Freiwirtschaft

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Silvio Gesell (1862–1930), Begründer der Freiwirtschaftslehre

Freiwirtschaft (auch Natürliche Wirtschaftsordnung) ist ein Wirtschaftsmodell aus dem 20. Jahrhundert, das auf der Kritik der Geldverfassung und der Kritik der Grundrente (Bodenrente) durch Silvio Gesell beruht. Freiwirtschaft hat sich zum Ziel gesetzt, eine stabile und freiheitliche Marktwirtschaft ohne Monopolrenten durch den Besitz von Geld bzw. Eigentum an Boden oder Handelsrechten zu erreichen, in der zudem Vollbeschäftigung herrscht.

Bodenrente und Geldzins bewirken nach freiwirtschaftlicher Auffassung einen ungerechten und sich ständig verstärkenden Umverteilungsprozess von Vermögen von den Ärmeren zu den Reicheren. Verwirklicht werden soll soziale Gerechtigkeit nicht durch Verbote, sondern einerseits durch die Überführung des Bodens in Gemeinschaftseigentum mit zugleich privater Nutzung gegen Entrichtung ständiger Nutzungsabgaben an die Gemeinschaft, bezeichnet als „Freiland“, sowie Benutzung sogenannten „Freigelds“.

Ideengeschichte

Silvio Gesell entwickelte seine Theorie zu Beginn des 20. Jahrhunderts und veröffentlichte seine wichtigsten Thesen erstmals im Jahre 1916 in dem Buch „Die natürliche Wirtschaftsordnung durch Freiland und Freigeld“. Die Grundgedanken von Freiland, Zinsfreiheit und Genossenschaftswirtschaft hatte der österreichische Ökonom Theodor Hertzka bereits 1890 in seinem Roman Freiland – ein soziales Zukunftsbild[1] veröffentlicht. Die Ideen des Buches fanden viele Anhänger in Deutschland und Österreich[2] und führten zu Siedlungsprojekten, Vereinen und politischen Strömungen in verschiedenen Ländern.[3][4][5] Die Freiwirtschaftslehre distanziert sich dabei in ihrer Auffassung sowohl vom Kapitalismus als auch vom Sozialismus, aber nicht von der Marktwirtschaft. Sie setzt eine Grundstruktur mit sowohl privatem (Produktionsmittel) als auch gemeinschaftlichem Eigentum (Boden) voraus.

Im Jahre 1949 fand in der Schweiz eine Volksinitiative „zur Sicherstellung der Kaufkraft und Vollbeschäftigung (Freigeldinitiative)“ statt. Diese Initiative wurde durch die Volksabstimmung vom 15. April 1951 jedoch mit 87,6 % Nein-Stimmen abgelehnt, und erhielt weniger Ja-Stimmen als Unterschriften zum Einreichen der Volksinitiative gesammelt wurden.[6] Angenommen wurde in der Volksabstimmung hingegen der Gegenentwurf der Bundesversammlung, mit 69,0 % und in 22 (19 6/2) Ständen.[7] Thema der Abstimmung war allerdings nicht die Einführung einer Umlaufsicherung selbst, sondern die teilweise Aufgabe der Golddeckung, um die Währungsstabilität sicherzustellen. Mit dem Zusammenbruch des Bretton-Woods-Systems wurde diese Golddeckung später aufgehoben.

Ziele und Forderungen

Physiokratisches Geld mit Entwertungsfeldern

Hauptziel der Freiwirtschaft ist eine stabile, sozial gerechte Marktwirtschaft. In einem freiwirtschaftlich organisierten Wirtschaftssystem sollen Produktion und Konsum über den Markt vermittelt werden (Marktwirtschaft). Private oder öffentliche Unternehmen tragen das geschäftliche Risiko und erwirtschaften mit dem Kapitaleinsatz eine gewinnabhängige Rendite. Das Geldvermögen ist mit einem Negativzins belegt, wodurch es als „umlaufgesichert“ gilt. Damit soll die Umlaufgeschwindigkeit des Freigelds erhöht werden, wodurch genügend Mittel für Investitionen bereitstünden. Mit dem Freigeld würde sogar ein Absinken des allgemeinen Marktzinsniveaus auf 0 % (oder gar darunter) erlaubt. Gleichzeitig sollen mittels der Freilandreform die gegenleistungslosen Einkommen, die durch Landbesitz entstehen und sich systemisch nicht eliminieren lassen, an die Allgemeinheit abgeführt und vergesellschaftet werden.

