Lebensseele

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Als Lebensseele hat Rudolf Steiner gelegentlich das zweite der höheren Wesensglieder der Toten bezeichnet.

Nach dem der Tote die Läuterungszeit des Kamalokas hinter sich gebracht hat, wird er von Lebensgeist umhüllt, der aber noch nicht ganz jenem höheren Wesenglieder entspricht, dass sich der Mensch später einmal durch die eigene Ich-Tätigkeit erwerben wird. Um Verwechslungen auszuschließen, hat Rudolf Steiner den Ausdruck Lebensseele oder auch Seelenleben eingeführt. Diese Lebensseele führt uns herum in der geistigen Welt, und zwar so, dass wir im rhythmischen Wechsel immer wieder die selben geistigen Orte besuchen, aus denen wir die geistigen Kräfte schöpfen können, die wir für unser nächstes Erdenleben brauchen.