Grablegung

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Rembrandt, Grablegung Christi, um 1639

Die Grablegung und Grabesruhe ist, im mystischen Nacherleben der Schilderungen des Johannes-Evangeliums, die sechste Stufe des christlichen Schulungswegs. Man empfindet sich vereint mit der ganzen Erdennatur und zutiefst vereinigt mit dem Christus, der gesagt hat: "Die mein Brot essen, die treten mich mit Füßen." In manchen Vorträgen rechnet Rudolf Steiner auch das Nacherleben der Auferstehung zu dieser Stufe des christlichen Schulungswegs; als siebente Stufe wird dann die Himmelfahrt genannt. In einzelnen Vorträgen bezeichnet er aber auch die 7. Stufe als "Auferstehung", wobei dann die Himmelfahrt nicht erwähnt wird.

„38 Danach bat Josef von Arimathäa, der ein Jünger Jesu war, doch heimlich, aus Furcht vor den Juden, den Pilatus, dass er den Leichnam Jesu abnehmen dürfe. Und Pilatus erlaubte es. Da kam er und nahm den Leichnam Jesu ab. 39 Es kam aber auch Nikodemus, der vormals in der Nacht zu Jesus gekommen war, und brachte Myrrhe gemischt mit Aloe, etwa hundert Pfund. 40 Da nahmen sie den Leichnam Jesu und banden ihn in Leinentücher mit wohlriechenden Ölen, wie die Juden zu begraben pflegen. 41 Es war aber an der Stätte, wo er gekreuzigt wurde, ein Garten und im Garten ein neues Grab, in das noch nie jemand gelegt worden war. 42 Dahin legten sie Jesus wegen des Rüsttags der Juden, weil das Grab nahe war.“

Joh 19,38-42 LUT

"Es folgt sodann die Grablegung, ein Erlebnis, bei dem man sich mit den Planeten eins fühlt, und die siebente Stufe, von der man nicht reden kann, weil nur der etwas ahnen kann, der sein Denken von seinem Gehirn lostrennen kann. Es ist die Himmelfahrt." (Lit.: GA 097, S. 233)

Literatur

  1. Rudolf Steiner: Das christliche Mysterium, GA 97 (1998), ISBN 3-7274-0970-3 pdf pdf(2) html mobi epub archive.org rsarchive.org
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