Parthenogenese

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Als Parthenogenese (griech. παρθενογένεσις parthenogenesisJungfernzeugung“ oder „Jungferngeburt“ , von παρθένος parthenosJungfrau“ und γένεσις genesis „Geburt“, „Entstehung“) wird in der Biologie eine Form der eingeschlechtlichen Fortpflanzung bezeichnet, bei der die Nachkommen aus unbefruchteten weiblichen Eizellen entstehen und scheint nach derzeitiger Kenntnis nur bei niederen Tieren, nicht aber bei Säugetieren bzw. Beuteltieren möglich zu sein. Sie wurde erstmals zur Zeit der Aufklärung von dem Schweizer Philosophen und Biologen Charles Bonnet (1720-1793) in einer Studie über die Fortpflanzung der Blattläuse beschrieben.

In der christlichen Theologie wird die Empfängnis Jesu durch den Heiligen Geist und seine Geburt durch die Jungfrau Maria als Jungfrauengeburt bezeichnet. Im esoterischen Sinn ist unabhängig von der biologischen Bedeutung mit der jungfräulichen Geburt das gemeint, was im Menschen nicht aus der Vererbungslinie, sondern unmittelbar aus dem Geistigen stammt. Diese Art der jungfräulichen Geburt ist erst seit jener Zeit möglich, in der der Christus auf Erden erschienen ist. Bis dahin beruhte die Grundlage aller menschlichen Fähigkeiten auf der Vererbung.

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