Weihnachts-Imagination

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Weihnachts-Imagination (Tafel I)

Die Weihnachts-Imagination, die Rudolf Steiner gegeben hat, schildert, wie sich aus dem Miterleben des Jahreslaufes aus dem Kosmos heraus das Bild der Maria mit dem Jesuskind formt.

Im Hochsommer sind die Salz-, Merkur- und Sulfur-Prozesse der Erde mehr miteinander vermischt, im Tiefwinter trennen sie sich voneinander. Zur Johanni-Zeit ist der Sulfurprozess im Menschen besonders stark. Der Mensch wird innerlich leuchtend, vor allem die Nervenorganisation, und der Mensch wird ergriffen von den ahrimanischen Mächte, die mit den sich sulfurisierenden Stoffen eng verwandt sind. Im Herbst leuchtet die Imagination Michaels auf, der mit der Kraft, die von seinem Herzen strömt, die Meteoritenschwärme zu seinem eisernen Schwert zusammenschmilzt und mit diesen Eisenkräften, die das Blut durchsetzen, den ahrimanischen Sulfur-Drachen besiegt.

Im Winter findet der alchemistische Prozess der separatio dann in der Natur draußen, kulminierend zur Zeit der längsten Nacht, in großem Stil statt und verleiht ihr den spezifisch weihnachtlichen Charakter. Zur Winterszeit hat die Erde ihr Geistiges am stärksten eingeatmet, es verbindet sich am meisten mit den Erdentiefen. Die Salze der Erde sind für dieses Geistige durchlässig, aber man hat es zunächst vorwiegend mit jenen Mondenkräften zu tun, die als Überrest in der Erde zurückgeblieben sind, nachdem sich in der lemurischen Zeit der Mond herausgelöst hat. Im Salzigen in der Erde wirken diese Reste der Mondenkräfte lebensspendend. Sie sind die eigentlichen Fortpflanzungskräfte, die bis zur Zeit des Sündenfalls und der damit verbundenen Geschlechtertrennung noch jungfräulich waren und ungetrübt walten konnten, seitdem aber durch die luziferischen Kräfte korrumpiert wurden. Darum gedenken wir zu Weihnachten auch der Vertreibung aus dem Paradies. Die alten, noch jungfräulichen astralen Mondenkräfte wurden am treffendsten im Bilde der Isis vorgestellt. Die neue, wiederzugewinnende Jungfräulichkeit tritt uns im christlichen Bild der Jungfrau Sophia entgegen.

Über dem Salzigen der Erde breitet sich die Wasser-Sphäre aus, zu der durchaus auch die winterliche Schneedecke zu rechnen ist, die eine Tendenz zum Kugeligen hat, so dass die Erde wie ein großer "Quecksilbertropfen" im All erscheint.

"Wo Salz ist, da hat das Geistige gewissermaßen freien Raum. Das Geistige kann da hinein, wo Salz ist. So daß dadurch, daß die Erde sich zur Tiefwinterzeit in bezug auf ihre Salzbildung konsolidiert, erstens die Elementarwesen, die sich mit der Erde verbinden, einen, sagen wir angenehmen Aufenthalt innerhalb der Erde haben, daß aber auch anderes Geistiges des Kosmos herangezogen wird und gewissermaßen wohnen kann in dem, was da als Salzkruste unmittelbar unter der Oberfläche der Erde ist. Und in dieser Salzkruste, die da unmittelbar unter der Oberfläche der Erde ist, werden besonders tätig die Mondenkräfte, der Rest der Mondenkräfte, von denen ich Ihnen in diesen Betrachtungen öfters gesprochen habe, der zurückgeblieben ist, nachdem der Mond aus der Erde herausgegangen ist.

Diese Mondenkräfte werden vorzugsweise in der Erde dadurch tätig, daß die Erde das Salz in sich birgt. So daß wir unmittelbar unter der Oberfläche der Erde, gerade in dem sich Befestigenden unter der Schneedecke, die ja schon auf der einen Seite nach dem Quecksilberigen strebt, nach unten hin aber übergeht in das Salzartige, so daß wir da in alledem Erdenmaterie haben, Salz, durchsetzt von Geistigkeit. Die Erde wird wirklich zur Winterzeit in sich geistig durch ihren Salzgehalt, der sich da besonders konsolidiert.

