gemeinsam neue Wege der Erkenntnis gehen
Eine freie Initiative von Menschen bei anthrowiki.at anthrowiki.at, anthro.world anthro.world, biodyn.wiki biodyn.wiki und steiner.wiki steiner.wiki
mit online Lesekreisen, Übungsgruppen, Vorträgen ...
Wie Sie die Entwicklung von AnthroWiki durch Ihre Spende unterstützen können, erfahren Sie hier.

Use Google Translate for a raw translation of our pages into more than 100 languages.
Please note that some mistranslations can occur due to machine translation.
Alle Banner auf einen Klick
Die Erbauung des Neuen Jerusalem in uns
Vortragsreihe rund um die «Apokalypse des Johannes» von Wolfgang Peter

Jeden Dienstag live ab 19h. Die Vorträge sind frei zugänglich und können wenig später auch als Video, Audio und als transkripierter Text abgerufen werden.

Neuer Link: https://sichere-videokonferenz.de/Ahuameo6JnF5h (läuft ohne Zeitlimit auf einem deutschen Server mit der gewohnten Jitsi-Software). Wenn du "neu" bist, bitte kontaktiere Wolfgang oder François im Voraus über die dir bekannten Kontaktmöglichkeiten oder übers Kontaktformular. Um Störungen zu vermeiden: Bitte schalte das Mikrofon vor Eintreten stumm. Unser Miteinander ist persönlich- bitte mit Kamera und Vornamen einloggen.

Alternativ kannst du hier live im youtube schauen:
https://www.youtube.com/@AnthroWorld_Anthroposophie
Mehr Infos dazu auf auf anthro.world anthro.world
Der neue Glomer Katalog 2025/26 ist da!

Aktuelle Neuerscheinungen und alle lieferbaren Bücher anthroposophischer Verlage
Anthroposophie, Waldorf, Jugend & Kinderbücher, Gesundheit, Lebensphasen, Wissenschaften mit mehr als 7.500 Titeln aus über 80 Verlagen.


Allegorie

Aus AnthroWiki
(Weitergeleitet von Allegorese)
Die Druckversion wird nicht mehr unterstützt und kann Darstellungsfehler aufweisen. Bitte aktualisiere deine Browser-Lesezeichen und verwende stattdessen die Standard-Druckfunktion des Browsers.
Jan Vermeer van Delft: Die Allegorie der Malkunst, um 1666

Die Allegorie (von griech. αλληγορέω ; allegoréo, "etwas anders ausdrücken") ist ein in der Literatur und in der bildenden Kunst oft benutztes künstlerisches Stilmittel der bildhaften Veranschaulichung, bei der im weitesten Sinn ein Ding, eine Person oder auch ein Vorgang, meist aber ein abstrakter Begriff, etwa die Tugend oder das Laster, auf eine für den Verstand möglichst leicht durchschaubare Weise versinnlicht werden soll. Allegorien sind seit der Antike gebräuchlich und hängen mit dem Aufblühen der Verstandes- oder Gemütsseele zusammen.

Oft wird für Allegorien das Mittel der Personifikation gewählt. So wird beispielsweise die Eitelkeit gerne als junge Frau mit Spiegel dargestellt, oder Amor dient als Bild für die Liebe. Der Allegorie haftet stets etwas verstandesmäßig Konstruiertes an; sie erfüllt ihre Aufgabe gerade durch ihre enge Begrenzung, durch die Beschränkung auf ein leicht Fassliches. Anders als ein echtes Symbol verweist sie nicht auf einen prizipiell vieldeutigen, unerschöpflichen geistigen Hintergrund, dem man sich nur durch meditative Vertiefung schrittweise annähern kann.

„Die Allegorie verwandelt die Erscheinung in einen Begriff, den Begriff in ein Bild, doch so, dass der Begriff im Bilde immer noch begrenzt und vollständig zu halten und zu haben und an denselben auszusprechen ist.
Die Symbolik verwandelt die Erscheinung in Idee, die Idee in ein Bild, und so, dass die Idee im Bild immer unendlich bleibt und, selbst in allen Sprachen ausgesprochen, doch unaussprechlich bliebe.“

– Goethe: Maximen und Reflexionen, Nr. 1112 und 1113

„Allegorien sind im Reiche der Gedanken, was Ruinen im Reiche der Dinge.“

– Walter Benjamin: Ursprung des deutschen Trauerspiels.[1]

Als Allegorese wird die Auslegung eines Textes bezeichnet, die auch seine vielfältigen tieferen, über den wörtlichen Inhalt hinausgehenden Bedeutungen zu enthüllen versucht.

Siehe auch

Anmerkungen

  1. ↑ Walter Benjamin: Ursprung des deutschen Trauerspiels. Frankfurt 1963, S. 197.