Die Reformforderungen der vor allem in den 1920er Jahren im deutschsprachigen Raum großgewordenen Freiwirtschaftsbewegung werden oft mit „F.F.F.“ zusammengefasst: Freigeld, Freiland, Festwährung.

Freigeld (Geldreform)

Hauptforderungen dieser Geldpolitik sind:

Silvio Gesell forderte die Abschaffung der bis dahin weltweit verbreiteten Golddeckung, weil nur eine begrenzte Menge Gold für den Geldkreislauf zur Verfügung stehe, während eine Wirtschaft beinahe unbegrenzt wachsen könne. Goldmangel könne deflationäre Zustände verursachen, Goldüberschuss könne destabilisierende Inflation zur Folge haben.

In der freiwirtschaftlichen Theorie ist das grundsätzliche Problem des Geldes das der fehlenden Lagerkosten. Alles in der Natur unterliege dem rhythmischen Wechsel von Werden und Vergehen, nur das Geld scheine der Vergänglichkeit alles Irdischen entzogen.

Zwei Ansätze gibt es, um dies zu verdeutlichen: Der Gesellsche Ansatz basiert auf der Analyse von Pierre-Joseph Proudhon, welche besagt, dass der Geldbesitzer gegenüber dem Besitzer bzw. Anbieter von Waren, Produkten, Dienstleistungen sowie Arbeitskraft einen entscheidenden Vorteil besitzen würde: Durch das Lagern von Waren, Produkten und Dienstleistungen entstünden laufende Kosten, bei Geld aber nicht. Dadurch würde der Geldbesitzer (die Nachfrage) einen systemischen Vorteil gegenüber dem Angebot erhalten, was dazu führen würde, dass Geld teurer verkauft würde als Waren. Diesen zusätzlichen Wert definierte Gesell als den „Urzins“, dessen Höhe er auf jährlich 4–5 Prozent schätzte.[8]

Investitionen würden seiner Meinung nach nicht getätigt, läge der allgemeine Marktzins unter drei Prozent. Stattdessen würde es als liquides Mittel gehalten und gemäß Gesell zu Spekulationszwecken verwendet. Aus Perspektive der Anleger entstünde der Anlagenotstand, aus Perspektive der Unternehmer entstünde der Eindruck der Kapitalknappheit. Deflation und Spekulationsblasen wären erfahrungsgemäß die Folgen solcher Situationen.

Als Gegenmittel dazu bietet Gesell die Umlaufsicherung an, welche sicherstellen soll, dass weiterhin das mit negativem Zins belegte Geld investiert würde. Die Umlaufsicherung soll sich deshalb wie eine Steuer auf Liquidität auswirken, um die Umlaufgeschwindigkeit zu steuern. Dadurch soll – nach freiwirtschaftlicher Annahme – Vollbeschäftigung, vergleichbar mit einer permanenten Hochkonjunktur eintreten, wodurch die Löhne stiegen, während gleichzeitig die Preise real fallen würden.

Ein derartiges „Freigeld“ erfüllt nicht die Wertaufbewahrungsfunktion des Geldes. Manchmal wird auch der von Otto Heyn geprägte Begriff[9] Schwundgeld genannt, der von Kritikern gelegentlich abwertend benutzt wird.[10]

Kritik an der Freiwirtschaft

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Liberale Kritik an der Freiwirtschaft

Die liberale Gesellschaftsordnung beruht größtenteils auf dem Eigentumsrecht. Durch die Geldumlaufsicherungsgebühr werde das Verfügungsrecht des Geldbesitzers, das nach liberaler Auffassung auch das Recht auf Geldhortung umfasst, eingeschränkt. Der Zins entspricht nach neoklassischer Auffassung (Eugen von Böhm-Bawerk) der Zeitpräferenzrate des Geldbesitzers und somit auch den menschlichen Bedürfnissen. Auch die Zinskosten entsprechen nach neoklassischer Auffassung den gesellschaftlichen Präferenzen. Jeder Konsument habe die freie Wahl zwischen Zahlung der Zinskosten oder Konsumverzicht.

Ökonomische Kritik an der Freiwirtschaft

Die Umlaufsicherungsgebühr für Bargeld bildet die Kernidee der freiwirtschaftlichen Geldreform.