Das Wasser, das heißt eigentlich das kosmische Quecksilber, das nimmt auf die innere Tendenz, sich in Kugelform zu bilden. Da tritt dann überall diese innere Tendenz hervor, sich als Kugel zu bilden. Und dadurch, daß das geschieht, ist die Erde in dieser Tiefwinterzeit befähigt, nun nicht bloß zu erstarren im Salze und dieses erstarrte Salz mit Geist zu durchziehen, sondern sie ist befähigt, dieses durchgeistigte Materielle zu verlebendigen, ins Lebendige überzuführen. Die Erde lebt unter ihrer Oberfläche im Ganzen auf zur Tiefwinterzeit. Im Geist- und Salzprinzip ist durch das Quecksilberprinzip überall regsam die Tendenz, lebendig zu werden. Es ist während des Winters eine ungeheure Erkraftung der Erde, unter ihrer Oberfläche Leben zu entfalten." (Lit.: GA 229, S. 31ff)

Damit sich das Leben auf der Erde auch wirklich erdenhaft und nicht bloß mondenhaft entwickeln kann, ist noch weiteres nötig. In der Samenbildung der Pflanzen ist ein Verbrennungsprozeß mit Aschebildung wirksam. Diese Asche erst macht das Lebendige erdenhaft und läßt es nicht sich mondenhaft entfalten.

"Aber dieses Leben würde ein Mondenleben werden, denn vorzugsweise die Mondenkräfte, wie ich gesagt habe, sind darinnen tätig. Dadurch aber, daß die Asche heruntergefallen ist von den Samen, daß das alles, was ich jetzt beschrieben habe, imprägniert ist mit der Asche, dadurch ist dasjenige in dem Ganzen drinnen, was diese ganze Bildung für die Erde in Anspruch nimmt.

Die Pflanze hat hinaufgestrebt in den Sulfurisierungsprozeß; aus diesem Sulfurisierungsprozeß ist die Asche heruntergefallen. Das ist dasjenige, was die Pflanze, nachdem sie hinaufgestrebt hat in das, ich möchte sagen Ätherisch-Geistige, wieder zurückführt zur Erde. So daß wir da zur Tiefwinterzeit auf der Erdenoberfläche die Tendenz haben, Geist in sich aufzunehmen, sich zu verlebendigen, aber das Mondenhafte ins Erdenhafte umzusetzen. Der Mond wird hier gezwungen durch die Erdenaschenreste dessen, was da heruntergefallen ist, nicht auf mondenhafte, sondern auf erdenhafte Weise das Lebendige zu entfalten." (Lit.: GA 229, S. 32)

Das Leben darf aber auch nicht ein bloß irdisches bleiben, sondern es muss sich den kosmischen Kräften öffnen. Das geschieht durch die Sonnenwirkungen. Die Luft-Sphäre ist erfüllt von den Sonnen- und Sternenwirkungen. Die Sonnenwirkungen überwinden im Pflanzenwachstum die kugelbildende Tendenz der Erde und verhindern so, dass sie sich ganz in sich selbst verschließt.

Weihnachts-Imagination, Tafel III

"Luft ist ja nicht bloß da als Sauerstoff und Stickstoff, sondern die Luft ist immer von der Sonne durchstrahlt. Das ist die Realität: Luft ist immer das, was die Sonnenwirkungen trägt bei Tag. Also es ist die Sonnenwirkung von der Luft getragen. Ja, diese Sonnenwirkung, von der Luft getragen, was bedeutet das?

