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Heilig

Aus AnthroWiki
(Weitergeleitet von Unheil)

Heilig (von griech. ὅλος, hólos, "ganz") oder sakral (von lat. sacer, "heilig") ist etwas Besonderes (hebr. קדוש kadosch, „das Besondere“, gebraucht im Sinn von „heilig“, „Heiliger“), etwas, das heil, d.h. ganz ist und nicht zerbrochen und nicht aus der Ganzheit, dem Insgesamt der geistigen Welt herausgefallen ist (vgl. dazu auch: engl. whole "ganz", hale "frisch, ungeschwächt" und holy "heilig"). Dem Heil (von ahd. und mhd. heil "Glück, glücklicher Zufall", altengl. hael "günstiges Vorzeichen") verwandete Wörter mit der Bedeutung "ganz, gesund, glücklich, unversehrt" sind in allen germanischen Sprachen belegt.

Geheiligt ist der Astralleib, wenn er vollkommen vom Egoismus, der in der Absonderung besteht, gereinigt und dadurch zum Geistselbst aufgestiegen ist. Eine entsprechende Reinigung (Katharsis) und Verwandlung des Astralleibs ist auch die Grundvoraussetzung für jeden geistigen Schulungsweg. Menschen, denen dies in hohem Grad gelungen ist, dürfen zurecht als Heilige bezeichnet werden, von denen eine heilende Wirkung auf ihre Mitmenschen ausgehen kann. Der hohe geistige Entwicklungsgrad zeigt sich auch an der als Heiligenschein hellsichtig wahrnehmbaren Kopfaura.

„Denn es ist schon so, daß in den besseren Zeiten der religiösen Entwickelung anschauliche, bis in das imaginative Schildern hinein anschauliche Biographien von solchen Persönlichkeiten gegeben worden sind, an die Gläubigen herangebracht worden sind, so daß sie sich erfüllen konnten mit dem ganzen Bildhaften solcher Persönlichkeiten. Und da konnte es schon geschehen, ich will nicht sagen, daß es immer geschehen ist, aber es konnte geschehen, daß, wenn ein verständiger Führer in einer solchen Angelegenheit da war, er einfach einer Persönlichkeit des gewöhnlichen Lebens, deren Krankheit sich nach einer gewissen Richtung hin entwickelte, diese intensiv imaginativ geschriebene Biographie in die Hand gab, vielleicht verstärkt durch sein eigenes Wort. Und dadurch konnten auch Heilungsprozesse sich vollziehen, so daß schon die Hinlenkung von der Mentalität solcher Persönlichkeiten zum Leben eines solchen Heiligen therapeutische Bedeutung hat.“ (Lit.:GA 318, S. 42)

Siehe auch

Literatur

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