Substitution durch andere Währungen

Kritisiert wird unter anderem die freiwirtschaftliche Prämisse, dass Geld durch die Umlaufsicherung auf den Konsum- oder Kreditmarkt gedrängt würde. Das umlaufgesicherte Geld würde von den Bürgern „stattdessen“ für Devisen, Edelmetalle oder Wertpapiere verkonsumiert, welche keinem Wertverfall unterliegen.[11]

Das Greshamsche Gesetz beschreibt den Effekt, dass „schlechtes Geld gutes Geld verdrängt, wenn ein gesättigter Markt vorliegt“. Jeder Konsument, der vor der Wahl steht, Ausgaben mit umlaufgesichertem Geld oder anderem Geld zu begleichen, wird die Zahlung mit umlaufgesichertem Geld vornehmen.

Das Ausweichen in Edelmetalle unterliegt denselben Regeln wie das Ausweichen auf andere Währungen und die Investition in wertstabile Wertpapiere ist überhaupt die Absicht der Umlaufsicherung.

Inflation

Die Geldmengen M1 bis M3

Laut der Quantitätsgleichung LaTeX: M \cdot V = P \cdot Y erhöht eine Umlaufsicherung die Umlaufgeschwindigkeit LaTeX: V. Dies hat prinzipiell denselben Effekt wie die Erhöhung der Geldmenge LaTeX: M.

Nicht berücksichtigt wird allerdings, dass das Handelsvolumen LaTeX: Y durch die erhöhte Güternachfrage in der Freiwirtschaft auch steigt.

Auch kann eine einfache Erhöhung der Geldmenge LaTeX: M zu einer gleichzeitigen Senkung der Umlaufgeschwindigkeit führen, wenn Geld von der Geldbasis LaTeX: M_0 und LaTeX: M_1, welches eine hohe Umlaufgeschwindigkeit LaTeX: V_0 aufweist, zurückgehalten oder angespart und dadurch zur Geldmenge LaTeX: M_2 oder gar LaTeX: M_3 wird, welche geringere Umlaufgeschwindigkeiten LaTeX: V_3 < V_2 < V_1 < V_0 aufweisen. Diese Verlagerung auf Geldmengen mit geringerer (bzw. keiner) Umlaufgeschwindigkeit entsteht, wenn Menschen

  • auf Preissenkungen hoffen und dadurch Geld zurückhalten oder
  • wenn einzelne Menschen ein sehr hohes Einkommen haben, welches sie nicht unmittelbar verwenden können, ansparen und somit aus dem Geldkreislauf wieder herausnehmen, was dazu führt, dass sich das Geldvermögen dieser Menschen erhöht ohne einen Beitrag zum Handelsvolumen zu leisten oder
  • wenn Menschen Geld zum Erwerb größerer Investitionen akkumulieren.

Den beiden ersten Effekten wird beim Freigeld durch die Umlaufsicherung entgegengewirkt, denn hier entsteht die Erhöhung der Umlaufgeschwindigkeit durch die Verlagerung der lang- bis mittelfristig angelegten Geldmengen LaTeX: M_3 und LaTeX: M_2 auf die rasch zirkulierenden Geldmengen LaTeX: M_1 und LaTeX: M_0.

Marxistische Kritik an der Freiwirtschaft

Marxisten wie der Ökonom Elmar Altvater bezeichnen die Freiwirtschaft als „sozialdarwinistisches Konzept“, und lehnen sie deshalb ab.[12]

Werner Onken legt in seiner Antwort auf diesen Vorwurf dar, dass die Evolutionslehre damals neu, und vor allem auch im Kontrast zu den Dogmen der Kirchen, - auch in der Arbeiterbewegung – „en vogue“ war, und Gesell keineswegs einen „Kampf des Stärkeren gegen den Schwächeren“ vertreten hat, sondern dafür eintrat, „mit einer gerechten Rahmenordnung des Wirtschaftens Voraussetzungen für eine gerechte Verteilung der Einkommen und Vermögen [zu] schaffen“.[13]

Nähe zum Nationalsozialismus

Der Vorwurf Altvaters, dass viele Anhänger Gesells mit den Nationalsozialisten paktiert und ihre Nähe gesucht haben, „lässt sich leider nicht bestreiten: Im historischen Kontext erscheint sie jedoch in einem differenzierteren Licht.“[14] Gesells Anhänger hätten Politikern der demokratischen Parteien und den Gewerkschaften immer wieder Vorschläge zur Stabilisierung der wirtschaftlichen Konjunktur unterbreitet. Sie seien jedoch nicht beachtet und ignoriert worden.[14]

