Kryosphäre

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Die Erde, aufgenommen von Apollo 17 am 7. Dezember 1972. Gut sichtbar ist im unteren Bereich die Vereisung der Antarktis.
Nach der hier dargestellten Vorstellung zum Aufbau des Jupitermondes Ganymed besteht dessen Kryosphäre aus mehreren mächtigen Schichten und hat beträchtlichen Anteil am Gesamtvolumen des Himmelskörpers.

Die Kryosphäre (von griech. κρύος kryos „Eiseskälte, Frost“) ist ein eigenständiger Teil der Hydrosphäre der Erde bzw. eines Planeten und umfasst dessen gesamtes Vorkommen an gefrorenem Wasser. Aufgrund seiner relativ geringen Dichte im Vergleich zu den Gesteinen und auch zum flüssigen Wasser findet sich das meiste Eis unmittelbar an der Oberfläche und im oberflächennahen Bereich.

Kryosphäre der Erde

Die Kryosphäre der Erde umfasst:

Aufgrund seines hohen Rückstahlvermögens für die einfallende Sonnenstrahlung hat das oberflächliche Eis einen erheblichen Einfluss auf das Klima der Erde. Durch den positiven Rückkopplungseffekt fördern große Eisflächen die weitere Abkühlung der Erde.

Andere Himmelskörper

Während die Kryosphäre auf der Erde nur einen extrem geringen Anteil am Gesamtvolumen des Planeten hat, ist dieser Anteil bei den soliden Objekten im äußeren Sonnensystem bedeutend größer.

In der Tiefe eines solchen Eismondes liegt Eis wahrscheinlich in sogenannten Hochdruckmodifikationen vor, die jeweils eine andere Kristallstruktur und eine höhere Dichte aufweisen als „normales“ Eis.[1]

Weblinks

Einzelnachweise

  1. Tilmann Althaus: Planetenmond, Titan – eine Welt mit Charakter. ASTROnews, 24. Februar 2012, abgerufen am 27. Februar 2012.


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