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Die Erbauung des Neuen Jerusalem in uns
Vortragsreihe rund um die «Apokalypse des Johannes» von Wolfgang Peter

Jeden Dienstag live ab 19h. Die Vorträge sind frei zugänglich und können wenig später auch als Video, Audio und als transkripierter Text abgerufen werden.

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Adamas

Aus AnthroWiki

Adamas (griech. αδάμας, adámas, „unbezwingbar“; sprachlich deutlich verwandt mit hebr. אדם, adam bzw. אֲדָמָה adamah, „Ackererde“) oder Adamant wird in der griechischen Mythologie ein praktisch unzerstörbares Metall genannt, das so fest ist, dass es sogar Götter zu verletzen vermag. So wird etwa Uranos von seinem Sohn Kronos mit einer „gezähnten Sichel von grauem Adamant“[1] entmannt. Zweifellos war damit kein physisches Metall gemeint, sondern eine rein ätherische Substanz. Hesiod beschreibt in seiner Dichtung „Der Schild des Herakles“, dass der Helm des Herakles kunstvoll aus Adamas gefertigt war[2].

Später, namentlich im Mittelalter, wurde die Bezeichnung Adamas oder Adamant auch für sehr feste Minerale, Kristalle und Edelsteine verwendet. So leiten sich davon etwa die Namen Diamant oder Adamantan[3] ab.

Einzelnachweise

  1. ↑ Volkert Haas: Geschichte der hethitischen Religion. ISBN 90-04-09799-6; (S. 151)
  2. ↑ Hesiod: Der Schild des Herakles, Vers 136-137
  3. ↑ Adamantan ist das einfachste diamantoide Cycloalkan mit der chemischen Formel C10H16.