Es bedeutet, daß eigentlich fortwährend das, was da oben ist, entrissen werden will der Erde. Wenn das, was ich vorhin beschrieben habe als Salzbildung, Merkurialbildung und Aschenbildung, für sich gedeihen würde, dann würde lediglich Irdisches da sein. Aber weil da oben dasjenige, was herauswill aus der Erde, empfangen wird von der Sonnen-Luftwirkung, wird umgestaltet das, was Erdenwirkung sein will, in kosmische Gestaltung. Es wird der Erde die Macht genommen, allein im Lebendig-Geistigen zu wirken. Die Sonne macht ihre Wirkung geltend in allem, was da nach oben sproßt. Und so bemerkt man, geistig angesehen, daß fortwährend hier, eine gewisse Strecke über der Erde (siehe Tafel I), eigentlich eine besondere Tendenz vorhanden ist. Auf der Erde selber will sich alles kugelig machen (dunkelrot); hier oben wirkt fortwährend die Tendenz, daß sich die Kugel zur Ebene ausweitet (rötlich). Diese Tendenz wird natürlich wiederum bezwungen, die Erde wird wieder zur Kugel gemacht, aber eigentlich will das, was da oben ist, das Kugelige, immer eben werden. Es möchte eigentlich das, was da oben ist, am liebsten da unten die Erde auseinandernehmen, auseinanderreißen, so daß alles eine im Kosmos stehende ebene Fläche wäre.

Würde das zustande kommen können, so würden die Erdenwirkungen überhaupt vollständig verschwinden, und wir würden da oben mehr eine Art Luft haben, in der die Sterne wirken würden. Das drückt sich am Menschen sehr stark aus. Was haben wir als Menschen von dem, was da als sonnentragende Luft oben ist? Das atmen wir ein, und indem das in uns eingeatmet wird, erstreckt sich die Sonnenwirkung allerdings in einer gewissen Weise nach unten, aber vorzugsweise nach oben. Wir werden mit unserem Haupte fortwährend den Erdenwirkungen entzogen. Dadurch ist unser Haupt überhaupt erst in die Möglichkeit versetzt, teilzunehmen an dem ganzen Kosmos. Unser Haupt möchte eigentlich immer in diese Ebenenbildung hinaus. Würde unser Haupt nur von der Erdenbildung, namentlich zur Winterzeit, in Anspruch genommen, dann würde all unser Denkerlebnis anders sein. Dann würde man nämlich das Gefühl haben, daß alle Gedanken rund werden wollen. Sie werden nicht rund, sondern sie haben eine gewisse Leichtigkeit, Anschmiegbarkeit, eine gewisse Flüssigkeit. Das rührt von diesem eigentümlichen Auftreten der Sonnenwirkung her.

Da haben Sie die zweite Tendenz, da greift das Sonnenmäßige in das Erdenmäßige ein. Es ist am schwächsten zur Tiefwinterzeit. Würden wir weiter hinauskommen, so würde sich noch anderes einstellen. Da würden wir es dann nicht mehr mit der Sonnenwirkung, sondern mit der bloßen Sternenwirkung zu tun haben, die ja wiederum einen großen Einfluß auf unser Haupt hat. Indem uns die Sonne sozusagen zurückgibt dem Kosmos, haben dann die Sterne eben ihren tiefgehenden Einfluß auf unser Haupt und dadurch auf unsere ganze Menschenbildung." (Lit.: GA 229, S. 32ff)

Ähnlich wirkt die werdende Mutter als Mond wie die Erde im Tiefwinter, während der heranwachsende Embryo den Sonnenwirkungen untersteht.

"Während die Frau im übrigen eben im allgemeinen Mensch ist, so werden in der Zeit, wo sie der Entwicklung eines neuen Menschen entgegengeht, in ihr die Mondenkräfte, insofern sie die salzbildenden Kräfte in der Erde sind, am stärksten. Und man kann das geisteswissenschaftlich so ausdrücken: Die Frau wird Mond, wie die Erde im ganzen, wenn sie sich der Weihnachtszeit nähert, unmittelbar unter ihrer Oberfläche am meisten Mond wird.

