Elektromagnetische Wechselwirkung

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James Clerk Maxwell (1831-1879) Unterschrift von James Clerk Maxwell

Die elektromagnetische Wechselwirkung ist eine der vier heute bekannten Grundkräfte der Physik. Sie bestimmt die Stärke und Gesetzmäßigkeit aller elektrischen und magnetischen physikalischen Phänomene, also den gesamten Elektromagnetismus, und wird im Rahmen der Elektrodynamik untersucht, die bei ruhenden Ladungen in die Elektrostatik bzw. bei zeitlich konstanten Magnetfeldern in die Magnetostatik übergeht.

Die klassische Form der Elektrodynamik wird durch die von James Clerk Maxwell von 1861 bis 1864 entwickelten Maxwell-Gleichungen beschrieben. Diese sind näherungsweise gültig, wenn die betrachteten Geschwindigkeiten klein gegenüber der Lichtgeschwindigkeit sind und relativistische Effekte daher vernachlässigbar sind und auch Quanteneffekte keine Rolle spielen. Die führend von Richard Feynman entwickelte Quantenelektrodynamik (QED) berücksichtigt auch diese Effekte im Rahmen der Quantenfeldtheorie.

Auf Grundlage der Maxwell-Gleichungen entwickelte später Albert Einstein seine 1905 veröffentlichte Spezielle Relativitätstheorie.

Die elektromagnetische Wechselwirkung im Gefüge einer möglicherweise einmal gefundenen Weltformel

Schritte zur Weltformel (Theory of everything)
Starke
Wechselwirkung
Elektrostatik Magnetostatik Schwache
Wechselwirkung
Gravitation
Elektromagnetische
Wechselwirkung
Quantenchromodynamik Quantenelektrodynamik Allgemeine
Relativitätstheorie
Elektroschwache Wechselwirkung Quantengravitation
Standardmodell
Große vereinheitlichte Theorie
Weltformel: Stringtheorie, M-Theorie, Schleifenquantengravitation
Anmerkung: Theorien in frühem Stadium der Entwicklung sind blau hinterlegt.

Siehe auch

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