Siehe auch

Literatur

  • Silvio Gesell: Die natürliche Wirtschaftsordnung durch Freiland und Freigeld. 4. Auflage. (1920), vom Autor letztmals selbst überarbeitete Auflage. – Neue Ausgabe 2007 – Gauke, Kiel, ISBN 978-3-87998-421-3, pdf, 1,2 MB.
  • Gebhardt Ottacher: Der Welt ein Zeichen geben – Das Freigeldexperiment von Wörgl 1932/33 – Gauke, Kiel 2007, ISBN 978-3-87998-450-3.
  • Günter Bartsch: Die NWO-Bewegung Silvio Gesells – Geschichtlicher Grundriß 1891–1992/93. Gauke, Lütjenburg, jetzt Kiel 1994, ISBN 3-87998-481-6.
  • Wolfgang Broer: Schwundgeld. Michael Unterguggenberger und das Wörgler Währungsexperiment 1932/33. Studienverlag Wien, Innsbruck, Bozen 2007, ISBN 978-3-7065-4472-6. Das Buch basiert auf 2500 Seiten bisher unbekannter Dokumente inklusive der Korrespondenz des Wörgler Bürgermeisters und enthält Details zur Sozial- und Wirtschaftsgeschichte der 30er Jahre in Österreich.
  • Helmut Creutz: Das Geld-Syndrom – Wege zu einer krisenfreien Wirtschaftsordnung. Mainz, Aachen 2004, ISBN 3-928493-46-9, vollständiger Text in pdf-Format, 1,5 MB.
  • Helmut Creutz: Die 29 Irrtümer rund ums Geld. SIGNUM Wirtschaftsverlag, Juli 2004, ISBN 3-85436-362-1.
  • Knulp Goeke: Die verteilungspolitische Problematik der Freiwirtschaftslehre. Köln 1961.
  • Johannes Heinrichs: Sprung aus dem Teufelskreis. Sozialethische Wirtschaftstheorie Band I, München 2005, ISBN 954-449-200-3.
  • Theodor Hertzka: Freiland. Ein soziales Zukunftsbild. Leipzig 1890 Zusammenfassung und Auszüge, Englische Ausgabe von 1891 im Projekt Gutenberg
  • Joseph Huber: Vollgeld. Beschäftigung, Grundeinkommen und weniger Staatsquote durch eine modernisierte Geldordnung. Duncker & Humblot, Berlin 1998, ISBN 3-428-09526-X.
  • Margrit Kennedy: Geld ohne Zinsen und Inflation. Goldmann, München 2006, ISBN 3-442-12341-0, Buch als PDF-Datei, 815 KB.
  • Bernhard A. Lietaer: Das Geld der Zukunft. Riemann, München 2002, ISBN 3-87998-435-2.
  • Norbert Rost: Experimentelle Überprüfung der Aussagen der Freiwirtschaftstheorie. Diplomarbeit, 2003 (vollständiger Text als pdf; 2,7 MB)
  • Fritz Schwarz: Segen und Fluch des Geldes in der Geschichte der Völker Band 1 und 2, 1925 (2. Auflage, Bern, 1931, Verlag Pestalozzi-Fellenberg)
  • Fritz Schwarz: Das Experiment von Wörgl. Synergia, Darmstadt 2006, ISBN 3-9810894-5-6 (überarb. Neuauflage, Original: Bern 1951).
  • Fritz Schwarz: Vorwärts zur festen Kaufkraft des Geldes und zur zinsbefreiten Wirtschaft. Synergia, Darmstadt 2007, ISBN 978-3-940392-01-5 (überarb. Neuauflage)
  • Fritz Schwarz: Der Christ und das Geld. Synergia, Darmstadt 2008, ISBN 978-3-940392-00-8 (überarb. Neuauflage)
  • Bernd Senf: Der Nebel um das Geld. Zinsproblematik – Währungssysteme – Wirtschaftskrisen. Ein AufklArungsbuch [sic!]. 9. Auflage. Gauke, Kiel 2007, ISBN 978-3-87998-456-5.
  • Bernd Senf: Die blinden Flecken der Ökonomie – Wirtschaftstheorie in der Krise. Gauke, Kiel 2007 (zuerst München 2001), ISBN 978-3-87998-452-7.
  • Oskar Stillich: Das Freigeld. Eine Kritik. Industriebeamten-Verlag, Berlin 1923
  • Dieter Suhr: Geld ohne Mehrwert – Entlastung der Marktwirtschaft von monetären Transaktionskosten. Fritz Knapp Verlag, Frankfurt am Main 1983, ISBN 3-7819-0302-8.
  • Dieter Suhr: Optimale Liquidität – Eine liquiditätstheoretische Analyse und ein kreditwirtschaftliches Wettbewerbskonzept. (Zusammen mit Hugo Godschalk). Fritz Knapp Verlag, Frankfurt am Main 1986, ISBN 3-7819-0349-4.
  • Otto Valentin: Überwindung des Totalitarismus (PDF; 498 kB). Hugo Mayer Verlag, Dornbirn 1952.
  • Hans-Joachim Werner: Geschichte der Freiwirtschaftsbewegung. 100 Jahre Kampf für eine Marktwirtschaft ohne Kapitalismus. Waxmann, Münster 1990, ISBN 3-89325-022-0.
  • Hans Weitkamp: Das Hochmittelalter – ein Geschenk des Geldwesens. HMZ-Verlag, Hilterfingen 1985.
  • Roland Wirth: Marktwirtschaft ohne Kapitalismus. Eine Neubewertung der Freiwirtschaftslehre aus wirtschaftsethischer Sicht (PDF; 107 kB). Dissertation. St. Galler Beiträge zur Wirtschaftsethik 34, St. Gallen 2003, ISBN 3-258-06683-3.
  • Werner Zimmermann: Geld und Boden – Schicksalsfragen aller Völker. Blume, Bern 1966.