Aber nicht nur, daß die Erde am meisten Mond wird, wenn die Tiefwinterzeit waltet, sondern dieses Mondwerden der Erde, das geschieht wieder, das geht wieder vor in der Art und Weise, wie sich die Frau vorbereitet, den neuen Menschen zu bekommen. Und nur dadurch, daß sich die Frau durch das Mondenwerden vorbereitet, den neuen Menschen zu bekommen, wird auch die Sonnenwirkung eine andere, wie in der Tiefwinterzeit die Sonnenwirkung eben eine andere ist als im Hochsommer. Und was da ausgebildet wird in der Frau als neuer Mensch, das steht ganz unter dem Einfluß der Sonnenwirkung.

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Dadurch, daß die Frau selber in sich so stark die Mondenwirkung aufnimmt, die Salzwirkungen aufnimmt, dadurch wird sie fähig, in sich abgesondert wiederum die Sonnenwirkungen aufzunehmen. Im gewöhnlichen Leben werden die Sonnenwirkungen vom menschlichen Organismus durch das Herz aufgenommen und verteilen sich in den ganzen Organismus. In dem Augenblicke, wo die Frau sich anschickt, einen neuen Menschen hervorzubringen, werden die Sonnenwirkungen konzentriert auf die Bildung dieses neuen Menschen. So daß wir schematisch sagen können: Die Frau wird deshalb Mond, damit sie die Sonnenwirkungen in sich aufnehmen kann. Und der neue Mensch, der da entsteht als Embryo, ist ganz und gar in diesem Sinne Sonnenwirkung. Er ist dasjenige, was entstehen kann durch die Konzentration der Sonnenwirkungen." (Lit.: GA 229, S. 35f)

Das ungeborene Kind ist ein Sonnengeschöpf und wird erst nach der Geburt, wenn es mit der Muttermilch die erste Erdennahrung zu sich genommen hat, zum Erdengeschöpf. Ausführlicher hat das Rudolf Steiner so dargestellt:

Weihnachts-Imagination (Tafel II)

"Versetzen wir uns, um so recht das Weihnachtshafte vor unsere Seele hinzustellen, in das Wesen des Menschen. Im Weihnachtshaften drückt sich ja aus das Geborenwerden des Jesuskindes, das bestimmt ist, den Christus in sich aufzunehmen. Schauen wir uns das so recht an. Schauen wir uns das in der Gestalt der Maria an, so haben wir zunächst die Nötigung, das Haupt der Maria so darzustellen, daß es wiedergibt etwas Himmlisches in seinem ganzen Ausdruck, im ganzen Blick. Wir haben dann anzudeuten, daß sich diese Maria bereitet, die Sonne in sich aufzunehmen, das Kind, die Sonne, wie sie durch den Luftkreis erstrahlt. Und wir haben, weiter nach unten gehend in der Gestalt der Maria, das Monden-Erdenhafte.

Denken Sie sich das, wenn ich es bildhaft darstellen würde, so: Das Mondenhaft-Erdenhafte, es ist dasjenige, was unter der Erdoberfläche schwelt. Würde man hinausgehen in die Weiten des Weltenalls, so würde man das, was sich da oben darstellt, wo der Mensch hinausstrahlt in das Weltenall, schauen wie, ich möchte sagen, eine verhimmlischte Erde-Sternenstrahlung, welche die Erde in den weiten Weltenraum hinaussendet. Sternenstrahlend muß auch das Haupt der Maria sein, das heißt im menschlichen Ausdruck, so daß wir in der Physiognomie, in der ganzen Gebärde den Ausdruck des Sternenstrahlenden haben (siehe Tafel II).

Gehen wir dann bis zu der Brust, so müssen wir dasjenige haben, was mit dem Atmungsprozesse verbunden ist: das aus den Wolken, die die Sonnenstrahlung in der Atmosphäre durch sich strömen haben, heraus sich bildende Sonnenhafte, das Kind.

Und wir haben weiter unten das, was von dem Mondenhaft-Salzildnerischen bestimmt wird, was man äußerlich dadurch ausdrückt, daß man die Gliedmaßen in die Dynamik des Irdischen hineinbringt und sie aufsteigen läßt aus dem Salzbildnerisch-Mondenhaften der Erde. Wir haben die Erde, insofern sie innerlich, wenn ich so sagen darf, durchmondet ist.

