Baden-Württemberg

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Baden-Württemberg ˌbaːdn̩ˈvʏrtəmbɛrk (Abkürzung BW; Amtlich: Land Baden-Württemberg) ist eine parlamentarische Republik und ein teilsouveräner Gliedstaat (Land) im Südwesten der Bundesrepublik Deutschland. Er wurde 1952 durch Zusammenschluss der Länder Württemberg-Baden, Baden und Württemberg-Hohenzollern gegründet. Sowohl nach Einwohnerzahl als auch bezüglich der Fläche steht Baden-Württemberg an dritter Stelle der deutschen Länder. Bevölkerungsreichste Stadt Baden-Württembergs ist die Landeshauptstadt Stuttgart, gefolgt von Karlsruhe und Mannheim. Weitere Großstädte sind Freiburg im Breisgau, Heidelberg, Ulm, Heilbronn, Pforzheim und Reutlingen.

Baden-Württemberg ist das deutsche Bundesland mit den höchsten Exporten (2018),[1] der zweitniedrigsten Arbeitslosenquote (Oktober 2019),[2] dem vierthöchsten Bruttoinlandsprodukt (BIP) pro Kopf (2019)[3] sowie den meisten angemeldeten Patenten pro Kopf (2018)[4] und den absolut und relativ höchsten Forschungs- und Entwicklungsausgaben (2017).[5] Die durchschnittliche Lebenserwartung lag im Zeitraum 2016/18 bei 79,7 Jahren für Männer und bei 84,1 Jahren für Frauen, womit beide unter den deutschen Bundesländern jeweils den ersten Rang belegen.[6]

Zu vielen weiteren Themen siehe auch

Siehe auch

Portal
 Wikipedia:Portal: Baden-Württemberg – Übersicht zu Wikipedia-Inhalten zum Thema Baden-Württemberg

Literatur

  • Das Land Baden-Württemberg. Amtliche Beschreibung nach Kreisen und Gemeinden. Hrsg. von der Landesarchivdirektion Baden-Württemberg. 8 Bände. Kohlhammer, Stuttgart 1974–1983
  • Christoph Borcherdt (Hrsg.): Geographische Landeskunde von Baden-Württemberg. (= Schriften zur politischen Landeskunde Baden-Württembergs. Band 8). 3. Auflage. Kohlhammer, Stuttgart 1993, ISBN 3-17-008150-0.
  • Otto Borst: Geschichte Baden-Württembergs. Ein Lesebuch. Konrad Theiss Verlag, Stuttgart 2004, ISBN 3-8062-1730-0.
  • Hans Gebhardt (Hrsg.): Geographie Baden-Württembergs. Raum, Entwicklung, Regionen. (= Schriften zur politischen Landeskunde Baden-Württembergs. Band 36). Kohlhammer, Stuttgart 2008, ISBN 978-3-17-019427-4.
  • Erwin Keefer/Württembergische Landesmuseum Stuttgart: Steinzeit. Konrad Theiss Verlag, Stuttgart 1993, ISBN 3-8062-1106-X.
  • Siegfried Kullen: Baden-Württemberg. 3. Auflage. Klett, Stuttgart 1989, ISBN 3-12-928805-8.
  • Reinhold Weber, Iris Häuser: Baden-Württemberg. Eine kleine politische Landeskunde. 6. Auflage. Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg, Stuttgart 2008
  • Reinhold Weber, Hans-Georg Wehling: Geschichte Baden-Württembergs. (= Beck’sche Reihe. 2601). Beck, München 2007, ISBN 978-3-406-55874-0.
  • Reinhold Weber, Hans-Georg Wehling (Hrsg.): Baden-Württemberg. Gesellschaft, Geschichte, Politik. (= Schriften zur politischen Landeskunde Baden-Württembergs. Band 34). Kohlhammer, Stuttgart 2006, ISBN 3-17-018837-2.
  • Literatur von und über Baden-Württemberg im Katalog der Deutschen Nationalbibliothek
  • Landesbibliographie Baden-Württemberg (ab 1983)
  • Hermann Bausinger: Der herbe Charme des Landes. Gedanken über Baden-Württemberg. 4. Auflage. Klöpfer & Meyer, Tübingen 2011, ISBN 978-3-940086-98-3.

Weblinks

Commons-logo.png Commons: Baden-Württemberg - Weitere Bilder oder Audiodateien zum Thema
 Wiktionary: Baden-Württemberg – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen
 Wikisource: Baden-Württemberg – Quellen und Volltexte
 Wikivoyage: Baden-Württemberg – Reiseführer

Einzelnachweise

  1. Exportquote in Deutschland nach Bundesländern. Abgerufen am 28. Oktober 2019.
  2. Arbeitslosenquote in Deutschland nach Bundesländern (Stand: Oktober 2019). In: statista. Statista Research Department, 1. September 2020, abgerufen am 19. September 2020.
  3. Bruttoinlandsprodukt je Einwohner nach Bundesländern 2018. Abgerufen am 28. Oktober 2019.
  4. Anzahl der Patentanmeldungen je 100.000 Einwohner in Deutschland nach Bundesländern im Jahr 2018. Abgerufen am 29. Oktober 2019.
  5. FuE-Ausgaben im Bundesvergleich. Abgerufen am 29. Oktober 2019.
  6. Lebenserwartung in Deutschland nach Bundesländern und Geschlecht 2015/2017. Abgerufen am 25. Juni 2020.