Ohnmacht

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Ohnmacht bezeichnet einerseits eine plötzlich auftretende, kurz anhaltende Bewusstlosigkeit, medizinisch Synkope genannt (von griech. συνκοπή synkopé „Zusammenstoßen, Ausstoßen“), die mit einer verminderten Durchblutung des Gehirns einhergeht. Andererseits ist damit eine starke Emotion gemeint, die aus einem objektiven Zustand oder dem subjektiven Gefühl der Machtlosigkeit bzw. Willenslähmung in einer gegebenen Situation entspringt. Verbunden damit sind oft Angst, Wut und Frustration.

Im religiösen Sinn steht der Ohnmacht des Menschen die Allmacht Gottes gegenüber. Diese wird aber durch den Mensch gewordenen Christus relativiert, der sich durch das Mysterium von Golgatha in einem Zustand absoluter Ohnmacht in die Hände der Menschen übergeben hat. Damit wurde die Grundlage für die Freiheit des menschlichen Ichs geschaffen.

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