Und dann wird in der Sage erzählt, daß Roland sein Schwert am Felsen zerschlagen wollte; das war aber so stark, daß es ganz blieb, nur die Funken sprühten. Da er sich verloren glaubte, ergab er das Schwert dem Christus.

Dieser selbe Roland lebte dann mit Karl dem Großen fort in den Sagen.“ (Lit.:GA 281, S. 188f)

Inkarnationen

Laut Auskunft von William Quan Judge (Das Meer der Theosophie - Eine umfassene Einführung in die Lehren der Theososphie) wurde Karl der Große als Napoleon Bonaparte wiedergeboren.

Siehe auch

Literatur

Überblicksdarstellungen

  • Sigurd Abel, Bernhard Simson: Jahrbücher des Fränkischen Reiches unter Karl dem Großen. Bd. 1. Leipzig 1888 (2. Auflage, bearbeitet von Simson), Bd. 2. Leipzig 1883; ND Berlin 1969 (hinsichtlich der politischen Geschichte immer noch grundlegend, als Gesamtüberblick jedoch veraltet).
  • Rudolf Schieffer: Die Karolinger. 5., aktualisierte Auflage. Kohlhammer, Stuttgart 2014, ISBN 978-3-17-023383-6 (Standardwerk zur Geschichte der Karolinger).
  • Rudolf Schieffer: Die Zeit des karolingischen Großreichs (714–887) (= Handbuch der deutschen Geschichte. Bd. 2). 10., völlig neu bearbeitete Auflage. Klett-Cotta, Stuttgart 2005, ISBN 3-608-60002-7.
  • Rudolf Schieffer: Christianisierung und Reichsbildung. Europa 700–1200. C.H. Beck, München 2013, ISBN 978-3-406-65375-9 (knappes, aktuelles Überblickswerk mit gesamteuropäischer Perspektive).

Biographien

  • Alessandro Barbero: Karl der Große. Vater Europas. Klett-Cotta, Stuttgart 2007, ISBN 978-3-608-94030-5 (italienische Originalausgabe 2000).
  • Matthias Becher: Karl der Große. 6., durchgesehene und aktualisierte Auflage, Beck, München 2014, ISBN 978-3-406-43320-7 (sehr knappe Einführung mit kommentierter Kurzbibliographie).
  • Jean Favier: Charlemagne. Fayard, Paris 1999, ISBN 2-213-60404-5 (umfassende, systematisch angelegte Darstellung)
  • Stefan Weinfurter: Karl der Große. Der heilige Barbar. 2. Auflage. Piper, München/Zürich 2013, ISBN 978-3-492-05582-6 (aktuelle und gut lesbare Biographie).
  • Rudolf Wahl: Karl der Große, Karl Müller Vlg., Langenfeld 2009
  • Wolfgang Braunfels: Karl der Große, rororo, Bildmonographie, Rowohlt Vlg., Reinbek b. Hamburg 2000

Rudolf Steiner

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Einzelnachweise

  1. In der älteren Forschung wurde als Geburtsjahr oft 742 angenommen, doch tendiert die neuere Forschung mehrheitlich zu 747/48, vgl. Rosamond McKitterick: Charlemagne. Cambridge 2008, S. 72. Siehe auch die Ausführungen im Lebensabschnitt.
  2. Wilfried Hartmann: Karl der Große. Stuttgart 2010, S. 105.
  3. Reichsannalen bzw. Einhardsannalen 778. Bernard S. Bachrach hingegen meint, entgegen der sonstigen Forschung, dass die Quellen übertreiben und die Mauern nicht zerstört wurden (Charlemagne’s Early Campaigns (768–777). A Diplomatic and Military Analysis. Leiden 2013, S. 93–95).
  4. Einhard, Vita Karoli 9.


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