1911

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1911 hielt Rudolf Steiner am 8. April seinen Bologna-Vortrag (Lit.:GA 35, S. 111ff) auf dem IV. Internationalen Kongress für Philosophie, wo er vor einem philosophisch geschulten Publikum die Grundlagen der theosophisch-anthroposophischen Geisteswissenschaft erläuterte. Er zeigte, wie das Seelenleben durch entsprechende geistige Übungen bewusst fortgebildet werden kann, um zu den höheren Erkenntnisstufen der Imagination, Inspiration und Intuition aufzusteigen. Weiters machte er deutlich, dass sich das Ich in Wahrheit nich im Körper befinde, sondern in die geistige Außenwelt, in die „Gesetzmäßigkeit der Dinge“ zu verlegen sei. Das Bewusstsein müsse sich daher im Erkenntnisakt nicht „selbst überspringen“, um unmittelbar die Wirklichkeit zu ergreifen. Von prinzipiellen Erkenntnisgrenzen könne daher nicht gesprochen werden.

Siehe auch

Literatur

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Literaturangaben zum Werk Rudolf Steiners folgen, wenn nicht anders angegeben, der Rudolf Steiner Gesamtausgabe (GA), Rudolf Steiner Verlag, Dornach/Schweiz
Email: verlag@steinerverlag.com URL: www.steinerverlag.com. Freie Werkausgaben gibt es auf fvn-rs.net, archive.org und im Rudolf Steiner Online Archiv.
Eine textkritische Ausgabe grundlegender Schriften Rudolf Steiners bietet die Kritische Ausgabe (SKA) (Hrsg. Christian Clement): steinerkritischeausgabe.com
Die Rudolf Steiner Ausgaben basieren auf Klartextnachschriften, die dem gesprochenen Wort Rudolf Steiners so nah wie möglich kommen.
Hilfreiche Werkzeuge zur Orientierung in Steiners Gesamtwerk sind Christian Karls kostenlos online verfügbares Handbuch zum Werk Rudolf Steiners und
Urs Schwendeners Nachschlagewerk Anthroposophie unter weitestgehender Verwendung des Originalwortlautes Rudolf Steiners.
Ausführliche bibliografische Informationen mit Volltextsuche in allen derzeit verfügbaren Online-Ausgaben bietet die Steinerdatenbank.de.