Identität

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Die Identität (lat. Identitas, von idem „derselbe, dasselbe“; griech. ταὐτό tautó „dasselbe“) oder Selbigkeit, die Eigentümlichkeit eines Wesens, umfasst die Gesammtheit aller Eigenschaften, namentlich aller Weseneigenschaften, die eine Entität, z.B. einen Gegenstand, eine Person oder einen Begriff, kennzeichnen. Als Gegenbegriff zur Identität wird in philosophischen Zusammenhängen meist von der Differenz gesprochen, durch die sich verschiedene Entitäten voneinander unterscheiden.

Nach dem Identitätsprinzip der Logik, das meist Gottfried Wilhelm Leibniz zugeschrieben und daher auch als Leibniz-Gesetz bezeichnet wird, sind zwei Gegenstände genau dann identisch, wenn sie in allen ihren Eigenschaften übereinstimmen und dadurch ununterscheidbar sind ( LaTeX: a \equiv b ), d.h. genauer: ununterscheidbare Gegenstände sind identisch und identische Gegenstände sind ununterscheidbar. Nach dem axiomatischen Satz der Identität gilt in logischen Zusammenhängen formal stets LaTeX: a \equiv a , also die vollständige Übereinstimmung mit sich selbst.

Handelt es sich um zwei Gegenstände, die einander in allen Eigenschaften gleichen, spricht man von qualitativer Identität, handelt es sich hingegen um ein und dasselbe Objekt, von numerischer Identität. Nach dem von Leibniz 1663 formulieren Prinzip gibt es allerdings in der realen Welt keine zwei Dinge, die sich in nichts unterscheiden. Aufgrund der Ununterscheidbarkeit der Elementarteilchen, die von der Physik postuliert wird, sind diese daher nach dem Leibniz-Gesetz nicht als reale Objekte aufzufassen.

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