Man müßte es eigentlich so darstellen, daß wir eine Art Regenbogenfarbe anbringen. Wenn man nämlich vom Weltenall nach der Erde herschaut, so würde sich das so darstellen, daß man durchschaut durch die Sternenstrahlung auf die Erde selbst, wie wenn die Erde unter ihrer Oberfläche in Regenbogenfarben nach innen schimmern würde. Darauf steht dann, von der Erdendynamik zunächst, von den Gliedmaßen, von der Erde, der Schwerkraft und so weiter in Anspruch genommen, dasjenige, was sich eigentlich nur durch die menschliche Gewandung ausdrücken läßt, die so gefaltet wird, daß sie den Erdenkräften folgt. Wir würden also da unten die Gewandung haben im Sinne der Erdenkräfte. Wir würden weiter hinaufgehen und würden zu zeichnen haben, was sich nun in dem ganzen Erdenhaft-Mondenhaften ausbildet. Man könnte auch den Mond noch zeichnen, wenn man symbolisch sein wollte, aber dieses Mondenhafte ist ja schon in dem Erdengebilde ausgedrückt.

Wir kommen dann weiter hinauf, nehmen auf dasjenige, was aus dem Mondenhaften kommt, sehen, wie die Wolken durchdrungen werden von vielen Menschenköpfen, die herunterstreben; einer der Menschenköpfe ist verdichtet zu der auf dem Arm der Maria sitzenden Sonne, dem Jesuskinde. Und wir müssen das Ganze nach oben ergänzen durch das in der Physiognomie die Sternenstrahlung ausdrückende Mariengesicht.

Verstehen wir die Tiefwinterzeit, wie sie uns den Zusammenhang des Kosmos mit dem Menschen darstellt, mit dem Menschen, der aufnimmt, was in der Erde an Gebärungskräften ist, dann gibt es keine andere Möglichkeit, wiederum bis auf die Formgebung aus den Wolken heraus hin, als die mit den Kräften der Erde, nach unten mit den Mondenkräften, nach der Mitte mit den Sonnenkräften, nach dem Haupte oben mit den Sternenkräften begabte Frau darzustellen. Aus dem Kosmos selber heraus entsteht uns dieses Bild der Maria mit dem Jesuskindlein.

Und so wie wir, wenn wir den Kosmos im Herbst verstehen und alles das, was wir in ihm an gestaltenden Kräften haben, in ein Bild hineinlegen, notwendig zur künstlerischen Ausgestaltung des Streites des Michael mit dem Drachen kommen, wie ich es gestern dargestellt habe, so strömt uns alles das, was wir um die Weihnachtszeit empfinden können, zusammen in dem Bilde der Marienmutter mit dem Kinde, das in älteren Zeiten, namentlich in den ersten Jahrhunderten des Christentums, Künstlern vielfach vorgeschwebt hat, und dessen letzte Nachklänge in der Entwickelung der Menschheit eben in der Raffaelischen Sixtinischen Madonna noch erhalten sind. Diese Raffaelische Sixtinische Madonna ist noch aus den großen naiven Natur-und Geist-Erkenntnissen einer alten Zeit heraus geboren. Denn sie ist das Bild jener Imagination, die der Mensch eigentlich haben muß, der sich mit innerer Schauung in die Geheimnisse des Weihnachtswebens so hineinversetzt, daß ihm dieses Weihnachtsweben eben zum Bilde wird. " (Lit.: GA 229, S. 37ff)

Literatur

  1. Rudolf Steiner: Das Miterleben des Jahreslaufes in vier kosmischen Imaginationen, GA 229 (1984), Zweiter Vortrag, Dornach, 6. Oktober 1923
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Literaturangaben zum Werk Rudolf Steiners folgen, wenn nicht anders angegeben, der Rudolf Steiner Gesamtausgabe (GA), Rudolf Steiner Verlag, Dornach/Schweiz
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