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Die Erbauung des Neuen Jerusalem in uns
Vortragsreihe rund um die «Apokalypse des Johannes» von Wolfgang Peter
Siebentes apokalyptisches Siegel
Das Neue Jerusalem

Jeden Dienstag live ab 19h. Die Vorträge sind frei zugänglich und können wenig später auch als Video, Audio und als transkripierter Text abgerufen werden.

Neuer Link: https://sichere-videokonferenz.de/Ahuameo6JnF5h (läuft ohne Zeitlimit auf einem deutschen Server mit der gewohnten Jitsi-Software). Wenn du "neu" bist, bitte kontaktiere Wolfgang oder François im Voraus über die dir bekannten Kontaktmöglichkeiten oder übers Kontaktformular. Um Störungen zu vermeiden: Bitte schalte das Mikrofon vor Eintreten stumm. Unser Miteinander ist persönlich- bitte mit Kamera und Vornamen einloggen.

Alternativ kannst du hier live im youtube schauen:
https://www.youtube.com/@AnthroWorld_Anthroposophie
Mehr Infos dazu auf auf anthro.world anthro.world
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Paroketh

Aus AnthroWiki

Paroketh (hebr. פָּרֹ֫כֶת „Vorhang, Schleier“) ist nach der Kabbala im Sephirothbaum der Schleier unterhalb der Sephira Tifereth (Schönheit), der die Seelenwelt von der physisch-ätherischen Welt bzw. von der Welt der vier Elemente trennt und damit ein niederes Analgon von Daath an der Scheide von Geisteswelt und Seelenwelt. Paroketh wird auch als Schleier der Illusion oder als Wasservorhang bezeichnet und hat seine äußere Entsprechung in dem Tempelvorhang (griech. καταπέτασμα, katapetasma) des Salomonischen Tempels, der das Allerheiligste von dem vorderen Tempel trennte und der mit dem Tod des Christus auf Golgatha zerriss (Mt 27,51 LUT, Mk 15,38 LUT, Lk 23,45 LUT). Erstmals erwähnt wird dieser Vorhang in 2 Mos 26,31 LUT in den Anweisungen zum Bau der Stiftshütte:

„Du sollst einen Vorhang machen aus blauem und rotem Purpur, Scharlach und gezwirnter feiner Leinwand und sollst Cherubim einweben in kunstreicher Arbeit ...

hebr. וְעָשִׂ֣יתָ פָרֹ֗כֶת תְּכֵ֧לֶת וְאַרְגָּמָ֛ן וְתֹולַ֥עַת שָׁנִ֖י וְשֵׁ֣שׁ מָשְׁזָ֑ר מַעֲשֵׂ֥ה חֹשֵׁ֛ב יַעֲשֶׂ֥ה אֹתָ֖הּ כְּרֻבִֽים׃“

– Exodus: 26:31

Paroketh wirkt - ähnlich wie der Abyssos, der das Devachan (Olam Atzilut, hebr. עולם אצילות, die Welt der Erhabenheit) von den darunter liegenden Welten trennt - zugleich als Filter und als Spiegel für das aus dem Ain Soph strömenden göttlichen Licht. Ein Teil dieses Lichts wird gleichsam zurück reflektiert zu seinem Ursprung und nur ein geringerer Teil dringt abgeschwächt in die unteren Weltebenen vor. Diese Dynamik von absteigendem und wieder aufsteigendem Licht ist ein wesentliches Prinzip des späteren kabbalistischen Denkens. Was in den unteren Welten geschieht, wirkt dadurch auf die höheren Welten zurück.

Siehe auch