Weblinks

Einzelnachweise

  1. Theodor Hertzka: Freiland – ein soziales Zukunftsbild. Leipzig 1890 Zusammenfassung und Auszüge
  2. Franz Oppenheimer: Mein wissenschaftlicher Weg. In: Felix Meiner (Hrsg.): Die Volkswirtschaftslehre der Gegenwart in Selbstdarstellung. Band 2, Leipzig 1929, S. 81 f.
  3. z. B. Siedlungsprojekt „Eden“, 1893.
  4. Theodor Hertzka: Eine Reise nach Freiland. Leipzig 1893 (Bericht über gescheiterte Freilandexpedition)
  5. 1909: Gründung des Vereins für physiokratische Politik in Berlin, 1913: Erweiterung zur Physiokratischen Vereinigung, 1921: einheitlicher Freiwirtschaftsbund Freiland-Freigeld-Festwährung (FFF), 1924: Spaltung in den Fisokratischen Kampfbund (FKB), den Freiwirtschaftsbund (FWB), 1932: Beteiligung der Freiwirtschaftlichen Partei bei Reichstagswahlen (erfolglos), 1933: Selbstauflösungen und Verbot freiwirtschaftlicher Vereine, 1938: Rückzug in die Freiwirtschaftsvereine der Schweiz und Österreichs (Quelle: Deutsches Historisches Museum)
  6. admin.ch
  7. Volksabstimmung vom 15. April 1951, auf Web der Schweizerischen Eidgenossenschaft www.admin.ch
  8. Silvio Gesell: Die natürliche Wirtschaftsordnung (hrsg. von Karl Walker), Lauf bei Nürnberg 1949, S. 325
  9. Silvio Gesell – Gesammelte Werke: Vorwort zu Band 13, 1921–1922, S. 16
  10. Peter Bierl: Schwundgeld, Freiwirtschaft und Rassenwahn. Kapitalismuskritik von rechts: Der Fall Silvio Gesell. Konkret Verlag, 2012, Friedrich Burschel (Hrsg.), ISBN 978-3-930786-64-0
  11. Lars Ljungqvist und Thomas Sargent: Recursive macroeconomic theory. S. 545.
  12. Elmar Altvater, „Eine andere Welt mit welchem Geld?“ (PDF; 285 kB)
  13. Für eine andere Welt mit einem anderen Geld – Sind die Geldreformer wirklich Antisemiten?, Absatz 2.4 Darwins Einfluss – ein noch kaum aufgearbeiteter wunder Punkt in der Natürlichen Wirtschaftsordnung, abgerufen am 5. Juni 2015.
  14. 14,0 14,1 Werner Onken: Für eine andere Welt mit einem anderen Geld. Beitrag zur Attac-Sommerakademie am 1. August 2004 in Dresden, S. 9 (PDF)
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