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Die Erbauung des Neuen Jerusalem in uns
Vortragsreihe rund um die «Apokalypse des Johannes» von Wolfgang Peter

Jeden Dienstag live ab 19h. Die Vorträge sind frei zugänglich und können wenig später auch als Video, Audio und als transkripierter Text abgerufen werden.

Neuer Link: https://sichere-videokonferenz.de/Ahuameo6JnF5h (läuft ohne Zeitlimit auf einem deutschen Server mit der gewohnten Jitsi-Software). Wenn du "neu" bist, bitte kontaktiere Wolfgang oder François im Voraus über die dir bekannten Kontaktmöglichkeiten oder übers Kontaktformular. Um Störungen zu vermeiden: Bitte schalte das Mikrofon vor Eintreten stumm. Unser Miteinander ist persönlich- bitte mit Kamera und Vornamen einloggen.

Alternativ kannst du hier live im youtube schauen:
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Identität

Aus AnthroWiki
(Weitergeleitet von Ununterscheidbar)

Die Identität (lat. Identitas, von idem „derselbe, dasselbe“; griech. ταὐτό tautó „dasselbe“) oder Selbigkeit, die Eigentümlichkeit eines Wesens, umfasst die Gesammtheit aller Eigenschaften, namentlich aller Weseneigenschaften, die eine Entität, z.B. einen Gegenstand, eine Person oder einen Begriff, kennzeichnen. Als Gegenbegriff zur Identität wird in philosophischen Zusammenhängen meist von der Differenz gesprochen, durch die sich verschiedene Entitäten voneinander unterscheiden.

Nach dem Identitätsprinzip der Logik, das meist Gottfried Wilhelm Leibniz zugeschrieben und daher auch als Leibniz-Gesetz bezeichnet wird, sind zwei Gegenstände genau dann identisch, wenn sie in allen ihren Eigenschaften übereinstimmen und dadurch ununterscheidbar sind ( a≡b ), d.h. genauer: ununterscheidbare Gegenstände sind identisch und identische Gegenstände sind ununterscheidbar. Nach dem axiomatischen Satz der Identität gilt in logischen Zusammenhängen formal stets a≡a, also die vollständige Übereinstimmung mit sich selbst.

Handelt es sich um zwei Gegenstände, die einander in allen Eigenschaften gleichen, spricht man von qualitativer Identität, handelt es sich hingegen um ein und dasselbe Objekt, von numerischer Identität. Nach dem von Leibniz 1663 formulieren Prinzip gibt es allerdings in der realen Welt keine zwei Dinge, die sich in nichts unterscheiden. Aufgrund der Ununterscheidbarkeit der Elementarteilchen, die von der Physik postuliert wird, sind diese daher nach dem Leibniz-Gesetz nicht als reale Objekte aufzufassen.

Siehe auch