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Die Erbauung des Neuen Jerusalem in uns
Vortragsreihe rund um die «Apokalypse des Johannes» von Wolfgang Peter
Siebentes apokalyptisches Siegel
Das Neue Jerusalem

Jeden Dienstag live ab 19h. Die Vorträge sind frei zugänglich und können wenig später auch als Video, Audio und als transkripierter Text abgerufen werden.

Neuer Link: https://sichere-videokonferenz.de/Ahuameo6JnF5h (läuft ohne Zeitlimit auf einem deutschen Server mit der gewohnten Jitsi-Software). Wenn du "neu" bist, bitte kontaktiere Wolfgang oder François im Voraus über die dir bekannten Kontaktmöglichkeiten oder übers Kontaktformular. Um Störungen zu vermeiden: Bitte schalte das Mikrofon vor Eintreten stumm. Unser Miteinander ist persönlich- bitte mit Kamera und Vornamen einloggen.

Alternativ kannst du hier live im youtube schauen:
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Vamana

Aus AnthroWiki
Vamana verbannt König Bali in die Unterwelt

Vamana (skrt. वामन Zwerg) ist im Hinduismus eine kleinwüchsige Gottheit und die fünfte Inkarnation Vishnus.

Laut indischer Mythologie fanden die ersten vier Inkarnationen Vishnus im ersten der vier Weltzeitalter, dem Krita-Yuga statt. Seine fünfte Verkörperung gilt als die erste im zweiten Zeitalter, dem Treta-Yuga. In jener Zeit gab es bereits drei Welten: Himmel, Erde und Unterwelt. Die Geschichte erzählt, wie der tugendhafte König Bali durch große Frömmigkeit und Askese die Herrschaft über Himmel, Erde und Unterwelt errungen hatte. In den Augen der himmlischen Devas war dies eine zu große Anmaßung Balis, sie sahen ihre Vorherrschaft schwinden. Wie immer, wenn der Dharma, die Gesetze zwischen Himmel und Erde bedroht werden, riefen sie Vishnu zu Hilfe, damit dieser auf die Erde herabsteige um die rechte Ordnung wieder herzustellen.

Vishnu ließ sich eine List einfallen. Er überraschte König Bali bei einer spirituellen Übung und trat ihm in der Form des unscheinbaren Zwerges Vamana entgegen. Bescheiden bat er um drei Schritte Land für seine Feuerstätte. Bali war verblüfft über diese lächerliche Bitte aus seinem Mund und gewährt sie. Da verwandelte sich Vishnu in seine kosmische Form, die aus allen Göttern besteht. Die Mythologie beschreibt den göttlichen Glanz und die Unermesslichkeit: Mond und Sonne sind seine Augen, der Himmel sein Haupt, die Erde seine Füße, Sternbilder in seinem Blick, die Strahlen der Sonne seine Haare, Sterne seine Poren. Mit zwei Schritten durchschritt er Himmel und Erde. Aber aus Achtung vor der Güte Balis hält er inne und überlässt ihm die unergründliche Tiefe, die Region der Unterwelt.

Häufig wird dieser kleinwüchsige Avatar durch einen Schirm symbolisiert, den er in der Hand trägt. Manchmal findet sich dieser allein als Symbol. Er gilt als ein Erkennungszeichen der indischen Priester aus der Kaste der Brahmanen.

Dieser Artikel basiert ganz oder teilweise auf einer für AnthroWiki adaptierten Fassung des Artikels Vamana aus der freien Enzyklopädie de.wikipedia.org und steht unter der Lizenz Creative Commons Attribution/Share Alike. In Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.