Oliver Heinl

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Oliver Heinl, geboren 20.04.1983, aufgewachsen in einer Kleinstadt in Südostthüringen, zog 1999 nach Weimar, später nach Coburg, Berlin und letztlich in die Nähe von Oldenburg in Niedersachsen.

Mit 28 Jahren begegnete Heinl den sprachwissenschaftlichen Werken Arnold Wadlers sowie der Anthroposophie Rudolf Steiners. Seither vertiefendes Studium der Anthroposophie und der Sprachwissenschaften. Aufbau einer großangelegten Datensammlung aus einer Vielzahl an weltweiten, ausgestorbenen wie auch bestehenden Sprachen, die heute ein Vokabular von mehr als 1.000.000 Worten aus über 5.700 Sprachen umfasst und stetig erweitert wird.

Eine kleine, für Freunde und Bekannte gedachte, Veröffentlichung im Jahr 2013 unter dem Titel "Einblicke in das Wesen der Sprache". Diverse Essays und Kurzschriften. Beitrag zur Festschrift für Hermann Beckh im Jahr 2016 (englische Ausgabe) sowie für ein geplantes Jahrbuch (Herausgeber beider Schriften: Alan Stott). Nach Jahren durchdringender Forschung erschien im Jahr 2018 der Hauptband der "Urbilder der Sprachbaukunst", dem zwei weitere Bände folgen werden.

Anhand des Wortmaterials aus einer Sammlung von etwa 1.400 Sprachen legt Heinl empirisch wissenschaftlich dar, dass entgegen der vorherrschenden sprachwissenschaftlichen Meinung den Lauten sehr wohl eine eigene Charakteristik zugestanden werden muss, wie sie etwa Rudolf Steiner in seiner Sprachgestaltung dargelegt hat. Darüber hinaus beschäftigt sich Heinl mit den Problemen der Grammatik und des Lautwandels und zeigt die verwandtschaftlichen Strukturen der Sprachen auf. Er kommt so zu dem Ergebnis, dass allen Sprachen ein einheitliches Bildeprinzip zugrunde liegt, das sich in verschiedenartigen Formen ausgestaltet, dessen Wesen selbst aber nie in Erscheinung tritt. Dieses entspricht der „inneren Sprachform“, der schon Wilhelm von Humboldt auf der Spur war. Daraus ergeben sich bedeutsame Konsequenzen für die vergleichende Sprachwissenschaft, die Etymologie und die Sprachphilosophie. Die Frage nach einer gemeinsamen Quelle aller Sprachen kann auf dieser Grundlage positiv beantwortet werden.

Er schreibt auch unter dem Pseudonym Oliver Tropan.

Er ist derzeit berufstätig bei Kornkraft Naturkost und Naturwaren (Großhandel), Huntlosen.

Schriften

Bücher
  • Einblicke in das Wesen der Sprache, epubli GmbH 2013, ISBN 978-3844271058
  • Urbilder der Sprachbaukunst: Eine Abhandlung über die Bildekräfte der Sprache, tredition Verlag 2018, ISBN 978-3743939585
  • Die Indoeuropäische Fabelwelt - Ergänzungsband 1 – zu den Urbildern der Sprachbaukunst, tredition Verlag 2019, ISBN 978-3-7482-7175-8
Artikel