gemeinsam neue Wege der Erkenntnis gehen
Eine freie Initiative von Menschen bei anthrowiki.at anthrowiki.at, anthro.world anthro.world, biodyn.wiki biodyn.wiki und steiner.wiki steiner.wiki
mit online Lesekreisen, Übungsgruppen, Vorträgen ...
Wie Sie die Entwicklung von AnthroWiki durch Ihre Spende unterstützen können, erfahren Sie hier.

Use Google Translate for a raw translation of our pages into more than 100 languages.
Please note that some mistranslations can occur due to machine translation.
Alle Banner auf einen Klick
Die Erbauung des Neuen Jerusalem in uns
Vortragsreihe rund um die «Apokalypse des Johannes» von Wolfgang Peter

Jeden Dienstag live ab 19h. Die Vorträge sind frei zugänglich und können wenig später auch als Video, Audio und als transkripierter Text abgerufen werden.

Neuer Link: https://sichere-videokonferenz.de/Ahuameo6JnF5h (läuft ohne Zeitlimit auf einem deutschen Server mit der gewohnten Jitsi-Software). Wenn du "neu" bist, bitte kontaktiere Wolfgang oder François im Voraus über die dir bekannten Kontaktmöglichkeiten oder übers Kontaktformular. Um Störungen zu vermeiden: Bitte schalte das Mikrofon vor Eintreten stumm. Unser Miteinander ist persönlich- bitte mit Kamera und Vornamen einloggen.

Alternativ kannst du hier live im youtube schauen:
https://www.youtube.com/@AnthroWorld_Anthroposophie
Mehr Infos dazu auf auf anthro.world anthro.world
Der neue Glomer Katalog 2025/26 ist da!

Aktuelle Neuerscheinungen und alle lieferbaren Bücher anthroposophischer Verlage
Anthroposophie, Waldorf, Jugend & Kinderbücher, Gesundheit, Lebensphasen, Wissenschaften mit mehr als 7.500 Titeln aus über 80 Verlagen.


Telchinen

Aus AnthroWiki
Die Druckversion wird nicht mehr unterstützt und kann Darstellungsfehler aufweisen. Bitte aktualisiere deine Browser-Lesezeichen und verwende stattdessen die Standard-Druckfunktion des Browsers.

Die Telchinen (griech. Τελχῖνες Telchines) waren nach der griechischen Mythologie im Erd- und Wasserelement wirkende Elementarwesen, die als kunstvolle Schmiede und Diener des Hephaistos den Dreizack Poseidons, den sie aufgezogen hatten, schmiedeten. Sie sollen auch die ersten Götterbilder in menschlicher Gestalt errichtet haben und gelten auch die Erfinder vieler nützlicher Dinge, wie z.B. der Mühle. Man sagt ihnen aber auch nach, dass sie aus Neid und Bosheit den bösen Blick und allerlei verderbliche Zauberkünste eingesetzt hätten, um das Wetter zu beeinflussen, die Wachstumskräfte der Natur zu hemmen und sich selbst in ihrer Gestalt zu verwandeln. Als ihre Heimat gilt vor allem Rhodos, Keos und Kreta.

Nach dem griechischen Geschichtsschreiber und Geographen Strabon soll die Insel Rhodos ursprünglich Telchinis geheißen haben, „nach den die Insel bewohnenden Telchinen, welche einige für Behexer und Zauberer erklären, die Tiere und Gewächse, um sie zu verderben, mit Wasser des Styx besprengten. Andere im Gegenteil sagen, sie wären als ausgezeichnete Künstler von den Kunstfeinden beneidet worden und in solche üble Nachrede geraten“. [1]

Goethe schildert die auf Hippokampen reitenden Telchinen im zweiten Teil seiner Faustdichtung in den Szenen der Klassischen Walpurgisnacht.

Einzelnachweise

  1. ↑ Strabon, Geographica 14.2.7