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Schlafbewusstsein
Das Schlafbewusstsein, das der Mensch heute im traumlosen Schlaf hat, wurde auf der alten Sonne begründet. Vom Menschen waren damals erst Physischer Leib und Ätherleib veranlagt, er hatte noch keinen Astralleib und noch kein Ich. Das Schlaf-Bewusstsein ist heller als das tiefe Trance-Bewusstsein des alten Saturn, ist aber dafür auch weniger umfassend als dieses, reicht aber immerhin noch bis an die Grenzen unseres Sonnensystems. Heute haben die Pflanzen das Schlaf-Bewusstsein.
Der Tiefschlaf wird auch, im Gegensatz zum Traumbewusstsein, als Non-REM-Schlaf, orthodoxer Schlaf oder NREM-Schlaf bezeichnet.
Wenn auch das, was im Schlaf geschieht, unserem Ich unbewusst bleibt, so ist das Schlafbewusstsein für sich selbst doch sehr bewusst und kann aus diesem Bewusstsein heraus auch handeln. Das zeigt sich etwa am Phänomen des Nachtwandelns. (Lit.: GA 120, S. 128) Tatsächlich werden die Bewegungen unseres Leibes aus diesem Schlafbewusstsein heraus viel geschickter ausgeführt, als wenn sich das Wachbewusstsein dabei einmischt, wir sind dann mit wahrhaft schlafwandlerischer Sicherheit tätig. Während des traumlosen Schlafes steht die Empfindungsseele unter dem überwiegenden Einfluss der Marssphäre. Im Traum wirkt die Jupitersphäre in der Verstandes- oder Gemütsseele. Überwiegt der Einfluss der Saturnsphäre auf die Bewusstseinsseele, wird der Mensch zum Schlafwandler (Lit.: GA 119, S. 64ff).
Zweiter Bewusstseinszustand
Das Schlafbewusstsein ist der zweite von Rudolf Steiner genannte Bewusstseinszustand, den der Mensch im Laufe der sieben planetarischen Weltentwicklungsstufen bereits auf der Alten Sonne entwickelt hat:
„Der zweite Bewußtseinszustand, den wir kennen, oder vielmehr nicht kennen, weil wir dann schlafen, ist der des gewöhnlichen Schlafes. Dieser Bewußtseinszustand ist nicht so umfassend, aber trotzdem er noch sehr dumpf ist, ist er doch im Verhältnis zum ersten schon hell. Dieses Schlafbewußtsein hatten einst alle Menschen dauernd, als die Erde Sonne war. Damals hat der Menschenvorfahr fortwährend geschlafen. Auch heute gibt es noch diesen Bewußtseinszustand: die Pflanzen haben ihn. Sie sind Wesen, die unausgesetzt schlafen, und sie könnten uns, wenn sie sprechen könnten, erzählen, wie es auf der Sonne zugeht, weil sie Sonnenbewußtsein haben.“ (Lit.: GA 99, S. 86)
Literatur
- Rudolf Steiner: Die Theosophie des Rosenkreuzers, GA 99 (1985), ISBN 3-7274-0990-8 pdf pdf(2) html mobi epub archive.org English: rsarchive.org
- Rudolf Steiner: Makrokosmos und Mikrokosmos, GA 119 (1988), ISBN 3-7274-1192-9 pdf pdf(2) html mobi epub archive.org English: rsarchive.org
- Rudolf Steiner: Die Offenbarungen des Karma, GA 120 (1992), Achter Vortrag, Hamburg, 25. Mai 1910
Literaturangaben zum Werk Rudolf Steiners folgen, wenn nicht anders angegeben, der Rudolf Steiner Gesamtausgabe (GA), Rudolf Steiner Verlag, Dornach/Schweiz Email: verlag@steinerverlag.com URL: www.steinerverlag.com.
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