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Vortragsreihe rund um die «Apokalypse des Johannes» von Wolfgang Peter

Jeden Dienstag live ab 19h. Die Vorträge sind frei zugänglich und können wenig später auch als Video, Audio und als transkripierter Text abgerufen werden.

Neuer Link: https://sichere-videokonferenz.de/Ahuameo6JnF5h (läuft ohne Zeitlimit auf einem deutschen Server mit der gewohnten Jitsi-Software). Wenn du "neu" bist, bitte kontaktiere Wolfgang oder François im Voraus über die dir bekannten Kontaktmöglichkeiten oder übers Kontaktformular. Um Störungen zu vermeiden: Bitte schalte das Mikrofon vor Eintreten stumm. Unser Miteinander ist persönlich- bitte mit Kamera und Vornamen einloggen.

Alternativ kannst du hier live im youtube schauen:
https://www.youtube.com/@AnthroWorld_Anthroposophie
Mehr Infos dazu auf auf anthro.world anthro.world
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Luzifer (Zeitschrift)

Aus AnthroWiki
Erste Ausgabe der Zeitschrift «Luzifer» (Juni 1903)

Luzifer, geschrieben mit „z“, war der Titel einer theosophischen «Zeitschrift für Seelenleben und Geisteskultur - Theosophie», die Rudolf Steiner nur für wenige Monate von Juni bis Dezember 1903 in Berlin kurz nach Begründung der Deutschen Sektion der Theosophischen Gesellschaft (Adyar) herausgegeben hat. Der Name klang wohl nicht zufällig an die Zeitschrift «Lucifer» (mit „c“ geschrieben) an, die 1887 Helena Petrowna Blavatsky in London herausgegeben hatte (Lit.: Deiman, S. 55ff). Über die Bedeutung des gewählten Titels schrieb Rudolf Steiner:

„Das bedeutsame Symbol der Weisheit, die uns durch Forschung gegeben wird, ist Luzifer, zu deutsch der Träger des Lichtes. Kinder des Luzifer sind alle, die nach Erkenntnis, nach Weisheit streben“

– Luzifer: Heft 1, Juni 1903, S. 9

Autoren von «Luzifer» waren neben Rudolf Steiner u.a. Annie Besant, Ludwig Deinhard, Julius Engd, Wilhelm Hübbe-Schleiden, Wolfgang Kirchbach, Charles W. Leadbeater und Marie von Sivers.

Schon kurz darauf erfolgte die Vereinigung des Luzifer mit der von Wiener Theosophen herausgegebenen okkulten Zeitschrift Gnosis und im Januar 1904 erschien die erste Ausgabe der dadurch umbenannten «Lucifer-Gnosis», hier wurde „Lucifer“ mit „c“ geschrieben.

Literatur

  • Götz Deimann (Hrsg.): Die anthroposophischen Zeitschriften von 1903 bis 1985 – Bibliographie und Lebensbilder (Beiträge und Quellen zur Geschichte der anthroposophischen Bewegung und Gesellschaft), Verlag Freies Geistesleben, Stuttgart 1987 [1]