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Klio (Muse)

Aus AnthroWiki
Klio (Stich von Virgil Solis aus P. Ovidii Metamorphosis von 1562).

Klio, Kleio oder Clio[1] (griech. Κλειώ Kleiō ‚die Rühmerin‘, aus klein κλεῖν ‚rühmen‘, ‚preisen‘) ist in der griechischen Mythologie eine der neun Musen. Sie ist die Muse der Heldendichtung und Geschichtsschreibung.[2] In einigen mythologischen Schriften wird sie jedoch auch als Muse des Lyraspiels bezeichnet.[3]

Wie alle Musen ist Klio eine Tochter des Zeus und der Mnemosyne. Klio hatte mit Pierus, dem König von Makedonien, (in anderen Quellen auch Oibalos von Sparta oder Amyklas) den gemeinsamen Sohn Hyazinth. [4] Einige Quellen machen Klio auch zur Mutter von Hymenaios. Andere erzählen von ihr als Mutter des Linus von Argos.[5]

Die Attribute von Klio sind die Papyrusrolle und ein Griffel. Klio ist die Schutzpatronin der Historiker.

Fußnoten

  1. ↑ Paul Harvey: Clio. in The Oxford Companion to Classical Literature (Ausgabe von 1984), Oxford: Oxford University Press, S. 110, ISBN=0-19-281490-7.
  2. ↑ David Leeming Muses, in The Oxford Companion to World Mythology., Oxford University Press. S. 274. ISBN=978-0-19-515669-0.
  3. ↑ Mark P. O. Morford; Robert J. Leonardon: Classical Mythology,David McKay Company, New York, 1971, S. 56–57 ISBN=0-679-30028-7
  4. ↑ Pseudo-Apollodorus 3. 10.3; Pausanias 3. 1.3, 19.4
  5. ↑ Robert Graves: The Greek Myths 2 (Ausgabe von 1960), Penguin, London, 212–213

Weblink

Commons: Klio – Weitere Bilder oder Audiodateien zum Thema


Dieser Artikel basiert ganz oder teilweise auf einer für AnthroWiki adaptierten Fassung des Artikels Klio (Muse) aus der freien Enzyklopädie de.wikipedia.org und steht unter der Lizenz Creative Commons Attribution/Share Alike. In Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.