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Die Erbauung des Neuen Jerusalem in uns
Vortragsreihe rund um die «Apokalypse des Johannes» von Wolfgang Peter

Jeden Dienstag live ab 19h. Die Vorträge sind frei zugänglich und können wenig später auch als Video, Audio und als transkripierter Text abgerufen werden.

Neuer Link: https://sichere-videokonferenz.de/Ahuameo6JnF5h (läuft ohne Zeitlimit auf einem deutschen Server mit der gewohnten Jitsi-Software). Wenn du "neu" bist, bitte kontaktiere Wolfgang oder François im Voraus über die dir bekannten Kontaktmöglichkeiten oder übers Kontaktformular. Um Störungen zu vermeiden: Bitte schalte das Mikrofon vor Eintreten stumm. Unser Miteinander ist persönlich- bitte mit Kamera und Vornamen einloggen.

Alternativ kannst du hier live im youtube schauen:
https://www.youtube.com/@AnthroWorld_Anthroposophie
Mehr Infos dazu auf auf anthro.world anthro.world
Der neue Glomer Katalog 2025/26 ist da!

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Arik Anpin

Aus AnthroWiki
Das Haupt des Makroprosopon.

Arik Anpin (hebr. אריך אנפין, langes bzw. langmütiges oder großes Gesicht; „der Geduldige“), der Kopf (hebr. רֹאשׁ, Rosh) des Makroprosopon (griech.), erscheint als archetypische göttliche Person, die durch die Verwandlung von Kether, der ersten und obersten Sephira, entstanden ist. Arik Anpin ist das erste der fünf Gesichter oder Parzufim (hebr. פרצוף, parzuf, Gesicht; Plural: parzufim; griech. πρόσωπον, prosopon), zu denen die 10 Sephiroth transformiert wurden, nachdem es im Zuge des Schöpfungsgeschehens zum sogenannten Bruch der Gefäße (Schvirat ha-Kelim) gekommen war.

Arik Anpin wird als gigantisches Haupt mit weißem Haar und weißem Bart beschrieben. Dreizehn Ströme der Gnade gehen von ihm aus und beleben Zeir Anpin (hebr. זעיר אנפין, kurzes oder kleines Gesicht), den Mikroprosopon (griech.), der als eigentlicher Demiurg in der Schöpfung wirkt. Obwohl Arik Anpin zwei Augen hat, erscheinen sie doch nur als eines und nur die rechten Seite, die der Gnade entspricht, wird gesehen. Darum wird Arik Anpin oft nur im Profil gezeigt und die linke Seite bleibt verborgen im grenzenlosen Ain Soph.

Diese innere, verborgene Dimension von Kether repräsentiert Atik Yomin (aramäisch עתיק יומין atiq yomin, von עַתִּיק atiq „alt“ und יוֹם jom „Tag“), der „Alte der Tage“ (eng. Ancient of Days; vgl. Dan 7,9 LUT), der als verborgenes „sechstes Gesicht“ über oder hinter den fünf anderen steht.

Siehe auch